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Posts Tagged ‘Holzwerkstoffplatten’

Mit Verplanken gehts nun weiter.

Am heutigen Tag ging es ans Verplanken der Wände im Wohnzimmer und Kinderzimmer.

Gerade das Kinderzimmer hat uns ein wenig aufgehalten. Wir mussten jede Menge Aussparungen anbringen und die Seiten zur Zwischenwand hin einkürzen. Mit vereinten Kräften und dem Nageleisen, buxierten wir die Planke an und in den Ständer, dass es gepasst hat.
Aussparungen für Hausanker und Außenleuchtenschalter.

Aussparungen für Hausanker und Außenleuchtenschalter.

Aussparungen für unsere zwei Außenlampen. Die Dämmung ist noch sichtbar.

Aussparungen für unsere zwei Außenlampen. Die Dämmung ist noch sichtbar.

 

Auch unsere Putzer waren wieder am Arbeiten
Unsere Putzer bei der Arbeit.

Unsere Putzer bei der Arbeit.

Nach und nach wird der Giebel rot.

Nach und nach wird der Giebel rot.

Der Giebel nach getaner Arbeit.

Der Giebel nach getaner Arbeit.

So nach und nach wurde unser Giebel Rot, und zwar Verkehrsrot.
Zum Teil schlossen wir die Zwischenräume über den Rolladenkästen
Anstückung über dem Rolladenkasten.

Anstückung über dem Rolladenkasten.

Und wieder einmal gehts ans Verplanken

Heute lassen wir Bilder sprechen:

Außer dem oben Gezeigten haben wir uns heute um das Stopfen einiger Zementmörteldurchbrüche mit Quellmörtel beschäftigt. Der Quellmörtel wurde dabei in die Löcher gestopft. Da er nachquillt, mussten wir nicht so stark stopfen, wie bei der Untermörtelung.

Verplankungstricks

Die Fortführung der Dämmung im OG war heute etwas anspruchsvoller, da wir uns an die Dachschrägen gewagt haben. Schrägen zu schneiden ist eigentlich kein Problem, da man den höchsten Ständer und den niedrigsten ausmisst, auf der Spanplatte markiert und dann mit der Richtlatte verbindet. Danach misst man die Strecke vom Strich ab, die der Strecke vom Sägeschuhrand zum Scherblatt der Handkreissäge entspricht, spannt dann die Richtlatte an dieser Strecke entlang, danach sägt man einfach. Also so haben wir das jedenfalls gedacht und gemacht.

Bei uns wollte es heute trotz aller wohlüberlegter Technik nicht klappen, wir mussten 2x nachkorrigieren. Beim ersten Mal hab ich mich am höchsten Ständerpunkt vermessen (kann ja mal passieren), beim zweiten Mal wissen wir bis jetzt noch nicht, warum das beim 1. Mal nicht geklappt hat, da wir eigentlich richtig gemessen und gesägt haben. Um die Dehnfuge der Spanplatte vom Boden ohne großen Aufwand mit dem Verschrauben der Spanplatten hinzubekommen, haben wir die Spanplatte dieses Mal mit Plastikkeilen vom Baumarkt unterlegt, die Spanplatte ausgerichtet und dann angeschraubt. Nicole war von den Plastikkeilen begeistert, dass hat sie mir heute mehrmals gesagt.

ein 1 cm-Schlitz zwischen Dachschrägenbalken und Spanplatte reicht, um die Kabel von der Deckenkonstruktion in die Holzwerkstoffplatten zu leiten.

ein 1 cm-Schlitz zwischen Dachschrägenbalken und Spanplatte reicht, um die Kabel von der Deckenkonstruktion in die Holzwerkstoffplatten zu leiten.

Ein wenig Kopfzerbrechen machten uns die Kabel, die eigentlich unter die Deckenkonstruktion hinter die Spanplatte gebracht werden sollten. Der Zufall half uns dabei, beim 1. Korrekturschnitt der Spanplatte haben wir sehr großzügig korrigiert, so dass die Länge der Spanplatte über die ganze Schräge 1 cm unter dem Deckenbalken verblieb. Genau in diesen Zentimeterschlitz konnten wir dann unsere Kabel hinter die Spanplatte laufen lassen. Wir sind gespannt, wie sich unsere Lösung mit der Deckenkonstruktion und dem abschließenden Aufschrauben des Rigipses verträgt.

