Archiv

Posts Tagged ‘Verplankung’

Bauupdate – in aller Kürze

In aller Kürze wird hier ein Bauupdate gegeben:

01.08.2012
  • Restliche Verplankung des EGs (Küche, Gästezimmer, Flur). Kinderzimmer und Gäste-WC konnte noch immer nicht geschlossen werden, da unsere Installateure sich schon seit einigen Wochen nicht mehr auf dem Bau blicken ließen und schlussendlich deren Arbeit liegen blieb.
  • Die sog. Tolleranzen zwischen der oberen und unteren Flurwand wurden mit ausgeklinkten Latten und den würthschen Justierschrauben ausgeglichen (s. unten angeführte Fotos). In jedem kleinen Justierschraubenpaket findet sich der Würth-Bit.
03.08.2012-04.08.2012
  • Es wurde das 1. Belüftungsrohr gesetzt. Dabei stellten wir fest, dass die Balken an dieser Hausseite zu eng gesetzt wurden, so dass wir die Spanplatten für das 100er Entlüftungsrohr im DG aussparen mussten. Die Dampfbremsfolie wurde vor dem befestigen des HT-Rohres angebracht.
  • Beim Setzen der Belüftung ist folgendes zu beachten: Jeder senkrechte Zweig des Rohrsystems braucht eine Belüftung, deren Ausgang höher liegt als die höchste Ablaufstelle des gesamten Rohrsystems. Der Durchmesser der Belüftung muß so groß wie das Fallrohr bemessen sein, i. d. R. also 100 mm. Der Lufteinlaß auf dem Dach darf nicht durch Verschlüsse oder Kappen verengt werden. Wenn es eine Kappe über dem Lufteinlaß gibt, muß der Lufteinlaß insgesamt trotzdem mindestens der Fläche des Rohrquerschnitts entsprechen. (Quelle: http://www.wer-weiss-was.de/theme93/article1473563.html). Natürlich reichte uns das 2 m HT-Rohr nur für beide regulär vorgesehenen Entlüftungen.
  • Die Dampfbremsfolie wurde an der Decke befestigt. Wir fingen mit der Decke an, um es mit dem Überkleben der Stöße einfacher zu haben. Die Befestigung der Dampfbremsfolie an der Decke ist nach wie vor vom Zeitaufwand nicht zu verachten! Schwierig gestaltete sich, das Entlüftungsrohr richtig abgedichtet zu bekommen. Das Dachgeschoss wurde von Nicole komplett (wo nötig) in Blau eingepackt.

 

 

Advertisements

Finaler Regenfallrohranschluss

Da ProHaus das Gerüst in der nächsten Woche abbauen lassen will, mussten wir heute uns um den Anschluss der Dachrinne an die Entwässerung im Eingangsbereich unseres Hauses kümmern. Unser Keller ist nach wie vor nicht verputzt, aber nach Aussage von einem Bauleiter von ProHaus sei es kein Problem, die Rohre nochmals zum Verputzen abzumontieren. Die Fallrohre wurden von uns in richtiger länge zurecht geschnitten und mit drei Einschlagmontagehaken an der verputzten Gasbeton-Wand befestigt. Zuvor wurde mit einem 4er-Metallbohrer ein kleines Loch an der Einschlagstelle mit dem Akkubohrer vorgebohrt, so dass nicht all zu viel Ytong-Masse verdrängt werden muss. Da uns noch 45°-Winkel zur Zuführung der Regenfallrohre an die Entwässerung fehlten, schlossen wir die montierten Regenfallrohre mit Drainagerohr an die Schmutzwasserentwässerung an.

Im Haus ging es heute noch mit der Verplankung voran, so dass wir schon jetzt im OG drei Türschwellen herausnehmen konnten. Die Türschwellen können erst dann mit einem Fuchschwanz abgenommen werden, wenn die Wand doppelt verplankt ist. Jetzt läuft es sich im DG besser und wir haben weniger Stolperfallen.

Wir bauen noch

Dass wir uns lange nicht mehr gemeldet habe, liegt nicht daran, dass Baupause ist, sondern dass wir nach wie vor immer noch im Verplanken sind. Man glaubt ja nicht, wie lange die ganze Verplankerei dauert, wenn man das nicht fremdvergeben machen möchte.

