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Die liebe Einliegerwohnung

23. Mai 2013 1 Kommentar

Ja, Beton ist schon hart! Das durften wir heute spüren. Im Moment sind wir am Sanitär- und Elektroinstallieren der Einliegerwohnung und mussten am eigenen Leib erfahren, wie hart Beton beim Schlitzen sein kann.

Mit 80er-Bohrkrone, Mauernutfräße (im Elektrikerjargon: Schlitzfräß‘), Flachmeißel und Bohrhammer gingen wir heute ans Werk um unsere Schlitze für die Elektroinstallation zu schlitzen und die Bohrlöcher für die Unterputzdosen mit der Bohrkrone in die Mauern buchstäblich zu mahlen.

Wir können froh sein, dass KS-L-Steine die meisten Wände in der Einliegerwohnung ausmachen. Hier fräßt sich die Bohrkrone richtig leicht ins Mauerwerk im Gegensatz in Beton. In Beton dauert es gefühlte Stunden, bis man in der gewünschten Tiefe angekommen ist. Wir wählten eine Tiefe von 4,5 bis 5 cm da wir uns noch dafür entschieden, Rigips aus schallschutztechnischen und kosmetischen Gründen vor die Wände zu kleben. Für die Arbeit mit Schlitzfräß‘, Bohrhammer, Meißel und Bohrkrone empfiehlt es sich, Gehör-, Sicht- sowie Atemschutz aufzuziehen. Schlitze in KS-L zu fräßen macht regelrechte Sandstürme und die feinen Härchen der Gehörschnecke degradieren all zu leicht bei andauerndem Lärm.

Nach 6 Stunden und einen Bohrkronenbruch hörten wir für heute auf. Auch nach 6 Stunden spüren wir, was wir gemacht haben.

Update (24.05.):

Der Wohn- und Schlafbereich der Einliegerwohnung wurde fertig geschlitzt. Jetzt sind nur noch Bad, Küche, Gang und Flur dran. Mit dem Schlitzwerk weiß man, was man geschafft hat.

So sind se halt … die Putzer nehmen’s wörtlich.

Überputzte Unterputzdose

So sah die Fassade aus, nachdem unsere Putzer die Unterputzdosen überputzt haben.

Der heutige Tag brachte eine kleine Herausforderung: Unsere Gipser nahmen die Unterputzdose wörtlich und legten beide Unterputzdosen für die Außensteckdosen unter Putz, nicht mehr Auszumachen. Trotz dass ich die Dinger mit dem roten Fahnendeckel markiert habe. Was kann man nun tun? Meine erste Idee war folgende: Ich besaß ein früheres Bild, welches die Positionen wenigstens der rechten Unterputzdose festgehalten hatte. Dieses Bild war im Ausdruck jedoch zu dunkel, somit ließ ich das Bild durch verschiedene Filter laufen, bis ich Umrisse ausmachen konnte. Meine Idee war nun, die Maße von dem Bild zu entnehmen und im Maßstab in Relation zu setzen. Aus irgendeinem Grund war dieses Vorhaben nicht durchzuführen: Ich kam am Realobjekt längere Strecken raus, als sie sein konnten.

Unterputzdose nach Bearbeitung mit einem Schraubenzieher.

Unterputzdose nach Bearbeitung mit einem Schraubenzieher.

Nun half nur noch die klassische Methode: Erfühlen. In dem Bereich des Putzes unter dem die Unterputzdose lag, entsteht ein Hohlraum. Wenn man im Bereich des Putzes über dem Hohlraum drückt, so müsste der Putz leicht nachgeben. Ausgedacht und versucht und siehe da, der Putz gab wirklich nach. Die Lage der ersten Dose war ausgemacht.

Nun arbeitete ich mich ganz vorsichtig Stich für Stich mit dem Schraubenzieher vor. Immer wieder wurde der Ausbruch von mir begutachtet, ob er schon die Ränder der Unterputzdose erahnen lässt. Nach ca. einer halben Stunde war die Dose quasi ausgebuddelt.

Ablangen der Außensteckdosenphasen auf die richtige Länge und Abisolieren für den Anschluss.

Ablangen der Außensteckdosenphasen auf die richtige Länge und Abisolieren für den Anschluss.

Anbringen der IP44-Außensteckdose. Kunststoff nicht vergessen!

Anbringen der IP44-Außensteckdose. Kunststoff nicht vergessen!

