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Posts Tagged ‘Elektrozuleitung’

Mit Verplanken gehts nun weiter.

Am heutigen Tag ging es ans Verplanken der Wände im Wohnzimmer und Kinderzimmer.

Gerade das Kinderzimmer hat uns ein wenig aufgehalten. Wir mussten jede Menge Aussparungen anbringen und die Seiten zur Zwischenwand hin einkürzen. Mit vereinten Kräften und dem Nageleisen, buxierten wir die Planke an und in den Ständer, dass es gepasst hat.
Aussparungen für Hausanker und Außenleuchtenschalter.

Aussparungen für Hausanker und Außenleuchtenschalter.

Aussparungen für unsere zwei Außenlampen. Die Dämmung ist noch sichtbar.

Aussparungen für unsere zwei Außenlampen. Die Dämmung ist noch sichtbar.

 

Auch unsere Putzer waren wieder am Arbeiten
Unsere Putzer bei der Arbeit.

Unsere Putzer bei der Arbeit.

Nach und nach wird der Giebel rot.

Nach und nach wird der Giebel rot.

Der Giebel nach getaner Arbeit.

Der Giebel nach getaner Arbeit.

So nach und nach wurde unser Giebel Rot, und zwar Verkehrsrot.
Zum Teil schlossen wir die Zwischenräume über den Rolladenkästen
Anstückung über dem Rolladenkasten.

Anstückung über dem Rolladenkasten.

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Wir dokumentieren … wieder einmal

2. Juni 2012 1 Kommentar

Nachdem heute alle Kabel für die Elektroinstallation bis auf die Küche gelegt wurden, gingen wir an die Dokumentation der Elektroinstallation in der Wohnetage. Und immer wieder viel uns auf, dass hier und dort ein Kabel fehlt, welches wir dann noch nachträglich eingezogen haben. Gerade deswegen empfiehlt es sich, eine Dokumentation zu machen.

Neben der tagesfüllenden Dokumentation wurde es gewaltig staubig. Nachdem der Durchbruch erneut vermessen und gerade Linien mit der Wasserwaage gezogen wurden, wurde die Flex angesetzt. Staub gabs bis ins 2. Stockwerk. Danach wurde der Durchbruch mit dem Flachmeißel und dem Bohrhammer verarbeitet. Übrig blieb das Ergebnis, was man in der Galerie einsehen kann. Das Reduzierstück wurde mit Keramikschnur eingedichtet auf den Kaminanschluss gesteckt. Alles weitere müssen unsere Sanitärmenschen bzw. Ofenbauer tun.

Weiter gehts … Kabelziehen fast am Ende

1. Juni 2012 3 Kommentare

Heute waren folgende Punkte unsere Zile:

  • Einbetonieren des Schornsteins
  • Fertigstellen der Kabelinstallation bis auf Küche
  • Quellvermörtelung

Gegen 11:15 Uhr war heute ein Besuch von Bauhaus angesagt. Wir besorgten uns sägerauhe Bretter für die Wandverstärkungen im Wohnzimmer, Stuhlwinkel zum Anschrauben der Wandverstärkungen, 8er- und 6er-Betondübel mit dazugehörigen Schrauben und Quellvergussmörtel, um die herausgemeißelten Unterfütterungen der Ständer wieder zustopfen zu können.

Gegen 13:45 gingen wir ans finale Einbetonieren unseres Schornsteins. Dieses Mal verwendeten wir Betonestrich. 45 kg Betonestrich mussten für die letzte Bodenaussparung unter dem Dach genügen. Wir betonierten den Schornstein unter dem Dach, um einen guten Abschluss der Dampfbremsfolie auf der Decke im Dachgeschoss gewährleisten zu können.

Da das vor drei Tagen bestellte Koax-Kabel noch nicht da war, mussten wir leider die Quellvermörtelung auf dann verschieben, wenn das Koax-Kabel geliefert wurde. Dafür konnten wir heute die Kabelinstallation bis auf die Küche vollständig fertigstellen.

Dafür wurde die Steckdose im FBH-Verteiler gesetzt. Dabei segten wir mit dem  Lochkranz sowohl das Blech als auch die Spanplatte aus, setzten eine Hohlraumdose im FBH-Verteiler und schlossen gleich die Steckdose an.

Da unser Elektriker die bestellten Kabel direkt vorbeigebracht hatte, konnte ich mir noch ein paar Tipps von ihm holen:

  • Für die SAT-Anlage, die wir optional in den Dachstuhl legen möchten, benötigen wir 4 Coaxialkabel und eine Erdung. Die Ablanglänge des Kabels vom Boden des Montageortes an gesehen soll 4 m betragen. Die Räume werden sternförmig aus dem HWR-Raum bedient. So ist ein Switch zwischen Kabel-Fernsehen oder Sat möglich. Strom und Ansteuerung folgt im HWR-Raum durch eine Multidose.
  • Schalter und Taster werden in Kundenwunschhöhe angebracht: 1,00 m, 1,05 m oder 1,10 m OKFFB. Wir entschieden uns für 1,10 m.
  • Schalter werden ca. 15 cm von der Wand bzw. der Türaussparung gesetzt. Wir müssen jedoch Rücksicht auf die Ständergepflogenheiten nehmen.

Finale für die Putzer

30. Mai 2012 1 Kommentar

Neben der weiteren Elektroinstallation in der Wohnetage, kümmerten wir uns heute um die Finalisierung der Vorbereitung für die Putzer.

In der Wohnetage war Nicole fleißig im Bohren von Ständerdurchbrüchen, während ich schon die Verlegung der RJ 46, die RJ 11 und die restlichen Zuleitungen in Angriff nahm. Die Thermostatzuleitungen wurden von Nicole zum FBH-Verteiler verlegt, während ich die Abmantelung in den Außenunterputzdosen vor nahm und mit Signaldeckeln, die Fahnen hatten, verdeckelt habe.

Signalfahnen im Großpack

Signalfahnen im Großpack

Nebenbei kamen heute unsere Signaldeckel, die wir für den Verschluss der Außensteckdosen vor dem Verputzen benötigten.

Tipps für die Verlegung der Unterputzdosen:

  1. Auf ca. 15 cm ablangen und entmanteln

    Auf ca. 15 cm ablangen und entmanteln

    Die Kabel, die in die Unterputzdose beherbergen, am besten vor dem eingipsen 10 bis 15 cm ablangen und auch abmanteln. Wir haben diesen Tipp leider zu spät bekommen und es war ziemlich mühsam mit Gartenschere und Elektrikermesser die Kabel in der Dose zu entmanteln. Das spart man sich, wenn man die gezogenen und gelegten Kabel vor dem Eingipsen auf die besagte Länge abmantelt. Dafür am besten Abmantelzangen oder andere Abmantelgeräte verwenden. Wer mit Gartenschere und Elektrikermesser das Abmanteln versucht, sollte dies vorher an Kabelabfallstücken üben.

  2. Einwickeln der entmantelten Kabel

    Einwickeln der entmantelten Kabel

    Wenn kurz hinter dem Eintritt des Kabels in die Dose abgemantelt wurde (bitte nur den äußeren Kabelmantel), dann werden die Kabel in Kreisen in die Dose gelegt.

Aufstecken der Signaldosen

Aufstecken der Signaldosen

Zu guter Letzt wird die Dose mit dem Signaldeckel verschlossen. Dieser Signaldeckel beinhaltet Fahnen, die nach dem Putzen die Orte der Dose zeigen.

Und hier noch Tipps für das Kabelverlegen:

  1. Ein Elektroinstallationsplan (wenn auch nur großzügig von Hand in die Bauzeichnung eingetragen) spart Zeit.
  2. Indem man Funktionsweise vor geht, spart man enorme Zeitressourcen. So haben wir, im Gegensatz in der DG-Etage, die Kabelverlegung mit dem Legen der Zuleitungen begonnen. Wir haben mit Edding an die Verplankung unsere Schalter, Steckdosen, EDV, TV und Telefonkabel geschrieben. Danach für die Zuleitung über den Boden die Ständer durchbohrt. Danach die Zuleitungen über den Boden gelegt. Danach die RJ 11- und RJ 46-Kabel über den Boden und im Bereich der Untermörtelung in Leerrohre gelegt. Sparen morgen die Ständer um 0,8 cm aus. Diese 0,8 cm müssten für die Verlegung der NYM 3×1,5 Kabel in die Deckenkonstruktion reichen.
  3. Arbeitsteilung macht Zeitgewinn und weniger Frust für alle. Während einer die Durchbrüche bohrt, kann der andere schon mit der Beschriftung und Verlegung der Kabel beginnen.
  4. Für Telefon und Ethernet können die gleichen Kabel (RJ 46 Cat 5e oder Cat 6, Begründung siehe http://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/0603241.htm) verwendet werden. RJ 46 und RJ 11 unterscheiden sich in 2 Drähten. Eine gute Auflistung der gängigen Telefon- und ISDN-Belegung findet sich unter http://de.wikipedia.org/wiki/RJ-Steckverbindung.

Kabel, Löcher und Ständer

Die Elektrifizierung unseres Hauses schreitet weiter voran. Heute wurden im OG alle Zuleitungen und Ethernet-Kabel verlegt. Das Telefonkabel (JY(ST)Y 4x2x0,6) wird morgen geliefert und dann auch gleich eingefädelt. Die Kabel der RJ45-Leitungen wurden mit Nagelschellen fixiert und auf Endhöhe auf die Werkstoffplatten mit Tesa Panzertape aufgeklebt, so dass wir mit dem Bohrkranz nach Verbau der Rigipsplatten die Löcher für die Hohlraumdosen heraustrennen können und nicht lange nach den Kabeln suchen müssen. Soweit die Theorie, mal schauen ob sich die Praxis dazu auch bewehrt. Wir entschieden uns dazu, die RJ45-Buchsen in einer Höhe von 23 cm (OKFF) anzubringen. Für den Keller und das EG bedeutet dass für uns 48 cm vom Betonboden und Sperrholzboden und im DG 45 cm vom Sperrholzboden aufgemessen (Estrich-Höhen: DG 12 cm Estrich, EG und KG 15 cm).

Als nächstes stehen dann die Verteilungen in den einzelnen Räumen des Obergeschosses und die Fixierung der Kabel auf Montagehöhe an.

Strippenziehen und Löcher bohren

Nicole beim Löcherbohren

Nicole beim Löcherbohren

Und es geht weiter: Wir sind im Moment gerade dabei unsere Hauptleitungen im OG zu ziehen. Vom Vorhaben, alles in Leerrohre zu packen sind wir abgekommen, da uns ein befreundeter ehemaliger Elektriker bestätigt hatte, dass beschädigte Leitungen nicht mehr durchgezogen werden können (auch nicht am beschädigten Kabel). Dies beschleunigt natürlich das ganze.

Wir verlegen die Leitungen größtenteils über die Decke. Wo wir an der Wand verteilen können, werden die Leitungen in den Ständer verlegt. Dabei helfen uns Bohrkränze in verschiedenen Größen. Die Ständer der nichttragenden Wände können hier ohne Probleme durchlöchert werden. Wir haben uns bei der Elektrifizierung für den klassischen Weg entschieden: eine oder zwei Zuleitungen, danach Verteilung über Verteilersteckdosen. Andere Bauherren entschieden sich für die Buslösung. Eine gute Aufstellung der Stromkabel, die man für die Elektrifizierung des Hauses benötigt, liefert ein Blogeintrag im Baublog von Jenny und Marcel: Das ewige Kabellegen.

Auf jeden Fall ist die Elektrifizierung eines der zeitraubendsten Arbeiten vom Hausbau. Wahrscheinlich neben der Verlegung der Sanitärleitungen.

 

Die Fassade steht

Die Fassade von Hinten

Die Fassade von Hinten

Am Montag rückten die Maurer aus Nordhorn an und zogen innerhalb von 4 Tagen die vier Ytong-Wände hoch. Es empfiehlt sich immer, die Jungs bei Laune zu halten (Bier, hier und da mal ne Brezel). Jetzt müssen die Putzer kommen, um die Fassade fertigzustellen.

Nicht so schön, war heutige Post von der EnBW. Man muss ohne Mehrspartenanschluss alleine schon schlappe 1700 EUR rechnen.

Die letzten vier Tage wurde von uns weiter an der Elektroinstallation im DG gebastelt. Man glaubt nicht, wie viel Zeit für die Geschichte draufgeht. Im Moment haben wir die Leerrohre für die Zuleitungen von 3 Räumen verlegt und arbeiten am Legen der Zuleitungen (5 x 1,5 mm NYM, wobei bei Nichtgebrauch 2 der 5 Phasen einfach abgezwickt werden).

Wichtig bei der Leerrohr bzw. Kabelverlegung: Keine rechtwinklig abgebogene Ecken legen, alles schön in großen Schlaufen. Am besten die Schlaufenlegerei vermeiden.

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