Einklemmen der Kabel zwischen 160er Dämmung und Werkstoffplatte.

Einklemmen der Kabel zwischen 160er Dämmung und Werkstoffplatte.

Bei der Installation der Kabel hinter der Spanplatte hilft die 160er-Dämmung der Außenwände. Sie ist nämlich gerade so dick, dass sie die Kabel zwischen Spanplatte und Dämmung einklemmt, so dass Sie rein theoretisch nicht verrutschen können.

Nach dem Verschwindenlassen der Kabel hinter der Spanplatte haben wir uns Höhe und Maß zur Mitte der Spanplatte auf der Platte notiert, um später unsere Kabel wieder zu finden.

Beim Verplanken der Ständer, die mit 50er-Schalldämmung gedämmt wurden, nagelten wir die Kabel nach gewünschtem Verlauf rückseits an die Spanplatte, bevor wir sie mit den Ständern verschraubten. Vorher wurde natürlich mit Keilen unterlegt und ausgerichtet. Die Dicke der 50er-Dämmung reicht nicht ganz aus, um die Kabel zwischen Holzwerkstoffplatte und Dämmung einzuklemmen.

Finalisierung der Elektroinstallation im DG

Heute wurde bis auf eine Tasterleitung alle Elektrik im DG gelegt. Nun müssen wir noch die restliche Dampfbremsfolie an Wänden und Decken anbringen, um dann die Verplankung der zweiten Ständerseite zu starten. Morgen werden noch die Wandverstärkungen für evtl. Hängeschränke im Schlafzimmer, für die Waschtische und für den Geberitspülkasten mit Winkeln im Ständer gesetzt. Die Holzstücke dafür wurden heute zurechtgesägt.

übersichtliche Leitungsverlegung im StänderFür die korrekte Verlegung der Kabel für in die Hohlwanddosen benutzten wir Nagelschellen. Die Kabel wurden so gelegt, dass man oberhalb und unterhalb der Hohlwanddosen die Hauptstränge der Leitungen annehmen kann, danach mit Nagelschellen an die Innenseite der Werkstoffplatten genagelt. Da die Nägel teilweise zu lang für die Werkstoffplatten waren, wurden sie auf der Seite, aus denen Sie herausschauten, mit der Beißzange abgeknippst.

Die Durchbrüche durch die Dampfbremsfolie wurden so gut es ging mit Eurasol Winddicht-Klebeband abgeklebt. An den Stellen, an denen zu viele Kabel durch die Dampfbremsfolie lief, wurde mit Dampfbremsfolienkleber nachgedichtet. Dampfbremsfolienkleber hat den großen Vorteil, dauerelastisch zu bleiben.

Thermostatzuleitungen zum FBH-VerteilerNeben der Finalisierung der Elektroinstallation im DG haben wir uns auch um die Thermostate in den einzelnen Räumen gekümmert. Wir entschieden uns, die Thermostatkabel (NYM 5 x 1,5 cm²)  in den Boden zu legen. Somit längten wir die Leerrohre um die Strecke vom Thermostat hin zum FBH-Verteiler ab. Das Leerrohr endet unmittelbar am Fuße der Spanplatte und im FBH-Verteiler. Da 12 cm Estrichbelag, Trittschall und Isolation auf den Spanplattenfußboden kommt, ist es nicht schlimm, wenn die Werkstoff- und die Rigipsplatten ausgespart werden müssen, da diese eh im Boden verschwinden. Die Leerrohre wurden in Leerrohrklemmen fein säuberlich auf dem Fußboden befestigt. Die Leerrohrklemmen werden auch nicht wieder entfernt und verbleiben im Fußbodenbelag.

