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Posts Tagged ‘Innendämmung’

Anbringen der Deckenunterkonstruktion – Wir starten …

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Während Nicole am heutigen Tag fleißig weiter das Erdgeschoss in Blau einpackte, kümmerten mein Vater und ich uns um die Deckenunterkonstruktion. Von Lattenmitte zu Lattenmitte sollte die Lattung ca. 1 m betragen, genau so lang, wie die Breite der kleinen 1-Mann-Rigipsplatten. Zwischen die Meterlattung müssen nach Ausbauordner dann noch Latten im Abstand von 33,3 cm verlegt werden. Das wird dann morgen in Angriff genommen.

Probleme bereiteten uns die über die Decke verlegten Kabel. Diese müssen in der Lattung ausgespart werden. In den Aussparungsbereich darf beim späteren Anschrauben der Rigips-Platten natürlich keine Schnellbauschraube geschraubt werden, da sonst die Kabel getroffen und verletzt würden.

Nicole dämmte noch die vorgestern angebrachte Zwischenlattung zwischen Obergeschoss und EG mit 50er-Dämmung.

Mit Verplanken gehts nun weiter.

Am heutigen Tag ging es ans Verplanken der Wände im Wohnzimmer und Kinderzimmer.

Gerade das Kinderzimmer hat uns ein wenig aufgehalten. Wir mussten jede Menge Aussparungen anbringen und die Seiten zur Zwischenwand hin einkürzen. Mit vereinten Kräften und dem Nageleisen, buxierten wir die Planke an und in den Ständer, dass es gepasst hat.
Aussparungen für Hausanker und Außenleuchtenschalter.

Aussparungen für Hausanker und Außenleuchtenschalter.

Aussparungen für unsere zwei Außenlampen. Die Dämmung ist noch sichtbar.

Aussparungen für unsere zwei Außenlampen. Die Dämmung ist noch sichtbar.

 

Auch unsere Putzer waren wieder am Arbeiten
Unsere Putzer bei der Arbeit.

Unsere Putzer bei der Arbeit.

Nach und nach wird der Giebel rot.

Nach und nach wird der Giebel rot.

Der Giebel nach getaner Arbeit.

Der Giebel nach getaner Arbeit.

So nach und nach wurde unser Giebel Rot, und zwar Verkehrsrot.
Zum Teil schlossen wir die Zwischenräume über den Rolladenkästen
Anstückung über dem Rolladenkasten.

Anstückung über dem Rolladenkasten.

Verschalung für den Sockel und Elektrozeugs

2. April 2012 1 Kommentar

Wieder einmal gingen wir (Nicole und ich) arbeitsteilig beim Hausbau vor:

  1. Nicole war für die Elektrik im DG zuständig,
  2. ich bastelte die Verschalung für den Sockel, auf dem später vor dem Estrichverlegen die Heizungsanlage stehen soll.

Nicole entschied sich bei der Verlegung der Thermostatleitungen, diese in den Boden zu legen. Wir entschieden uns, als Thermostatleitungen die NYM 5 x 1,5 mm² zu verlegen. So hat man später noch Zeit, wenn die An-Aus-Thermostate von ProHaus kaputt sind, den kaputten Thermostat durch einem Thermostaten mit Diode und Ausschalter zu ersetzen. Nicole musste wiederum 3 Ständer durchbohren und war gegen Schluss dieser Aktion überhäuft mit Sägespänen und ein wenig frustriert, da der Bohrkranz das zeitliche segnete. Obwohl das Kiefernholz eigentlich weich ist, merkt man doch, dass es sehr robust ist. So kann es wohl auch einen Bohrkranz sprengen.

Dreikantleisten (eigentlich pyramidal) zum Abphasen des BetonsEben gezogenes nochmal ausgebessertes ParapetAuch die Bruchstellen im Beton wurden mit Reperaturspachtel ausgebessertIch ging über den Tag (14 Uhr! Es sind Osterferien!) an die finale Ausbesserung des Parapets und kümmerte mich um die Verschalung unseres Sockels für die Heizung. Für den Sockel nahmen wir folgende Maße an: Breite 0,9 m, Höhe 0,2 m und die Länge ging über die gesamte Raumlänge mit 4,45 m. Heraus kamen ca. 0,82 Kubikmeter Betonestrich. Wir haben daher heute im Bauhaus 18 40-kg-Säcke Betonestrich und 2 Bewährungsstahlmatten eingekauft. Zum Bewährungsstahl ist folgendes zu sagen: Dat Ding macht alles kaputt, was absolut weicher als es selber ist. So z. B. die Hartkunststoffteile im Auto. Für das Abphasen des Estrichs kauften wir eine Kiefer-Dreikantleiste dazu, die auf die Verschalung genagelt wurde. Das Abphasen des Betons hat den Vorteil, dass die abgephasten Ecken nicht so leicht ausbrechen.

