Archiv

Posts Tagged ‘Hausbauplanung’

Finalisierung der Elektroinstallation im OG

Nachdem wir gestern und heute die Küche komplett verdrahtet haben, sind wir noch einmal die ganzen Verteilerplätze der einzelnen Räume durchgegangen, haben die Kabel alle auf die richtige Länge abgelangt und nochmals die einzelnen Kabel an den Verteilerstellen geprüft. Nachdem wir noch das eine oder andere vergessene Kabel nachgezogen haben, haben wir die Stromkabel gezählt und die Anzahl der Kabel an den Ständer geschrieben, die nach der Verplankung rausgezogen werden müssen. Bei sorgfältigem Übertrag auf alle drei Schichten (Werkstoffplatte, evtl. Dampfbremsfolie und Rigipsblatte) haben wir die Gewissheit, dass wir keines der vielen Kabel im Ständer vergessen werden.

Unsere Sanitärinstallateure gaben uns den Tipp, die Raumthermostate über den Schaltern in ca. 1,20 m Höhe anzubringen. Die Schalter würden nie zugebaut und stören in den anderen Wänden nicht. Den Tipp haben wir so gleich umgesetzt und mussten die eine oder andere Thermostat-Leitung nochmals umverlegen. Im DG nutzten wir dies sogleich um die Thermostatleitungen aus den Leerrohren herauszunehmen. Die waren nämlich unnötig, wie es sich im Nachhinein herausstellte.


Ich gebe hier nochmals eine Auflistung, auf welche OKFFB-Höhe wir unsere Schalter und Steckdosen gesetzt haben. Natürlich ist diese Aufstellung von den Gegebenheiten des Ständers abhängig und kann nicht immer eingehalten werden:

Thermostate 1,20 m OKFFB über den Lichtschaltern
Lichtschalter 1,10 m OKFFB, um 15 cm von der Tür in den Raum hineinversetzt
Staubsaugersteckdosen meistens in einer Steckdosen-Schalter-Kombi an die Schalter gekoppelt
Ethernetbuchsen über den 2-fach-Schukos auf 0,37 m OKFFB
Schukos für EDV und Co 0,27 m OKFFB

Die Küchenelektrik wurde nach Wunsch unserer Küchenbauer installiert.


Unsere Installateure bauten heute das Pelletlager auf. Und dieses ist wahrhaftig raumfüllend. Außerdem mussten Sie sich mit dem Umplanen des HWR-Raumes beschäftigen, da unsere ProHaus-Zeichner die richtige Bemaßung des Pelletlagers nicht in den HWR-Raum gezeichnet bekamen. Auf der Zeichnung sah die Geobox kleiner aus, als Sie in Wirklichkeit war. Unser HWR-Raum ist nun brechend voll. Wahrscheinlich bekommen wir nicht einmal mehr Waschmaschine und Trockner hineingestellt. Aber wir werden sehen …

Die Installation und Verrohrung der Trinkwassersteigleitung werden wir ZIG in die Hände geben. Alles weitere machen wir dann in Eigenregie und der Beratungspower unserer ZIG-Jungs.

Unsere Putzer kamen heute gar nicht auf die Baustelle. Wie es sich herausstellte, war Ihr Auto auf dem gestrigen Heimweg liegen geblieben und musste abgeschleppt werden.

Glauben Sie nicht…

Glauben Sie nicht alles, was man Ihnen verspricht. Wenn es zu Ihnen heißt, dass die Mengen an Materialien großzügig bemessen sind, dann glauben Sie das bitte nicht und gehen Sie so vor, wie es in Ihrem Ausbauberater steht. Wir dämmten den Drempel (schwäbisch = Kniestock) und wir mussten feststellen, dass unsere 240er-Dämmung nicht ganz ausreichen wird. Und das, obwohl unser Ausbauberater der Meinung war, dass der Drempel mit gedämmt werden kann, da ja die Dämmungsmenge so großzügig bemessen sei. Zu uns hieß es, dass es überhaupt kein Problem sei, Materialien noch im nachhinein anzufordern, wenn es nicht ausreicht. Wir sind gespannt, ob das ohne Problem so geht.

Weiter erwarten wir mit Spannung, ob der Verschnitt bei Latten, Spanplatten, Dampfbremsfolie und Rigips-Platten großzügig bemessen ist.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Noch ein paar Tipps für den Dämmungszuschnitt:

  • Schneiden Sie die Dämmung in der Breite der Sparren plus folgende Zuschnittgrößen zu (das hilft den Ausschuss an Dämmstoff bei der Pfettendachkonstruktion zu minimieren):
    • Drempel: 1 cm Zuschnitt
    • Dachschrägen: 2 cm Zuschnitt
    • Alle Außenwände (160er- Dämmung) 1 cm Zuschnitt (verhindert übermäßige Wulstbildung)
    • Alle Innenwände (50er-Dämmung) 0,5 cm Zuschnitt
    • Alle Decken (100er-Dämmung) 0,5 cm Zuschnitt
  • Die Zuschnitte der 240er-Dämmung für die Dachschrägen müssen sehr genau geschnitten werden, da sonst die Dämmung wieder herunterkommt.
  • Am besten im Team arbeiten: Einer misst die Dachsparren und den Holzständer aus und notiert die Maße auf dem Holzständer, zwei schneiden zu und einer drückt die Dämmung in die Holzständer und Dachsparren hinein. Derjenige, der die Dämmung in den Ständer hineindrückt, sollte groß und etwas kräftiger sein. Arbeitet man nur zu zweit, so ist es zeitsparender alleine alles zu machen (Alles heißt: Ausmessen, Zuschneiden, Reindrücken). Man muss nur an verschiedenen Wänden und Decken anfangen.

