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Das ewige Rigipsschleppen

Nicole bei der Rigipsrettung

Nicole bei der Rigipsrettung

Ihr erinnert euch (s. Bild links und Artikel „Die Rigipsrettung„)? Diesen Berg an geballten Rigips galt es heute wegzuschaffen da unsere Erdbauer nocheinmal zum Verfüllen kommen müssen. Mit vereinten Kräften (Nicole, Marcus und Matthias) schufteten wir von 10 Uhr an bis wir um 14:30 Uhr damit fertig waren.

Nachdem wir dann den Rigips im Keller und im EG verteilt hatten, kümmerten wir uns um die Außenanlage. Wir rissen mit Sprühfarbe die Stufen, Wege und Höhen an, um uns ein besseres Bild von unserem Vorhaben machen zu können. Wir entschieden uns rechterhand von unserem Haus einen Carport für einen evtl. Mieter für die Einliegerwohnung zu bauen.

Mit Schlagschnur und Sprühfarbe gingen wir ans Einzeichnen (s. Bildgalerie). Es empfiehlt sich, wenn man es nicht beruflich macht, mit Sprühfarbe die Stufen, Höhen und vorhaben auf die Außenanlage aufzumalen, das lässt besser abschätzen, was man vor hat und hilft denen die nur eine Idee und noch keinen Plan haben.

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Erdarbeiten sind abgeschlossen

Am heutigen Tag wurden sowohl die Erdarbeiten, die Feinabsteckung und die letzten wichtigen Anschlüsse getätigt: Baustrom und Bauwasser. Bewehrungsstahl wurde auch schon abgeladen. Bisher verlief alles nach der letzten Version des mehrmals korrigierten Zeitplans. Die Zweitanforderung des Kellerplans für die Elektroinstallation kam heute auch an, so dass wir am Wochenende über unsere Elektroinstallation im Keller nachdenken können. Viel Zeit bleibt für das Einlegen der Decke nächste Woche nicht. Mittwoch wird die Filigrandecke aufgesetzt und am Donnerstag bewehrt und Abschlussgegossen.

Ansonsten sieht unser Zeitplan wie folgt aus:

Datum Montageschritt
Mo., 14.11.2011 Gießen der Kellerplatte
Di., 15.11.2011 Montage und Vergießen der Fertigkellerteile
Mi., 16.11.2011 Mauern der Kalksandsteininnenwände
Mi., 16.11. / Do., 17.11.2011 Montage der Filigrandecke, Einlegen der Decke, Bewehren und Abschlussguss der Filigrandecke
Fr. 18.11.2011 Verfüllen des Kellers, Verfestigen des verfüllten Erdreichs, Abnahme der Kellerdecke
Mo., 21.11.2011 Errichtung der Holzständer

Der erste Spatenstich …

Heute rückte unsere Erdbaufirma mit einem Bagger und zwei Facharbeitern an. Endlich ist es soweit. Der erste Spatenstich ist gemacht. Und es geht nun weiter Schlag auf Schlag:

  • Freitag, 11.11.: Feineinschnürung / -absteckung, Bauwasseranschluss, Baustromanschluss
  • Montag, 14.11.: Bewähren und Gießen der Bodenplatte
  • Dienstag, 15.11. und ff.: Kellermontage
  • Freitag, 18.11.: Abnahme der Kellerdecke, Einlegen der Decke
Was uns erst gesagt wurde, als wir eine zweite Bauberatung bei unserem Elektriker gemacht haben, ist die Tatsache, dass nicht mehr viel Zeit zwischen dem Einlegen der Decke und dem finalen Gießen der Filigrandecke verbleibt. Wir haben also nur das Wochenende ab 18.11. Zeit um die Decke mit Leerrohren zu bestücken, bis ProHaus mit dem Haus anrückt.

Uns wurde es so erklärt: Die Filigrandecke wird auf den Keller montiert, darauf befindet sich noch Bewährungsstahl und vom Gießen einige Unebenheiten, die mit einem finalen Guß Beton von 10 bis 30 cm verschwienden sollen. Vor dem Gespräch mit unserem Elektriker wurde uns gesagt, die Kabel können über den Fußboden verlegt werden, das macht man heute so. Dabei wurde aber nicht bedacht, dass in der Installationsebene Fußboden auch die Rohre für den Wasseranschluss verlegt werden.

Tiefbau fängt nun an

Fa. Krummholz fängt nun mit dem Tiefbau im Laufe des morgigen Tages an, und … der Keller lässt auf sich warten. (Erratum vom 01.11.: Fa. Krummholz fängt doch erst am 07.11. mit dem Erdbau an.)

Da in einer Fertigungsstraße des ProHaus-Betonfertigteilezulieferers einige Tische gebrochen sind, kann der Montagetermin des Kellers in der KW 45 (jetzt schon KW 45! ursprünglich sollte es in KW 43 gestellt werden) nicht eingehalten werden. Unser Bauleiter kann noch keine genaue Terminzusage für die Kellermontage machen. Ist wohl so, dass wir evtl. bis in den November hinein auf unseren Keller warten dürfen.

Im Gespräch mit unseren Fachleuten (Bauleiter und Architekt) wurde uns versichert, dass das Haus und der Keller auch im Winter ohne Schäden gebaut werden würde, auch wenn es Frost und Minusgrade draußen gäbe.

Außerdem habe ich im Gespräch persönlich ein paar Sachen über Bauwerkstoffe und Bauen im Winter hinzugelernt:

  • Durch Folien um das Fundament, kann die Wärmewirkung der Hydratationswärme, die beim Abbinden des Betons frei wird, längere Zeit genutzt werden, um ein Einfrieren des Betons und somit Frostschäden vorzubeugen.
  • Die Sockelabdichtung kann durch verschweißen mit Bitumenschweißbahnen auch bei Frostgraden gemacht werden, ohne dass es Frostschäden gibt.
  • Ist das Haus von ProHaus gestellt und handelt es sich um ein 2-Schalen-Haus, so ist die Vormauerung irrelevant, da es im aufgestellten Zustand ohne Vormauerung schon wasserdicht ist. Mit dem Ausbau kann sofort auch ohne Vormauerung begonnen werden.
  • Die Vormauerung wird dann vollzogen, wenn es die Witterung zulässt.
  • Die Quellvermörtelung ist frostempfindlich, kann jedoch noch im Nachhinein gemacht werden. Kann also geschoben werden.
  • Blitzeis in der Baugrube macht Probleme, Schnee kann mit Gasbrennern abgeschmolzen werden.

Um bei den Kosten für das Recycling des Erdaushubs vielleicht etwas sparen zu können, bieten viele Gemeinden die Möglichkeit an, im Gemeindewald den Erdaushub zu verfüllen. Die Verfüllung und der Einbau des Erdaushubs wird nach Kubikmeter berechnet und dient dazu, um z. B. Wege zu vergrößern.