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Posts Tagged ‘Hauselektrik’

HWR-Nachbereitungen

Potenzialausgleichsschiene unter dem Dach

Potenzialausgleichsschiene unter dem Dach. Der Hauserder wird noch durch ein NYM-J PE-Leiter ersetzt.

Am heutigen Tage verlegten wir die von unseren Installateuren gewünschten Kabelkanäle, machten den Außenfühlerdurchbruch, schlossen den Außenfühler noch hängend an die Nordseite an und verpackten alle Kabelstränge in die Kabelkanäle und Kabelrohre. Weiter verdrahteten wir mit Hilfe der Schaltplatinenbelegungsskizze Außenfühler, Pelletvortrieb und Notschalter. Im Moment wissen wir noch nicht wirklich, wo wir den Heizungsnotschalter befestigen sollen. Er sollte auf jeden Fall außerhalb des Heizungsraumes befestigt werden, so dass man den Notausschalter auch dann benutzen kann, wenn der Heizungsraum irgendwann mal zugeschlossen wäre.

Und wieder einmal gehts ans Verplanken

Heute lassen wir Bilder sprechen:

Außer dem oben Gezeigten haben wir uns heute um das Stopfen einiger Zementmörteldurchbrüche mit Quellmörtel beschäftigt. Der Quellmörtel wurde dabei in die Löcher gestopft. Da er nachquillt, mussten wir nicht so stark stopfen, wie bei der Untermörtelung.

Ostersamstag und wir stabilisieren

Der heutige Ostersamstag stand ganz im Zeichen der Stabilität. Nachdem wir nun wussten, wo Badewanne, WC, Waschtisch und Duschwanne im Bad positioniert werden sollten, machten wir uns daran, die Waschtisch- und Geberit-Duofix-Verstärkungen an den Ständern anzubringen.

Der Geberit-Duofix soll nach Montageanleitung OKFFB (Oberkante Fertigfußboden) 1,10 m ohne Auszug der Stahlstreben hoch sein. Daher brachten wir die Wandverstärkung für den Duofix Unterkante Holz auf 1,10 – 1,11 m ab OKFFB an. Das Holz, welches wir für die Verstärkung wählten, bemisst 12 cm in der Breite, so dass wir bei Anbringung des Unterputzspülkastens noch 12 cm Spiel nach oben haben. Die minimale Anbringhöhe muss jedoch die 1,11 m sein, ansonsten bringt uns die Wandverstärkung nichts, sie Schrauben würden nur in die Spanplatte versenkt werden. Der Geberit-Duofix lässt sich nach Montageanleitung bis zu 20 cm in der Höhe verstellen. Für die Waschtischverstärkungen wählten wir weg vom Normvorschlag ein 5 cm höheres Maß, man muss ja an sein Alter denken ;).

Bevor man die Wand- und Waschtischverstärkungen anbringt, muss man die Dämmung in die Ständer legen. Durchziehen durch die Verstärkungen klappt ohne Dämmwollzerstörung nicht. Wir montierten nämlich zuerst die Wandverstärkungen und versuchten dann die Dämmung einzufädeln. Vergeblich, ohne Erfolg. Daher hieß es, wieder alle Verstärkungen abschrauben, Dämmung in den Ständer legen, danach wieder alle Wandverstärkungen anschrauben.

Nach den ostersamstaglichen Stabilisierungsmaßnahmen haben wir dann noch das letzte Kabel für den Taster in der Galerie des EGs für das DG gelegt. Dafür fräßten wir den 1. Ständerquerbalken in der Küche knapp 1. cm ein und führten das Kabel durch den Boden hoch an die Verteilerdose mitten durchs Schlafzimmer am Boden entlang in den Ständer, in dem die Verteilerdose für den Flur vorgesehen war.

Strippenziehen und Löcher bohren

Nicole beim Löcherbohren

Nicole beim Löcherbohren

Und es geht weiter: Wir sind im Moment gerade dabei unsere Hauptleitungen im OG zu ziehen. Vom Vorhaben, alles in Leerrohre zu packen sind wir abgekommen, da uns ein befreundeter ehemaliger Elektriker bestätigt hatte, dass beschädigte Leitungen nicht mehr durchgezogen werden können (auch nicht am beschädigten Kabel). Dies beschleunigt natürlich das ganze.

Wir verlegen die Leitungen größtenteils über die Decke. Wo wir an der Wand verteilen können, werden die Leitungen in den Ständer verlegt. Dabei helfen uns Bohrkränze in verschiedenen Größen. Die Ständer der nichttragenden Wände können hier ohne Probleme durchlöchert werden. Wir haben uns bei der Elektrifizierung für den klassischen Weg entschieden: eine oder zwei Zuleitungen, danach Verteilung über Verteilersteckdosen. Andere Bauherren entschieden sich für die Buslösung. Eine gute Aufstellung der Stromkabel, die man für die Elektrifizierung des Hauses benötigt, liefert ein Blogeintrag im Baublog von Jenny und Marcel: Das ewige Kabellegen.

Auf jeden Fall ist die Elektrifizierung eines der zeitraubendsten Arbeiten vom Hausbau. Wahrscheinlich neben der Verlegung der Sanitärleitungen.