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Weiter gehts … Kabelziehen fast am Ende

1. Juni 2012 3 Kommentare

Heute waren folgende Punkte unsere Zile:

  • Einbetonieren des Schornsteins
  • Fertigstellen der Kabelinstallation bis auf Küche
  • Quellvermörtelung

Gegen 11:15 Uhr war heute ein Besuch von Bauhaus angesagt. Wir besorgten uns sägerauhe Bretter für die Wandverstärkungen im Wohnzimmer, Stuhlwinkel zum Anschrauben der Wandverstärkungen, 8er- und 6er-Betondübel mit dazugehörigen Schrauben und Quellvergussmörtel, um die herausgemeißelten Unterfütterungen der Ständer wieder zustopfen zu können.

Gegen 13:45 gingen wir ans finale Einbetonieren unseres Schornsteins. Dieses Mal verwendeten wir Betonestrich. 45 kg Betonestrich mussten für die letzte Bodenaussparung unter dem Dach genügen. Wir betonierten den Schornstein unter dem Dach, um einen guten Abschluss der Dampfbremsfolie auf der Decke im Dachgeschoss gewährleisten zu können.

Da das vor drei Tagen bestellte Koax-Kabel noch nicht da war, mussten wir leider die Quellvermörtelung auf dann verschieben, wenn das Koax-Kabel geliefert wurde. Dafür konnten wir heute die Kabelinstallation bis auf die Küche vollständig fertigstellen.

Dafür wurde die Steckdose im FBH-Verteiler gesetzt. Dabei segten wir mit dem  Lochkranz sowohl das Blech als auch die Spanplatte aus, setzten eine Hohlraumdose im FBH-Verteiler und schlossen gleich die Steckdose an.

Da unser Elektriker die bestellten Kabel direkt vorbeigebracht hatte, konnte ich mir noch ein paar Tipps von ihm holen:

  • Für die SAT-Anlage, die wir optional in den Dachstuhl legen möchten, benötigen wir 4 Coaxialkabel und eine Erdung. Die Ablanglänge des Kabels vom Boden des Montageortes an gesehen soll 4 m betragen. Die Räume werden sternförmig aus dem HWR-Raum bedient. So ist ein Switch zwischen Kabel-Fernsehen oder Sat möglich. Strom und Ansteuerung folgt im HWR-Raum durch eine Multidose.
  • Schalter und Taster werden in Kundenwunschhöhe angebracht: 1,00 m, 1,05 m oder 1,10 m OKFFB. Wir entschieden uns für 1,10 m.
  • Schalter werden ca. 15 cm von der Wand bzw. der Türaussparung gesetzt. Wir müssen jedoch Rücksicht auf die Ständergepflogenheiten nehmen.
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Ganz normaler (Bau)Alltag

Sonnenuntergang über Loffenau

Sonnenuntergang über Loffenau

Der Schulalltag hat uns wieder, daher schreiben wir nicht mehr so viel. Trotzdem gibt es noch ein paar weitere Updates:

Am vergangenen Montag gelang uns das Schnittstellenmanagement brillant. Wir bekamen sowohl unseren Versorger als auch den Kundendienst von Gussek auf die Baustelle. Hartnäckig bleiben lohnt sich wohl. Da uns der Schulalltag wieder hat, übernahm mein Vater die Oberaufsicht auf dem Bau. An diesem Tag wurde der Hausanschluss für den Strom ins Haus verlegt und die geöffnete Kellersohle geschlossen. Und man muss sich ja nicht mehr wundern: Die vom Kundendienst mitgebrachten Zementsäcke haben nicht gereicht. Der Kundendienst versuchte gleich das Problem in den Griff zu bekommen und frage an der Nachbarstelle nach ein paar günstigen Spende-Säckchen. Da die schwäbischen Grenze gerade mal 2km entfernt liegt, hatten sie keinen Erfolg. Deshalb sind die guten Handwerker 20 km weit nach Bad Rotenfels gefahren (der Standort des einzigen Baumarktes der innerhalb einer halben Stunde erreichbar ist), um nochmals Zementsäcke zu kaufen. Ist scheinbar gar nicht so einfach, für ein selbst gegrabenes Loch die passende Menge an Zement vorauszusehen, geschweige denn zu berechnen. Rechnen ist so eine Sache.

Heute war dann der Kundendienst für den Holzständer da und musste feststellen, dass die Fa. Schiedel Murgs (nein, sie heißen nicht „Murgs“, sondern machen ihn nur)  im Setzen des Abschlusssteins bei der Verlängerung des Kamins gemacht hat. Mein Vater hat auch heute wieder die Oberaufsicht übernommen. Wie wir feststellen mussten, arbeiten die meisten Handwerker ohne Oberaufsicht nicht wirklich sauber und pfuschen nur rum. So auch im Fall des Schornsteinsetzens: Normalerweise wird als Abschlussstein bei den Kaminen ein Stein mit vier Gewindestangen gesetzt, so dass man die Metallabdeckung des Kamins an diesen vier Gewindestangen sturmsicher befestigt bekommt. Die gute Fa. Schiedel hat einen Stein verwendet, der nur zwei Gewindestangen besaß. Schön, dass der Tonkanal schon mit Dünnbettmörtel auf immer und ewig auf das alte Tonrohr aufgeklebt wurde. Der Stein lässt sich nun auch nicht mehr ersetzen. Wir sind mal wieder gespannt, mit welch kreativen Lösungen für dieses Problem uns unsere handwerkenden Freunde diesmal überraschen werden.

Auch der Techniker der Telekom kam heute und legten den Hausanschluss für das Telefon. Zwei Tage nach der Montage des Elektrohausanschlusses war das wirklich schnell für die Telekom. Trotz alledem musste mein Vater als Oberaufseher nochmals Fa. Krieger anrufen, um nochmals den Telekomikern Dampf unter dem Hintern zu machen. Aber danach klappte es auch. Ab heute haben wir Strom, Wasser und Telefon im Haus und nicht mehr nur in der Erde.

Zitat aus einer mehr oder weniger zuverlässigen Internetquelle:

Wie viele Ärzte könnten in einer Lehrzeit von 3 Jahren exzellente Fließenläger werden? 95 %. Wie viele Fließenläger könnten innerhalb der Ausbildungszeit für Medizin exzellente Ärzte werden? 5 %.

Das stimmt nachdenklich.

Wenigstens sind wir heute mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt worden.

Weiterführendes findet man: