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Bäume weißen

Kalkanstrich im Hobbygarten

Rote Williams nach dem Weißen

In unserem Garten haben wir nun die Baumpflanzaktion für die nächsten Jahre abgeschlossen. Ab und an müssen wir einen abgestorbenen Baum ersetzen, die Baummasse wird jedoch in den nächsten Jahren außer durch Eigenwuchs nicht mehr größer.

Gründe fürs Weißen

Der Weißanstrich besteht nach Herstellerangaben aus 68% Calciumoxid aus der Verarbeitung von Kalkgestein gefolgt von Gesteinsmehl, pflanzlichen Stoffen aus der Heil- und Gewürzpflanzverarbeitung.

Der Weißanstrich pflegt angeblich die Rinde, bewahrt deren natürliche Elastizität und verbessert somit die Nährstoff- und Wasserversorgung. Allmählich setzt der Weißanstrich wertvolle Spurenelemente frei, die durch das Regenwasser über die Wurzeln für die Pflanze aufgenommen werden kann.

Der Weißanstrich bindet innerhalb 24 Stunden ab.

Bäumchen vor und nach dem Anstrich:

Nützt der Baumanstrich etwas?

In unserem Garten finden sich folgende Baumarten die ich nach Alter auflisten möchte.

Aus dem letzten Jahr finden sich:

  • verschiedene Aprikosen
  • Kirschen
  • Nashi-Birne
  • verschiedene Apfelfbäume
  • weißer Maulbeer
  • Mispel

In diesem Jahr wurden neu gesetzt:

  • Köstliche aus Charneu
  • rote Williams
  • Birnenquitte
  • Cornell-Kirsche
  • Schlehe

Im letzten Jahr wurden die frisch gesetzten Bäume nicht angestrichen, in diesem Jahr schon.

Durch den fehlenden Anstrich riss bei den meisten Obstbäumen die Rinde auf, so dass es zu Vernarbungen am Stamm geführt hat. Daher kann ich im Moment sagen, dass es ohne Weißanstrich zu einem Aufplatzen und Einreißen der Rinde kam.

Dieses Jahr wurden alle Bäume mit Weißanstrich gestrichen und wir werden sehen, ob der Hersteller recht behalten hat.