Die Ränder des Ausbruchs habe ich mit einem Cuttermesser bearbeitet, so dass die Ränder nicht unnötig in den Kabelbereich der Unterputzdose reichten. Nachdem ich die Kabelenden auf die richtige Länge abgelangt und abisoliert habe, steckte ich die durchsichtige Kunststoffhülle der IP44-Steckdose in die Unterputzdose, schloss die Kabel an die Steckdose an und machte die Dose mit den Pressbacken der Unterputzdose fest. Hier sei noch ein Hinweis gegeben: Alles Elektrozubehör, auf dem IP44 steht ist für den Außenbereich geeignet.

Bei der Montage der Außensteckdose sollte man auf keinen Fall den Spritzschutz vergessen.

Das Werk ist vollbracht.

Das Werk ist vollbracht.

Das Werk sieht man auf dem linken Foto in dieser Zeile. Ich finde, die Steckdose setzt einen schönen Akzent zu unserem Largo 30 und unserem RAL-roten Giebel.

Die zweite Außensteckdose war schwieriger zu finden. Nicht nur überputzt, sondern auch noch überspachtelt war diese Dose. Im Klartext: Nix gab nach. Also maß ich die Steckdose rechts vom Giebel aus um von diesen Maßen auf die links vom Giebel sich befindliche rückschließen zu können. Und es glückte.

Terassenabbruch

Terassenabbruch

Heute sah ich, dass so schnell wie möglich die Regenfallrohre an unserer Terasse montiert werden müssen. Unsere Terasse bröckelt nämlich so langsam. Hätte nie gedacht, das Wasser so eine Macht haben kann. Beim Anschluss der Regenrinnen an die Entwässerung gestaltet sich wiederum ein Problemchen: Unsere Erdbauer haben die Ableitungsrohre sehr weit von der Fassade weg gesetzt, als dass man mit den Einschlagschellen die Regenrohre direkt an die Entwässerung anschließen kann. Wir versuchen es mit Sockelknien, obwohl wir keinen Sockel haben. Ansonsten müssen wir mit Fallrohrbögen arbeiten.

Mit Verplanken gehts nun weiter.

Am heutigen Tag ging es ans Verplanken der Wände im Wohnzimmer und Kinderzimmer.

Gerade das Kinderzimmer hat uns ein wenig aufgehalten. Wir mussten jede Menge Aussparungen anbringen und die Seiten zur Zwischenwand hin einkürzen. Mit vereinten Kräften und dem Nageleisen, buxierten wir die Planke an und in den Ständer, dass es gepasst hat.
Aussparungen für Hausanker und Außenleuchtenschalter.

Aussparungen für Hausanker und Außenleuchtenschalter.

Aussparungen für unsere zwei Außenlampen. Die Dämmung ist noch sichtbar.

Aussparungen für unsere zwei Außenlampen. Die Dämmung ist noch sichtbar.

 

Auch unsere Putzer waren wieder am Arbeiten
Unsere Putzer bei der Arbeit.

Unsere Putzer bei der Arbeit.

Nach und nach wird der Giebel rot.

Nach und nach wird der Giebel rot.

Der Giebel nach getaner Arbeit.

Der Giebel nach getaner Arbeit.

So nach und nach wurde unser Giebel Rot, und zwar Verkehrsrot.
Zum Teil schlossen wir die Zwischenräume über den Rolladenkästen
Anstückung über dem Rolladenkasten.

Anstückung über dem Rolladenkasten.

Zusammenfassung der letzten Tage

Sa., 16.06.2012 Kabelkanäle im HWR gelegt, teilweise wurde der Kessel verdrahtet
Di., 19.06.2012 Elektroinstallation im Speicher, Setzen der Potenzialausgleichsschiene im Speicher, Verplanken im Wohnzimmer
Mi., 20.06.2012 Unsere Putzer sind endlich nach knapp 2 Wochen wieder da. Aber auch gleich wieder weg, das benötigte Material wurde noch nicht geliefert. Donnerstag sollte das Material da sein. Darüber hinaus: Ausschalen der letzten Kaminbodenöffnung im Speicher, Kennzeichnen der Kabel im Keller

Dies in aller Kürze und zur Info. Im Moment reicht uns leider nicht die Zeit, um ausführlicher unseren Baufortschritt zu beschreiben.

Wichtig jedoch ist zu diesem Thread zu sagen: bei einer geplanten SAT-Anlage im Haus und einer SAT-Antenneninstallation auf dem Dach muss ein Potenzialausgleich erfolgen (mind. NYM-J 4 mm²) und ein Blitzschutz (mind. 16 mm² außerhalb des Hauses laufend): Blitzschutz für SAT-Anlagen und Forumsbeitrag Blitschutz auf netzwelt.de.