Nochmals für den Einkauf: Für einen Sockel von 0,82 Kubikmetern benötigt man:

  • 18 40-kg-Säcke Betonestrich
  • 2 Bewährungsmatten (je mehr Stahl man reinschmeißt, desto besser. Beton ist ohne Bewährungsstahl nicht zugfest)
  • Betondübel und Schrauben
  • Winkel
  • Schalungsholz (z. B. Dielenbretter, wer die Musterung des Holzes nicht mag, der benutzt am besten markorand-Abschalbretter, die einseitig beschichtet sind)
  • Schalungsholzverbinder (z. B. ein abgeschnittenes Dielenstück)
  • Randdämmstreifen
  • Akkuschrauber mit zugehörigem Bit
  • Schlagbohrmaschine
  • Stichsäge
  • Stiftsnägel
  • Dreikantleiste

Eine große Frage, die uns beschäftigte, war, wie man den Sockel gegen aufsteigende Nässe isolieren sollte. Nach ein paar Telefonaten kam folgendes raus: Nach DIN 18195-4, 6.2 sollten alle Räume gegen aufsteigende Nässe abgedichtet werden (insbesondere die Wohnräume).

Nur bei Raumnutzungen mit „geringen Anforderungen an die Trockenheit der Ramluft„; kann eine Abdichtung entfallen, wenn der Wassertransport durch eine kapillarbrechende Schüttung (k>10-4 m/s) mit einer Dicke von mindestens 150 mm unterhalb der Bodenplatte vermindert wird (z.B. Tiefgaragen, einfachste Lagerkeller)

(direktes Zitat aus dem Gutachterwissen). Daher erübrigte sich die Abdichtung und wir gingen gleich an die Verschalung.

Die Verschalung muss an den Boden gedübelt werden. Dies verhindert das Abhauen der Schalung im Bereich des Bodens. Am besten stützt man noch die obere Kante der Verschalung mit einem Konterholz an mindestens 3 Stellen ab, so dass die Schalung nicht abhauen kann. Estrich muss schwimmend verlegt werden. Daher bieten sich die von ProHaus mitgelieferten Randdämmstreifen zum Verbau an. Sie unterbrechen die Estrichschicht und lassen den Estrich so im Breich der Arbeitsfuge nicht einreisen. Wer jetzt noch mag, darf gerne die Dreikantleiste auf die Verschalung nageln, um damit die Ecken abzuphasen.

Die Schalung muss mit dem Boden verdübelt werden. Es sei denn, man zimmert einen Kasten.Verschalung trifft RanddämmstreifenVerschalungsverbindung mit Hilfe eines abgesegten DielenDie Verschalung mit Randdämmstreifen für den Sockel

Verbau des Rückbaus

Heute war erweiterter Dämmtag. Nachdem wir das Bauhaus in Rastatt besuchten, ging es wieder nach einem kleinen Mittagssnack auf den Bau. Wir versuchten die schon geschnittenen Reststücke aus dem Rückbau (240er und 100er, Artikel Rückbau: der Dämmung im Spitzboden) so gut es geht zu verbauen, um den Verschnitt zu reduzieren. Nicole kam dabei auf die geniale Idee, die übrigen 160er-Dämmrollen als 240er zu verbauen. Dabei schnitt sie 2x die gleichen Maße ab, halbierte den einen und verbaute so 1,5fache 160er-Dämmung. Dadurch sparten wir uns das Nachbestellen der 24er-Dämmung. Wohl hielten die geteilten Dämmkeile besser als die 240er-Dämmung selbst. Wir arbeiteten auf 2 Etagen: Während Nicole das OG dämmte, puzzlete ich die rückgebaute 100er-Dämmung aus dem oberen Stock in die Sparren der EG-Decke. Der Verbau gelang uns beiden erstaunlich gut und wir haben wenig Verschnitt zu beklagen. Beim nächsten Arbeitstag werden wir mit der Dämmung aller Decken endlich fertig sein.

