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Posts Tagged ‘Zementvermörtelung’

Und wieder einmal gehts ans Verplanken

Heute lassen wir Bilder sprechen:

Außer dem oben Gezeigten haben wir uns heute um das Stopfen einiger Zementmörteldurchbrüche mit Quellmörtel beschäftigt. Der Quellmörtel wurde dabei in die Löcher gestopft. Da er nachquillt, mussten wir nicht so stark stopfen, wie bei der Untermörtelung.

Dämmtag Nr. 5

Man mag nicht glauben, wieviel Zeit für die Dämmung drauf geht. Wir waren heute nun zu zweit wieder mit der Dämmung des OG beschäftigt. Heute haben wir uns arbeitsteilig (Nicole stopfte fleißig und ich schnitt zu) die Decken des OG vorgenommen. Hier war wieder ganz genaues Arbeiten angesagt. Dass die 100er-Dämmung in den Holzständern bleibt und nicht einfach so herausfällt, haben sich 0,5 cm Zuschnitt zu den Balkenmaßen bewährt. Mit mehr Zuschnitt bekommt die Dämmung keine Haftung, da Sie bauchartig nach unten durchhängt und dann doch irgendwann herausfällt. Mit weniger Zuschnitt fällt sie gleich heraus. Besonders schwierig zu schneiden war die Dämmung für die 3 cm Zuschnitte in den eng aneinander liegenden Balken. Als Materialspender hierfür eigneten sich ganz gut Verschnittreste.

Zum Zuschnitt der Dämmung:

Ich bevorzuge die Richtlattenmethode. Dabei wird mit einem Zollstock oben und unten an der Dämmung die gewünschte Länge mit der Richtlatte eingestellt, danach wird die Dämmung mit dem Dämmmesser entlang der Richtlatte angeritzt. Nimmt man nun die Richtlatte weg, so hat man eine schöne Schnittlinie, in der dann Feingeschnitten werden kann. Hierfür einfach innerhalb der Schnittlinie mit dem Dämmmesser entlangfahren und meistens hat man dann die gewünschte Länge des Dämmstoffs zugeschnitten.

Nicole bevorzugt die „Vertikalmethode“, in dem Sie den Dämmstoff aufstellt, dann oben und unten auf der Dämmung kurze Linien mit den gewünschten Maßen auf den Dämmstoff einzeichnet und diese dann mit einer Linie mit Edding verbindet und dann entlang dieser Linie schneidet. Am besten probieren Sie selbst aus, welche Methode Ihnen am besten liegt.

Neben der Dämmung der Decken im OG konnten wir heute durch die milde Witterung (absolut ungewöhnlich im Januar: 6 bis 7 Grad im Plus) unsere Zementvermörtelung fertigstellen. Die drei übrigen Fenster im EG wurden untermörtelt.

Zur Zementvermörtelung ist folgendes zu sagen: Am besten bewährt hat sich das Anmischen von 3 Teilen Sand mit einem Teil Zement. Der Feuchtigkeitsgrad ist dann richtig, wenn man aus dem angefeuchteten Mörtel einen Schneeball formen kann, der seine Schneeballform behält. Danach leert man den Mörtel an die zu unterfütternde Stelle und stopft den Mörtel mit Hilfe einer Latte unter die bodentiefen Fenster und Holzständer. Von außen kann ein Brett an den Holzständer geschraubt werden, alternativ dazu kann ein zweiter Helfer ein Brett gegen den Holzständer drücken, so dass kein Mörtel beim Stopfen einfach so ins Leere geschleudert wird.

Morgen werden wir ans erste Verplanken gehen und die Dämmung des OG abschließen.