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Posts Tagged ‘Wandverstärkung’

Unser Haus bekommt Charakter

Bevor ich mit den Neuheiten des heutigen Tages beginne, kann ich jedem Häuslesbauer nur empfehlen, früh genug einen Küchenplantermin mit einem örtlichen Küchenfachgeschäft oder Möbeldiscounter zu vereinbaren. Die enge Planung der Küche ist nützlich für die Elektroinstallation und kann u. U. günstiger Ausfallen, als wenn man fertige Anschlüsse zur Planung präsentiert. Außerdem nimmt der Küchenplaner das Küchendesign ein wenig ab. Aus dem Küchendesign ergibt sich wiederum die Lage der Wasser- und Elektroanschlüsse.

Ansonsten kamen heute die Gipser. 7:30 Uhr waren Sie vor Ort und begannen mit der Arbeit. Auf die Ytong-Mauer wurde heute die Ausgleichsspachtel aufgezogen, Unebenheiten ausgeglichen und glatt gestrichen. Und das bei sehr wechselhaftem Wetter.

Allein am heutigen Tag waren 10 Helfer und Fachmänner auf der Baustelle. Allein ZIG war mit 4 Jungs für die Solarkollektorenmontage anwesend, wir kümmerten uns mit 2 Mann und einer Frau über den Tag verteilt um die Küchenbauerwunschinstallation der Elektroleitungen in der Küche und 3 Putzer waren auf der Baustelle. So voll war unser Haus bisher noch nie. Obwohl es noch im Rohbau steht.

Bei der Elektroinstallation der Küche sind Starkstromanschluss und der Backofenanschluss zu beachten. Der Backofen bekommt eine J-NYM 3×1,5 cm², die seperat mit 16 A abgesichert werden muss. Zuleitung, Starkstrom und Backofenschuko haben wir über den Boden verlegt. Dabei mussten wir wieder den Zementmörtel durchbrechen. Den Rest haben wir über die Decke verzogen. Die Wandverstärkungen für die Hängeschränke wurden knapp über 2 m montiert.

Weiter gehts … Kabelziehen fast am Ende

1. Juni 2012 3 Kommentare

Heute waren folgende Punkte unsere Zile:

  • Einbetonieren des Schornsteins
  • Fertigstellen der Kabelinstallation bis auf Küche
  • Quellvermörtelung

Gegen 11:15 Uhr war heute ein Besuch von Bauhaus angesagt. Wir besorgten uns sägerauhe Bretter für die Wandverstärkungen im Wohnzimmer, Stuhlwinkel zum Anschrauben der Wandverstärkungen, 8er- und 6er-Betondübel mit dazugehörigen Schrauben und Quellvergussmörtel, um die herausgemeißelten Unterfütterungen der Ständer wieder zustopfen zu können.

Gegen 13:45 gingen wir ans finale Einbetonieren unseres Schornsteins. Dieses Mal verwendeten wir Betonestrich. 45 kg Betonestrich mussten für die letzte Bodenaussparung unter dem Dach genügen. Wir betonierten den Schornstein unter dem Dach, um einen guten Abschluss der Dampfbremsfolie auf der Decke im Dachgeschoss gewährleisten zu können.

Da das vor drei Tagen bestellte Koax-Kabel noch nicht da war, mussten wir leider die Quellvermörtelung auf dann verschieben, wenn das Koax-Kabel geliefert wurde. Dafür konnten wir heute die Kabelinstallation bis auf die Küche vollständig fertigstellen.

Dafür wurde die Steckdose im FBH-Verteiler gesetzt. Dabei segten wir mit dem  Lochkranz sowohl das Blech als auch die Spanplatte aus, setzten eine Hohlraumdose im FBH-Verteiler und schlossen gleich die Steckdose an.

Da unser Elektriker die bestellten Kabel direkt vorbeigebracht hatte, konnte ich mir noch ein paar Tipps von ihm holen:

  • Für die SAT-Anlage, die wir optional in den Dachstuhl legen möchten, benötigen wir 4 Coaxialkabel und eine Erdung. Die Ablanglänge des Kabels vom Boden des Montageortes an gesehen soll 4 m betragen. Die Räume werden sternförmig aus dem HWR-Raum bedient. So ist ein Switch zwischen Kabel-Fernsehen oder Sat möglich. Strom und Ansteuerung folgt im HWR-Raum durch eine Multidose.
  • Schalter und Taster werden in Kundenwunschhöhe angebracht: 1,00 m, 1,05 m oder 1,10 m OKFFB. Wir entschieden uns für 1,10 m.
  • Schalter werden ca. 15 cm von der Wand bzw. der Türaussparung gesetzt. Wir müssen jedoch Rücksicht auf die Ständergepflogenheiten nehmen.