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Rückbau der Dämmung im Spitzboden

5. Januar 2012 1 Kommentar
Auswirkungen von Sturmtief Andrea

Sturmtief Andrea wütet durch Deutschland

Tun Sie immer nur das, was im Ausbauordner steht, auch wenn Ihr Ausbauberater anderer Meinung ist!

Nach dem ersten Ausbaugespräch mit unserem Ausbauberater war uns eigentlich klar, dass wir den Spitzboden bis unter den First mit 240er Dämmung dämmen würden. Seine Worte: „Dämmen Sie den Dachstuhl ruhig mit der 240er Dämmung durch, Sie werden genügend Dämmung über haben.“ Gesagt, getan: Wir haben fleißig den Spitzboden gedämmt und wunderten uns dann, dass die 240er Rollen nicht mehr ausreichten.

Nach Rücksprache mit unserem Ausbauberater sollte ich diese Sache mit dem Komissionierer von ProHaus abklären. Meine E-Mail an den Komissionierer blieb unbeantwortet. Das heutige Telefonat war dafür dann eher unerfreulich. Dem Sinne nach und zusammengefasst: Der Fehler der fehlenden Dämmung würde bei uns liegen, der Spitzboden wurde bei der Dämmungsermittlung nicht miteinberechnet, daher würden die Rollen nicht reichen. Die Dämmung des Spitzbodens wäre auch unerheblich, da die thermische Hülle mit 240er-Dämmung des Obergeschosses geschlossen wäre. So unser Komissionierer. Ich erklärte, dass unser Ausbauberater uns in die andere Richtung beraten hätte: Es sollte genügend Dämmung übrig bleiben, um den Spitzboden mitdämmen zu können. Unser Komissionierer stellte sich stur und behauptete, dass dies nicht so gewesen sein könne. Im Ausbauordner stünde etwas anderes und er kann sich nicht vorstellen, dass uns der Ausbauberater anders beraten hätte.

Etwas säuerlich rief ich dann den Ausbauberater an. Nach Schilderung der Sachlage meinte er:  „Erinnern Sie sich? Ich habe Sie gefragt, ob Sie den Spitzboden mitbestellt haben.“ Erinnern? Mitbestellt? Von alldem war im Ausbaugespräch nicht die Rede: aber ich leide ja an Amnesie und kann mich an nichts mehr erinnern. Unser Aubauberater wies also alle Schuld von sich.

Guter Rat war nun teuer und wir rechneten hoch: Wenn die Dämmung alleine schon nicht für den Spitzboden gereicht hat, dann reichen auch nicht die Dampfbremsfolie, die Latten für die Dachunterkonstruktion, die Rigipsplatten. Daher haben wir uns dazu entschlossen, die Dämmung des Spitzbodens zurückzubauen. Die 240er-Dämmung wurde also vom Dachstuhl heruntergeworfen, mit viel Verschnitt so zurechtgeschnitten, dass Sie in die Decke des Obergeschosses einigermaßen passte. Da die Dämmung aber sehr schwer und durch den Rückbau aufgelockert war, hielt sie nicht mehr richtig. Wir haben uns dann für Teillattenunterbauten entschieden, die die Dämmung oben gehalten haben.

Das End‘ vom Lied waren dann zusätzliche Kosten für 6 zusätzlich zu bestellende Rollen 240er Dämmung, 3 Extra Dämmungsmüllsäcke (extra reißfest) und 2 Tage verlorene Zeit.

Daher nochmal: Tun Sie immer nur das, was im Ausbauordner steht, auch wenn Ihr Ausbauberater anderer Meinung ist! Nur dafür sind die gelieferten Materialien berechnet.

Videoreihe – (H)Ausbau leicht gemacht – gestartet

Heute möchten wir Ihnen unsere neue Idee schmackhaft machen: Wir drehen (Lehr)-Videos (typisch Lehrer!). Außerdem wünschten wir uns das ein oder andere Mal während der Ausbauphase Kurzvideos zur Erklärung. Da wir diese nicht gefunden haben, entschlossen wir uns dazu, selbst aktiv zu werden und den Häuslebauern nach uns auch Videobotschaften zur Verfügung zu stellen. Dieser Artikel veröffentlicht das 1. Video der „(H)Ausbau leicht gemacht“-Reihe zu „Easy-Dämmen“.