Kabel, Löcher und Ständer

Die Elektrifizierung unseres Hauses schreitet weiter voran. Heute wurden im OG alle Zuleitungen und Ethernet-Kabel verlegt. Das Telefonkabel (JY(ST)Y 4x2x0,6) wird morgen geliefert und dann auch gleich eingefädelt. Die Kabel der RJ45-Leitungen wurden mit Nagelschellen fixiert und auf Endhöhe auf die Werkstoffplatten mit Tesa Panzertape aufgeklebt, so dass wir mit dem Bohrkranz nach Verbau der Rigipsplatten die Löcher für die Hohlraumdosen heraustrennen können und nicht lange nach den Kabeln suchen müssen. Soweit die Theorie, mal schauen ob sich die Praxis dazu auch bewehrt. Wir entschieden uns dazu, die RJ45-Buchsen in einer Höhe von 23 cm (OKFF) anzubringen. Für den Keller und das EG bedeutet dass für uns 48 cm vom Betonboden und Sperrholzboden und im DG 45 cm vom Sperrholzboden aufgemessen (Estrich-Höhen: DG 12 cm Estrich, EG und KG 15 cm).

Als nächstes stehen dann die Verteilungen in den einzelnen Räumen des Obergeschosses und die Fixierung der Kabel auf Montagehöhe an.

Kellerumräumaktion und finale einseitige Verplankung

Nachdem wir die letzten drei Tage unseren Keller völlig umgekrempelt haben, konnten wir heute die einseitige Verplankung abschließen. Da unsere finanzierende Bank Bilder vom Fortschritt des Ausbaus haben möchte, nehme ich dies zum Anlass, um morgen endlich wieder aktuelle Bilder online zu stellen. Noch ein Tipp, um die finanzierende Bank zufriedenzustellen: penible Buchführung über die Eigenleistung und das selbst bezahlte Material nicht vergessen. Ich empfehle die Aufstellung der Eigenleistung mit Hilfe einer Excel-Tabelle zeitnah schon während des Ausbaus (am besten am Abend nach getaner Arbeit) zu machen und nicht erst darauf zu Warten, bis die finanzierende Bank dies anfordert. Somit lässt sich Stress (den man eh schon mit dem Bauen hat) vermeiden und man muss nicht irgendwelche fiktive Zahlen erfinden.

Darüber hinaus sind für unser Bauvorhaben folgende weitere Schritte geplant:

  • Bilder online stellen und dem Finanzier zuschicken
  • Abschließende Dämmung des EG mit 50er-Dämmung
  • Festlegung der Strominstallation
  • Befestigung der Dampbremsfolie
  • Dachunterkonstruktion konstruieren
  • Verlegen der Strom- und Ethernet-Kabel
  • Verlegen der Abwasserrohre und der Zapfstellenzuläufe
  • Verkleiden mit Rigips
  • Rigips verspachteln (Wenn wir hier angelangt sind, dann sind wir schon richtig weit ;))

Verplanken der Zwischenwände

Nach der großflächigen Dämmung der letzten Bautage, wurde heute angefangen, die Innenwände im EG zu verplanken. Bei knapp unter 0 °C im Rohbau, war dies nur mit der Einhell-Gaspuste zu bewerkstelligen. Wir haben die letzten Tage einen Mörderwintereinbruch erleben dürfen: Dauerfrost bei bis zu -15 °C (Danke Sibirien!). Und dann noch in unseren Höhenalgen. Wer im Winter baut, der sollte so schnell wie möglich seine Hausanschlüsse ins Haus bekommen und das Loch für die Hausanschlüsse so schnell wie möglich zumachen.

Heute hatten wir nicht mehr die Geduld zum Einfädeln der Sperrholzplatten zur Befestigung am Flaschenzug (nicht bei den Temperaturen), so dass wir mit vereinter Frau- und Manneskraft die Sperrholzplatten in das EG gestemmt haben. Für die Wandinnenverplankung in unserem Rohbau im EG haben wir vorerst 5 Sperrholzplatten ins EG gebracht und wie nach Handbuch zuerst die großen Planken verplankt, danach den Zuschnitt gemacht.

Mit knapp 4 cm Abfall war ein Endlos-Verplanken nicht mehr so wirklich möglich. Beim Endlosverplanken nimmt man das Verschnittstück der zugeschnittenen Platte und setzt diese direkt als nächste Platte auf die Holzständer, danach misst man den Abstand bis Ober- bzw. Unterkante und schneidet dann eine neue Holzwerkstoffplatte mit den genauen Maßen zu. Das Abfallstück wird dann als nächste Platte an den nächsten Holzständer geschraubt, wieder die Maße bis Ober- bzw. Unterkante genommen und wieder zugeschnitten. So fällt Praktisch fast kein Verschnitt an.