Ostersamstag und wir stabilisieren

Der heutige Ostersamstag stand ganz im Zeichen der Stabilität. Nachdem wir nun wussten, wo Badewanne, WC, Waschtisch und Duschwanne im Bad positioniert werden sollten, machten wir uns daran, die Waschtisch- und Geberit-Duofix-Verstärkungen an den Ständern anzubringen.

Der Geberit-Duofix soll nach Montageanleitung OKFFB (Oberkante Fertigfußboden) 1,10 m ohne Auszug der Stahlstreben hoch sein. Daher brachten wir die Wandverstärkung für den Duofix Unterkante Holz auf 1,10 – 1,11 m ab OKFFB an. Das Holz, welches wir für die Verstärkung wählten, bemisst 12 cm in der Breite, so dass wir bei Anbringung des Unterputzspülkastens noch 12 cm Spiel nach oben haben. Die minimale Anbringhöhe muss jedoch die 1,11 m sein, ansonsten bringt uns die Wandverstärkung nichts, sie Schrauben würden nur in die Spanplatte versenkt werden. Der Geberit-Duofix lässt sich nach Montageanleitung bis zu 20 cm in der Höhe verstellen. Für die Waschtischverstärkungen wählten wir weg vom Normvorschlag ein 5 cm höheres Maß, man muss ja an sein Alter denken ;).

Bevor man die Wand- und Waschtischverstärkungen anbringt, muss man die Dämmung in die Ständer legen. Durchziehen durch die Verstärkungen klappt ohne Dämmwollzerstörung nicht. Wir montierten nämlich zuerst die Wandverstärkungen und versuchten dann die Dämmung einzufädeln. Vergeblich, ohne Erfolg. Daher hieß es, wieder alle Verstärkungen abschrauben, Dämmung in den Ständer legen, danach wieder alle Wandverstärkungen anschrauben.

Nach den ostersamstaglichen Stabilisierungsmaßnahmen haben wir dann noch das letzte Kabel für den Taster in der Galerie des EGs für das DG gelegt. Dafür fräßten wir den 1. Ständerquerbalken in der Küche knapp 1. cm ein und führten das Kabel durch den Boden hoch an die Verteilerdose mitten durchs Schlafzimmer am Boden entlang in den Ständer, in dem die Verteilerdose für den Flur vorgesehen war.

Finalisierung der Elektroinstallation im DG

Heute wurde bis auf eine Tasterleitung alle Elektrik im DG gelegt. Nun müssen wir noch die restliche Dampfbremsfolie an Wänden und Decken anbringen, um dann die Verplankung der zweiten Ständerseite zu starten. Morgen werden noch die Wandverstärkungen für evtl. Hängeschränke im Schlafzimmer, für die Waschtische und für den Geberitspülkasten mit Winkeln im Ständer gesetzt. Die Holzstücke dafür wurden heute zurechtgesägt.

übersichtliche Leitungsverlegung im StänderFür die korrekte Verlegung der Kabel für in die Hohlwanddosen benutzten wir Nagelschellen. Die Kabel wurden so gelegt, dass man oberhalb und unterhalb der Hohlwanddosen die Hauptstränge der Leitungen annehmen kann, danach mit Nagelschellen an die Innenseite der Werkstoffplatten genagelt. Da die Nägel teilweise zu lang für die Werkstoffplatten waren, wurden sie auf der Seite, aus denen Sie herausschauten, mit der Beißzange abgeknippst.

Die Durchbrüche durch die Dampfbremsfolie wurden so gut es ging mit Eurasol Winddicht-Klebeband abgeklebt. An den Stellen, an denen zu viele Kabel durch die Dampfbremsfolie lief, wurde mit Dampfbremsfolienkleber nachgedichtet. Dampfbremsfolienkleber hat den großen Vorteil, dauerelastisch zu bleiben.

Thermostatzuleitungen zum FBH-VerteilerNeben der Finalisierung der Elektroinstallation im DG haben wir uns auch um die Thermostate in den einzelnen Räumen gekümmert. Wir entschieden uns, die Thermostatkabel (NYM 5 x 1,5 cm²)  in den Boden zu legen. Somit längten wir die Leerrohre um die Strecke vom Thermostat hin zum FBH-Verteiler ab. Das Leerrohr endet unmittelbar am Fuße der Spanplatte und im FBH-Verteiler. Da 12 cm Estrichbelag, Trittschall und Isolation auf den Spanplattenfußboden kommt, ist es nicht schlimm, wenn die Werkstoff- und die Rigipsplatten ausgespart werden müssen, da diese eh im Boden verschwinden. Die Leerrohre wurden in Leerrohrklemmen fein säuberlich auf dem Fußboden befestigt. Die Leerrohrklemmen werden auch nicht wieder entfernt und verbleiben im Fußbodenbelag.