Neben dem Videodreh haben wir heute auch noch die Innenwände des OGs einseitig nahezu fertigverplankt und mit 50er-Dämmung gedämmt. Die EG-Decke wurde zu einem guten Drittel mit 100er-Dämmung gedämmt (Gästezimmer, Gäste-WC und Kinderzimmer sind fertig). Um das Dämmen der EG-Decke abzuschließen, werden wir vollflächig mit 100er-Dämmung fertigdämmen, danach wird die zusätzliche Einmeter-Dämmung der Decke an den Außenbereichen mit 160er erfolgen. Da wir ein Breitenmaß von 1,20 m pro Rolle haben, werden wir die zusätzliche Dämmung auf 1,20 m erweitern.

Dämmung des OG

Heute wurden die Dachschrägen im OG mit 240er und die Außenwände mit 160er-Mineralwolle gedämmt. Da wir heute nur zu zweit waren, maßen, schnitten und drückten wir an unterschiedlichen Hausseiten. Dank Nicoles Vorliebe für Puzzles benötigen wir nur noch zusätzliche 2 Rollen 240er Dämmung. Nach der Dämmung des Drempels (Kniestocks) und der Außenwände, gehen wir an die Planung und Installation der Sanitär- und Elektroinstallation, dann heißt es Strippen ziehen. Die Dämmung der Innenwände und die Dämmung der Decken erfolgt nach dem ziehen der Kabel und legen der Zu- und Abwasserrohre. Vor der Hausinstallation müssen Morgen noch die Außenwände im EG mit 160er-Mineralwolle gedämmt werden.

Hier sollen ein paar Fakten zu dem Umgang mit Mineralwolle gegeben werden:

Vor dem Dämmungsvorhaben sollten Ganzkörper-Schutzanzüge gekauft werden. Trotz dass die Mineralwolle weniger Glasanteil besitzt als gewöhnliche Glaswolle juckt es ziemlich nach Hautkontakt. Atemschutz ist Pflicht, dazu reichen die Papieratemschutzfilter aus dem Baumarkt. Bei den Atemschutzmasken den Nasenbügel an die persönliche Nasenform anpassen nicht vergessen.

Es gibt auch für knapp 5 EUR komplette Arbeitsschutzsets bestehend aus Overall, besserem Papieratemschutzfilter und Handschuhen.

Bei Hautkontakt sollte die Hautpartie mit kaltem Wasser abgewaschen werden. Wir haben dies nicht befolgt und sind nach den Dämmungstagen gleich unter die Dusche gehüpft. Das hat auch ausgereicht, das jucken zu minimieren. Wie gesagt: Das Jucken wird minimiert. Man bekommt es so lange nicht weg, bis das Dämmen aufgehört hat.

Während dem Arbeiten mit der Dämmwolle sollte für ausreichend Ventilation gesorgt werden, am besten Durchzug. So werden die kleinen schwebenden Mineralwollpartikel gleich mit dem Luftzug aus dem Arbeitsbereich entfernt und man hat nicht so ein Brennen in den Augen.

Bei Überkopfarbeiten am besten Schutzbrille tragen. Und zwar so eine, die komplett den Augenbereich umschließt. So minimiert man, dass die kleinen herunterrieselnden Mineralwollpartikel sich im Auge sammelt und unangenehm jucken und brennen. Zwar beschlägt die Schutzbrille während den Arbeiten, dies ist jedoch das kleinere Übel.

Reste der Mineralwolle werden als Sondermüll behandelt und müssen in einen speziellen Dämmstoffabfallsack gepackt werden. Diesen Dämmstoffabfallsack bekommt man von jedem Containerlieferanten. Wir haben vorerst 3 solcher 1,5 Kubikmeter fassenden Monstertüten geordert. Sie wurden uns mit dem Container geliefert. Verschnitt fällt insbesondere an den Dachschrägen an (240er-, 160er- und 50er-Dämmung)

Nach getaner Arbeit (am besten Dämmtagesweise) sollten die Räume in denen gedämmt wurde flächendeckend gesaugt werden.