Und wieder einmal gehts ans Verplanken

Heute lassen wir Bilder sprechen:

Außer dem oben Gezeigten haben wir uns heute um das Stopfen einiger Zementmörteldurchbrüche mit Quellmörtel beschäftigt. Der Quellmörtel wurde dabei in die Löcher gestopft. Da er nachquillt, mussten wir nicht so stark stopfen, wie bei der Untermörtelung.

Finalisierung der Elektroinstallation im OG

Nachdem wir gestern und heute die Küche komplett verdrahtet haben, sind wir noch einmal die ganzen Verteilerplätze der einzelnen Räume durchgegangen, haben die Kabel alle auf die richtige Länge abgelangt und nochmals die einzelnen Kabel an den Verteilerstellen geprüft. Nachdem wir noch das eine oder andere vergessene Kabel nachgezogen haben, haben wir die Stromkabel gezählt und die Anzahl der Kabel an den Ständer geschrieben, die nach der Verplankung rausgezogen werden müssen. Bei sorgfältigem Übertrag auf alle drei Schichten (Werkstoffplatte, evtl. Dampfbremsfolie und Rigipsblatte) haben wir die Gewissheit, dass wir keines der vielen Kabel im Ständer vergessen werden.

Unsere Sanitärinstallateure gaben uns den Tipp, die Raumthermostate über den Schaltern in ca. 1,20 m Höhe anzubringen. Die Schalter würden nie zugebaut und stören in den anderen Wänden nicht. Den Tipp haben wir so gleich umgesetzt und mussten die eine oder andere Thermostat-Leitung nochmals umverlegen. Im DG nutzten wir dies sogleich um die Thermostatleitungen aus den Leerrohren herauszunehmen. Die waren nämlich unnötig, wie es sich im Nachhinein herausstellte.


Ich gebe hier nochmals eine Auflistung, auf welche OKFFB-Höhe wir unsere Schalter und Steckdosen gesetzt haben. Natürlich ist diese Aufstellung von den Gegebenheiten des Ständers abhängig und kann nicht immer eingehalten werden:

Thermostate 1,20 m OKFFB über den Lichtschaltern
Lichtschalter 1,10 m OKFFB, um 15 cm von der Tür in den Raum hineinversetzt
Staubsaugersteckdosen meistens in einer Steckdosen-Schalter-Kombi an die Schalter gekoppelt
Ethernetbuchsen über den 2-fach-Schukos auf 0,37 m OKFFB
Schukos für EDV und Co 0,27 m OKFFB

Die Küchenelektrik wurde nach Wunsch unserer Küchenbauer installiert.


Unsere Installateure bauten heute das Pelletlager auf. Und dieses ist wahrhaftig raumfüllend. Außerdem mussten Sie sich mit dem Umplanen des HWR-Raumes beschäftigen, da unsere ProHaus-Zeichner die richtige Bemaßung des Pelletlagers nicht in den HWR-Raum gezeichnet bekamen. Auf der Zeichnung sah die Geobox kleiner aus, als Sie in Wirklichkeit war. Unser HWR-Raum ist nun brechend voll. Wahrscheinlich bekommen wir nicht einmal mehr Waschmaschine und Trockner hineingestellt. Aber wir werden sehen …

Die Installation und Verrohrung der Trinkwassersteigleitung werden wir ZIG in die Hände geben. Alles weitere machen wir dann in Eigenregie und der Beratungspower unserer ZIG-Jungs.

Unsere Putzer kamen heute gar nicht auf die Baustelle. Wie es sich herausstellte, war Ihr Auto auf dem gestrigen Heimweg liegen geblieben und musste abgeschleppt werden.

Wir dokumentieren … wieder einmal

2. Juni 2012 1 Kommentar

Nachdem heute alle Kabel für die Elektroinstallation bis auf die Küche gelegt wurden, gingen wir an die Dokumentation der Elektroinstallation in der Wohnetage. Und immer wieder viel uns auf, dass hier und dort ein Kabel fehlt, welches wir dann noch nachträglich eingezogen haben. Gerade deswegen empfiehlt es sich, eine Dokumentation zu machen.

Neben der tagesfüllenden Dokumentation wurde es gewaltig staubig. Nachdem der Durchbruch erneut vermessen und gerade Linien mit der Wasserwaage gezogen wurden, wurde die Flex angesetzt. Staub gabs bis ins 2. Stockwerk. Danach wurde der Durchbruch mit dem Flachmeißel und dem Bohrhammer verarbeitet. Übrig blieb das Ergebnis, was man in der Galerie einsehen kann. Das Reduzierstück wurde mit Keramikschnur eingedichtet auf den Kaminanschluss gesteckt. Alles weitere müssen unsere Sanitärmenschen bzw. Ofenbauer tun.