Hausmontage … und der Ärger wird mehr

Dienstag (09.12.2011) war Hausmontage. Innerhalb von 4 Tagen wurde der Holzständer hochgezogen und dass Dach eingedeckt. Unsere Montage-Jungs haben superschnell und gut gearbeitet.

Trotzdem gab es mal wieder einiges an ProHaus zu bemängeln:

  • Am 1. Montagetag fanden unsere LKW-Fahrer die Baustelle nicht, obwohl wir die Beschreibung LKW-gerecht weitergegeben haben. Sie mussten von uns gefunden und aufgesammelt werden, um an unser Baugrundstück gelotst zu werden. Dies führte zu einer Verzögerung von 2 Stunden.
  • Unser Montageleiter stellte während der Montage fest, dass der Schornstein viel zu klein gewählt wurde. Unser Schornstein ragt nur bis Fisthöhe, sollte aber über Fisthöhe enden.
  • Es wurden 2 Fenster falsch eingebaut, die so nicht bestellt waren.
  • Die bestellte Bautreppe wurde nur bis zur Hälfte geliefert.
  • Fallrinnen für die Regenwasserabführung wurden zu wenig geliefert.
  • Der Holzständer musste teilweise abgespant werden, da ab Werk einige Späne produziert wurden.
  • Fenster wurden ohne Rolladenpanzer ausgeliefert.
  • Fenster mussten von der Montage eingebaut werden, obwohl eigentlich alle Fenser des Holzständers hätten eingebaut sein sollen.

Heute wäre neben der Quellvermörtelung mit Zement- und Quellmörtel der Einbau der Fenster und der Türe im Keller gewesen, um das Haus diebstahlsicher zu machen. Der Quellmörtel kostete knapp 10 EUR für 5 Kilo, der Zementmörtel war für 3 EUR für 25 Kilo zu haben. Weiter mussten wir den Schornstein zementieren, wobei an diesem Tag mit dem ganzen Tohuwabohu nur die Verschalung des Kamins geklappt hatte.

Anfang des Tohuwabohus: Beim Einbau der Fenster viel uns auf, dass die Fensterfluchten nach innen zur Mitte hin um 2,5 cm kleiner waren als an den oberen und unteren Ecken außen. Komischerweise fiel unserem Architekten Herrn Göker dies bei der Abnahme nicht auf. Die Fenster mit den bestellten Maßen konnten nicht eingebaut werden. Ärgerlich natürlich, da wir unseren Rohbau nicht diebstahlsicher bekommen haben.

Die ersten zwei Ausbaupakete wären am Dienstag (06.12.) und am Mittwoch (07.12.) gekommen. Die Auslieferung muss von ProHaus gestoppt werden, da ich die Ausbaupakete in dem Zustand unseres Rohbaus so nicht annehmen werde.

Gerade eben ging eine böse Mail an unseren Bauleiter für den Keller, unseren Bauleiter für das Haus, Dr. Frank Gussek (Chef von Gussek), der internen Bearbeitung, wie auch der Ausbaupaketaufbetragten und unserem Architekten. Ende des Tohuwabohus.

Einfache … stupide … unesthetische … nicht anspruchsvolle … Arbeit

So gut unsere Erdbaufirma bisher gearbeitet hat, so schlecht hat sie letzten Donnerstag mitgedacht und setzte uns vor unser Haus einen riesigen Erdhaufen auf den Platz, auf den eigentlich der Kran für die Hausmontage am kommenden Dienstag drauffahren sollte. Dies wurde erst beim 1. Abnahmegespräch klar. Hintergrund des Erdhaufens war der Hausanschluss von Wasser, Strom, EDV und Kabel. Da unsere drei einbetonierten Leerrohre jetzt doch für die Hauseinführung akzeptiert wurden, musste noch ein Leerrohranschluss bis Anfang der letzten Meile von unseren Erdbauern frosstief (120 cm) verlegt werden. Da unsere Installateure nicht beikamen, wurde der Erdhaufen einfach vor dem Hauseingang liegen gelassen und musste von uns Bauherren für die Montagevorbereitung für Dienstag weggeschafft werden. Wie man in obigen Bildern sehen kann: manuell.

Nach 4 Stunden am Samstag war der Haufen einigermaßen verteilt, so dass der Kran ohne große Probleme bis vor unseren Eingang fahren kann.

Muss nur noch das Loch arbeitsschutzmäßig sicher gemacht werden. Die Dielenkonstruktion wird am Montag gebastelt und vor Ort dem Loch angepasst.

Es wird noch 2011!

Freitag, 28.10.11 flatterte ein Brief in unseren Briefkasten. Im Betreff stand: Termine! Termine! Termine! (genau so wie hier abgedruckt in Fettschrift). So wie es aussieht, steht unser Haus in den nächsten 4 Wochen.

Folgender Fahrplan ist angedacht, (wir sind gespannt, ob dies gehalten werden kann):

07.11.-11.11. Ausschachtung der Baugrube
11.11. Feinabsteckung der Baugrube, Anschluss Bauwasser und Baustrom, Abnahme der Erdarbeiten
14.11. – 17.11. Kellermontage
17.11.-18.11. Verfüllung des Kellers und Verfestigung, Abnahme der Gründung
21.11. – 23.11. Hausmontage
nach dem 23.11. Abnahme des Rohbaus, Quellmörtelverfugung, Sockelisolierung und Fassadenbau

Jetzt geht es also los! Die nächsten 4 Wochen (also der gesamte November) wird wohl sehr sehr stressig. Ab morgen wird wieder Schnittstellenmanagement betrieben.

Unser Versicherungsmakler freute sich gestern Abend gegen 22 Uhr über eine weitere Provision aus der Gebäudeversicherung.