Schlagwort-Archive: Verrohrung

Mit Verplanken gehts weiter …

Im Moment steht die Verplankung des Wohnzimmers und der unteren Etage im Vordergrund, neben der Sanitärvorinstallation. Die Sanitärvorinstallation kostet Nerven. Eigentlich wollte ich heute mit der Verplankung vorankommen, allerdings habe ich zum größten Teil telefonieren dürfen. Folgendes Problem lag vor: Kombispeicher von Vaillant und Kessel von ETA – Ein Heizsystem von unterschiedlichen Herstellern. Unser Installateur machte uns auf die Fühler und die Fühlerbelegung der Platine am Kessel aufmerksam: Um den Kessel verdrahten zu können, benötige man die Belegung der Fühler auf der Platine, allerdings denke er, dass eine Solarsteuerung fehlen würde.

Wir riefen daher die kostenpflichtige Vaillant-Hotline an und konnten die Vermutung meines Monteurs bestätigen: Es fehlt eine Solarsteuerung. Daraufhin riefen wir ProHaus an und wollten die Solarsteuerung nachordern. Unser Ausstattungsberater fragte sich schlau und rief mir zurück. Die Steuerung würde am Kessel versteckt sein. Nachdem wir die Abdeckung des Kessels abnahmen, fanden wir auch die Erweiterungsplatine für die Fühlersteuerung des Kessels. Daraufhin riefen wir wieder bei der kostenpflichtigen Vaillanthotline an, da uns die Belegung trotz Belegungsplan der Steuerplatine des Kessels nicht so wirklich klar wurde. Vaillant verwies uns dann an den Kesselhersteller. Der Kesselhersteller ETA hatte jedoch seinen Sitz in Österreich. Also suchte ich Partner oder Geschäftsvertretungen in Deutschland. Bei der Otto Throm GmbH wurden wir dann in unserer Nähe fündig. Anruf bei der Firma ergab, dass ich außerhalb der Geschäftszeiten anrufen würde.

Klärung brachte erst der nächste Tag:

  1. Zum Puffermanagement benötigen wir zwei Puffermanagementfühler, diese waren nicht mitgeliefert worden.
  2. HK1 hat einen Kontaktfühler, der an den Heizkreis auf das Vorlaufrohr geschraubt wird.
  3. Die Solarsteuerung wird in den Fühlerring des unteren Drittels des Warmwasserspeichers gesetzt.
  4. So die uns im Moment bekannte Fühlerbelegung des Warmwasserkombispeichers.

Im ganzen benötigt man mit Solarzuheizung 4 Fühler, die mitgeliefert hätten sollen.

Noch ein wichtiger Tipp für diejenigen Bauherren, die nicht die gesamte Installation fremd vergeben und den Monteuren zuarbeiten möchten:

Den Außenfühler nicht vergessen. Für den Außenfühler benötigt man einen Mauerdurchbruch, der mit einem 8er-Duchbruchbohrer gesetzt werden kann. Der Außenfühler muss an der Nordseite des Hauses befestigt werden. Bevor die Fassade nicht fertig geputzt oder verklinkert wurde, kann der Außenfühler an ein 2 x 0,6 cm² JY(ST)Y-Kabel angeschlossen und wasserdicht in einer Tüte hängen gelassen werden, bis die Gipser die Fassade verputzt haben.

Werbeanzeigen

Update und das erste Abwasserrohr

Da Ihr schon lange nichts mehr in diesem Bloq von uns gehört habt folgt erstmal ein update oder wie man so schön sagt, was bisher geschah:

So wird die Zuleitung isoliert

So wird die Zuleitung isoliert

  1. Solarzu- und Ableitung, Leerrohr für den Fühler, ein Kabel für eine Steckdose

    Solarzu- und -ableitung, Leerrohr für den Fühler, ein Kabel für eine Steckdose

    Angeschlossene Heizkreisverteiler

    Angeschlossene Heizkreisverteiler

    Solarleitung: Unser Installateur Herr Spaleck hat die Solarleitung verlegt, uns dankenswerter Weise noch ein paar fehlende Durchbrüche gelegt und auch diese isoliert. Bei der Verlegung der Solarleitung darf man ja nicht das Fühlerkabel vergessen. Unser Installateur hat daran gedacht und gleich ein Leerrohr für das Fühlerkabel gelegt. Nach Herrn Spaleck reicht ein Telefonkabel, welches wir dann heute noch in das Leerrohr bis zum Kessel gelegt haben.

  2. Heizkreisverteiler: Herr Spaleck hat die Heizkreisverteiler der beiden oberen Etagen verrohrt. Zu- und Ableitung wurden von Herrn Spaleck und seinem Team verlegt, aufgeweitet und anmontiert. Hier folgt mal ein dickes Lob an Dahotherm: alle notwendigen Sachen waren da, es muss wenig Material nachgekauft werden. Für die Fixation der Zuleitungsrohre wurden von Herrn Spaleck sog. Rohrhagen verwendet. Mit diesen Rohrhaken spart man sich ein Loch. Für den Rohrhaken bohrt man mit einem 8er-Bohrer vor und schlägt dann die Haken ein. Ziemlich praktisch das Ding.

Ansonsten wurde heute fast alles für unseren Putz, der nächste Woche kommt, vorbereitet:

  • Die letzten Schlitze wurden geklopft. Wenn man mit der Mauernutfräße richtig sägt, ist das Herausstämmen der Schlitze super einfach. Der letzte Schlitz war für die Außenleuchte. Heute wurde der Schlitz von mir nicht ganz zugeschmiert. Ich setzte Betonmörtelbrücken. Die Putzer machen den Rest.
  • Der Sockel der Eingangstür wurde mit Kaltbitumenbahn gegen Nässe isoliert und ist nun fast Schlagregendicht.

Sanitärmäßig setzten die ZIG-Jungs heute die letzten Zuleitungen und ich half beim Aufstellen und Ausrichten von Brennkessel und Warmwasserspeicher. Kessel und Warmwasserspeicher lassen sich prima auf der Palette und Stahlrohren transportieren, so wie es früher die Ägypter taten.

Nicole und ich legten unser erstes Abwasserrohr für die Kondensatleitung des Kamins. Beim Verlegen der Abwasserrohre reichen ein bis zwei Grad Gefälle zur Kanalisation hin. Unser Monteur sagte: „Ich leg die Rohre immer so, dass die Blase der Wasserwaagenlibelle ein wenig aus der Mitte ist.“ Diese Daumenregel entspricht ungefähr 1,4 plusminus 0,5 Grad Gefälle.

Was heute ein wenig ärgerlich war: Das Rauchrohr konnte nicht gesetzt werden, da das Reduzierstück (bei Dahotherm auch Übergangsstück genannt) nicht vorhanden war. Über den Umweg von Schiedel, unserem Kaminbauer, telefonierte ich nochmals mit Dahotherm. Dahotherm nahm geduldig die Sachen die fehlten mit auf und sagte, dass dies mit ProHaus abgeklärt werden wird. Bin gespannt, was dabei rauskommt. Außer dem Reduzierstück von 180 auf 120 mm fehlen Mauerkasten und Keramikschnur zum Eindichten des Rauchrohres.