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Unterputzen und erneuter Angriff zum Strippenziehen

Die Zeitrafferaufnahme zeigt in sekundenschnelle, wie eine Unterputzdose am besten eingegipst werden kann. Am heutigen Tag finalisierten wir die Putzervorbereitungen und gingen ans Kabellegen in der Wohnetage. Das Wichtigste ist, einen einigermaßen guten Plan zu haben. Dies wurde uns heute wieder klar. Wir hatten uns im Vorfeld schon Gedanken um die Verlegung der Kabel in der Wohnetage gemacht. Wir mussten nur wieder die Pläne finden. Um uns von Hand einen Plan zu zeichnen, haben wir einfach die entsprechenden Passagen auf dem Baueingabeplan ausgedruckt und danach die gewünschten Positionen der Schalter, Steckdosen, Lampen und so weiter eingezeichnet. Demnach und den örtlichen Gegebenheiten zeigen sich automatisch die Positionen der Verteilerdosen, wenn man es klassisch und nicht mit dem Bussystem macht.

Die Zuleitungen sowie Koaxkabel, Ethernet- und Telefonkabel verlegen wir unter der Isolierung für den Estrich. Dass sich die Zuleitungen für unsere Fußbodenheizkreisverteiler nicht kreuzen, mussten wir ein wenig Kabelumweg in Kauf nehmen. Die Isolierung wird an Kabel- und Rohrstellen ausgespart. Um die Kabel hohlraumfrei verlegen zu können, dürfen die Kabel nicht über die Wasserzuleitungen hinwegführen.

Die Untermörtelung wurde mit unserem Bohrhammer teilweise zur Kabelführung weggemeißelt. Sind die Kabelzuleitungen alle verlegt, dann wird dieser Spalt wieder mit Vergussquellmörtel zugestopft.

Aus Aufputz mach Einbau

Der gegossene Sockel nach einem Tag abbindenBevor wir zu unserem heutigen Werk kommen, zeige ich den Sockel nach einem Tag abbinden. Das Wasser ist vollständig in den umliegenden Raum geflossen, der Estrichsockel sieht schon super aus. Nach einem Tag hat der Estrich eine Konsistenz von Maromorkuchen und ist noch ein wenig weich.

Nun zu unserem Tageswerk:

So macht man aus einem Aufputz-FBH-Verteiler einen Einbauverteiler

Wir machten einen Aufputz-FBH-Verteiler zu einem Unterputzkasten. Ich weiß nicht, wie sich das ProHaus im OG vorgestellt hat, aber der Flur ist zu klein für ein Aufputzsetzen des Fußbodenverteilers. Andere Räume sind nicht sinnvoll, da diese entweder zu dezentral oder durch Geräusche, die vom FBH-Verteiler ausgehen könnten, gestört werden. Nach langem hin- und herüberlegen entschieden wir uns den Ständer zu Gunsten des FBH-Verteilers im OG zu unterbrechen und die Ständerkonsruktion umzukonstruieren (siehe Bild). An die Seite des FBH-Verteilers wurde für das Netzteil eine Steckdose hinkonstruiert. Dafür bohrten wir mit einer Bimetallbohrkrone ein Loch in Größe der Hohlraumdose in den FBH-Verteiler und vergrößerten die Klemmfläche der Befestigungsanker der Dose durch eine zurechtgesägte und mit selbigem Bohrkranz durchlöcherte Spanplatte.

Danach wurde gleich die erste Steckdose unseres Hauses angeschlossen und gesetzt: Im Fußbodenheizungsverteiler. Die Ständerkonstruktion wurde mit Schrauben befestigt und zu guter Letzt wurden noch die Löcher für die Leitungen gebohrt und die Leitungen zu den betreffenden geplanten Verbrauchern geführt.

Wir stellen uns unsere Konstruktion wie folgt vor: Sobald der Ständer im Gang verkleidet ist (Spanplatten), werden wir die restlich verbleibenden Zentimeter bis Milimeter des Kastens bis zum Rand mit Rigips verkleiden. Dann steht ein minimaler kleiner Kasten aus der Wand, der hoffentlich weiter nicht stören wird.