Also: Heute mal wieder Verplanken. Dieses mal half uns Nicoles Bruder, so dass wir auch noch an zwei verschiedenen Baustellen innerhalb unseres Hauses arbeiten konnten. Nicole und Bernd verplankten, während ich die ersten Schlitze im Kellergeschoss fräßte und schlitzte und einen Durchbruch vom Hausgang in den HWR-Raum klopfte. Dann wurde noch ein weiterer Kabelkanal in unserem HWR-Raum verlegt, danach war der Tag schon wieder rum. Den Kabelkanal legte ich über den Durchbruch und sparte den Durchbruch in der Rückwand des Kabelkanals aus. Somit liegt er nun direkt über dem Durchbruch und schließt bündig mit der Wand ab. Beim Aussparen half mir hier wieder die Minihandkreissäge. Das Ding stellt sich nun als sehr nützlich raus. Auch die Sperrholzplatten werden nur noch mit dieser Mini-Handkreissäge zugeschnitten.

Mit Verplanken gehts nun weiter.

Am heutigen Tag ging es ans Verplanken der Wände im Wohnzimmer und Kinderzimmer.

Gerade das Kinderzimmer hat uns ein wenig aufgehalten. Wir mussten jede Menge Aussparungen anbringen und die Seiten zur Zwischenwand hin einkürzen. Mit vereinten Kräften und dem Nageleisen, buxierten wir die Planke an und in den Ständer, dass es gepasst hat.
Aussparungen für Hausanker und Außenleuchtenschalter.

Aussparungen für Hausanker und Außenleuchtenschalter.

Aussparungen für unsere zwei Außenlampen. Die Dämmung ist noch sichtbar.

Aussparungen für unsere zwei Außenlampen. Die Dämmung ist noch sichtbar.

 

Auch unsere Putzer waren wieder am Arbeiten
Unsere Putzer bei der Arbeit.

Unsere Putzer bei der Arbeit.

Nach und nach wird der Giebel rot.

Nach und nach wird der Giebel rot.

Der Giebel nach getaner Arbeit.

Der Giebel nach getaner Arbeit.

So nach und nach wurde unser Giebel Rot, und zwar Verkehrsrot.
Zum Teil schlossen wir die Zwischenräume über den Rolladenkästen
Anstückung über dem Rolladenkasten.

Anstückung über dem Rolladenkasten.

Zusammenfassung der letzten Tage

Sa., 16.06.2012 Kabelkanäle im HWR gelegt, teilweise wurde der Kessel verdrahtet
Di., 19.06.2012 Elektroinstallation im Speicher, Setzen der Potenzialausgleichsschiene im Speicher, Verplanken im Wohnzimmer
Mi., 20.06.2012 Unsere Putzer sind endlich nach knapp 2 Wochen wieder da. Aber auch gleich wieder weg, das benötigte Material wurde noch nicht geliefert. Donnerstag sollte das Material da sein. Darüber hinaus: Ausschalen der letzten Kaminbodenöffnung im Speicher, Kennzeichnen der Kabel im Keller

Dies in aller Kürze und zur Info. Im Moment reicht uns leider nicht die Zeit, um ausführlicher unseren Baufortschritt zu beschreiben.

Wichtig jedoch ist zu diesem Thread zu sagen: bei einer geplanten SAT-Anlage im Haus und einer SAT-Antenneninstallation auf dem Dach muss ein Potenzialausgleich erfolgen (mind. NYM-J 4 mm²) und ein Blitzschutz (mind. 16 mm² außerhalb des Hauses laufend): Blitzschutz für SAT-Anlagen und Forumsbeitrag Blitschutz auf netzwelt.de.

Finalisierung der Elektroinstallation im DG

Heute wurde bis auf eine Tasterleitung alle Elektrik im DG gelegt. Nun müssen wir noch die restliche Dampfbremsfolie an Wänden und Decken anbringen, um dann die Verplankung der zweiten Ständerseite zu starten. Morgen werden noch die Wandverstärkungen für evtl. Hängeschränke im Schlafzimmer, für die Waschtische und für den Geberitspülkasten mit Winkeln im Ständer gesetzt. Die Holzstücke dafür wurden heute zurechtgesägt.

übersichtliche Leitungsverlegung im StänderFür die korrekte Verlegung der Kabel für in die Hohlwanddosen benutzten wir Nagelschellen. Die Kabel wurden so gelegt, dass man oberhalb und unterhalb der Hohlwanddosen die Hauptstränge der Leitungen annehmen kann, danach mit Nagelschellen an die Innenseite der Werkstoffplatten genagelt. Da die Nägel teilweise zu lang für die Werkstoffplatten waren, wurden sie auf der Seite, aus denen Sie herausschauten, mit der Beißzange abgeknippst.

Die Durchbrüche durch die Dampfbremsfolie wurden so gut es ging mit Eurasol Winddicht-Klebeband abgeklebt. An den Stellen, an denen zu viele Kabel durch die Dampfbremsfolie lief, wurde mit Dampfbremsfolienkleber nachgedichtet. Dampfbremsfolienkleber hat den großen Vorteil, dauerelastisch zu bleiben.

Thermostatzuleitungen zum FBH-VerteilerNeben der Finalisierung der Elektroinstallation im DG haben wir uns auch um die Thermostate in den einzelnen Räumen gekümmert. Wir entschieden uns, die Thermostatkabel (NYM 5 x 1,5 cm²)  in den Boden zu legen. Somit längten wir die Leerrohre um die Strecke vom Thermostat hin zum FBH-Verteiler ab. Das Leerrohr endet unmittelbar am Fuße der Spanplatte und im FBH-Verteiler. Da 12 cm Estrichbelag, Trittschall und Isolation auf den Spanplattenfußboden kommt, ist es nicht schlimm, wenn die Werkstoff- und die Rigipsplatten ausgespart werden müssen, da diese eh im Boden verschwinden. Die Leerrohre wurden in Leerrohrklemmen fein säuberlich auf dem Fußboden befestigt. Die Leerrohrklemmen werden auch nicht wieder entfernt und verbleiben im Fußbodenbelag.

Aus Aufputz mach Einbau

Der gegossene Sockel nach einem Tag abbindenBevor wir zu unserem heutigen Werk kommen, zeige ich den Sockel nach einem Tag abbinden. Das Wasser ist vollständig in den umliegenden Raum geflossen, der Estrichsockel sieht schon super aus. Nach einem Tag hat der Estrich eine Konsistenz von Maromorkuchen und ist noch ein wenig weich.

Nun zu unserem Tageswerk:

So macht man aus einem Aufputz-FBH-Verteiler einen Einbauverteiler

Wir machten einen Aufputz-FBH-Verteiler zu einem Unterputzkasten. Ich weiß nicht, wie sich das ProHaus im OG vorgestellt hat, aber der Flur ist zu klein für ein Aufputzsetzen des Fußbodenverteilers. Andere Räume sind nicht sinnvoll, da diese entweder zu dezentral oder durch Geräusche, die vom FBH-Verteiler ausgehen könnten, gestört werden. Nach langem hin- und herüberlegen entschieden wir uns den Ständer zu Gunsten des FBH-Verteilers im OG zu unterbrechen und die Ständerkonsruktion umzukonstruieren (siehe Bild). An die Seite des FBH-Verteilers wurde für das Netzteil eine Steckdose hinkonstruiert. Dafür bohrten wir mit einer Bimetallbohrkrone ein Loch in Größe der Hohlraumdose in den FBH-Verteiler und vergrößerten die Klemmfläche der Befestigungsanker der Dose durch eine zurechtgesägte und mit selbigem Bohrkranz durchlöcherte Spanplatte.

Danach wurde gleich die erste Steckdose unseres Hauses angeschlossen und gesetzt: Im Fußbodenheizungsverteiler. Die Ständerkonstruktion wurde mit Schrauben befestigt und zu guter Letzt wurden noch die Löcher für die Leitungen gebohrt und die Leitungen zu den betreffenden geplanten Verbrauchern geführt.

Wir stellen uns unsere Konstruktion wie folgt vor: Sobald der Ständer im Gang verkleidet ist (Spanplatten), werden wir die restlich verbleibenden Zentimeter bis Milimeter des Kastens bis zum Rand mit Rigips verkleiden. Dann steht ein minimaler kleiner Kasten aus der Wand, der hoffentlich weiter nicht stören wird.