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Unser Abwasser ist belüftet

Am heutigen Tag kümmerten wir uns weiter um die Lattung, die Belüftungsziegel und um das Anpassen der Spanplatten für die Verplankung. Der Zwerchgiebel forderte das gesamte Konstruktionsgeschick für die Lattung von meinem Bruders. Beim setzen der Belüftung ist darauf zu achten, dass die ganzen Abwassersysteme von Küche, Bad und WC an der Belüftung angeschlossen sind. Wer dies vergisst kann sich im Bauhaus Doppelmuffen besorgen, mit denen er die gelegte Rohrleitung einfach durchsägen und die HT-Rohre mit Hilfe der Doppelmuffe mit dem Abzweig (Rohrdurchmesser: Badewanne 70 mm, Toliette 100 mm und Waschbecken 50 mm) setzen kann.

Deckenunterkonstruktion 2 und Belüftung 2

Wie im vorangegangenen Bloqbeitrag angekündigt, kümmerten mein Vater und ich uns heute um die Lattung zwischen den 1-Meter-Latten. Nicole packte fleißig weiter das EG in Blau ein. Nachdem mein Bruder noch am Abend vorbeigeschaut und sich unsere Arbeit angesehen hat, bekamen wir noch ein paar Tipps vom Meister:

  1. Bei der Deckenunterkonstruktion sollte auf Stoßversatz geachtet werden. Endlosverlegen hilft dabei. Dies steht so nicht im Ausbauordner ist aber sehr sinnvoll!
  2. Bei Kabeln unter der Decke hilft eine Konterlattung.
  3. Ausgleich der Unterkonstruktion:
    • Immer drei Latten und immer an den JAMO-Schrauben mit der Richtlatte ausrichten
    • Erst rechte Seite, danach linke Seite ausrichten (oder natürlich umgekehrt)
    • Danach eine Maurerschnur nehmen, Jeweils an den Ecken der Latte die Maurerschnur spannen und an der Oberkante der Latte ablesen und mit Hilfe der Justierschrauben ausgleichen.

Also entschieden wir uns im Schlafzimmer, in beiden Büros und dem Bad für eine Konterlattung, die ich morgen mit meinem Vater anbringen werde.

Als wir die Maße von Dachlukentreppe und Dachluke nachmaßen, stellten wir fest, dass die Länge von Bodentreppe und Bodentreppenaussparung (vgl. unten angef. Fotos) nicht passen. Ich bin gespannt auf die Antwort, die Herr Lötgering von ProHaus auf meinen Brief gibt, der morgen noch rausgehen wird.

Das letzte, was wir heute noch gemacht haben, war das zweite Entlüftungsrohr zu setzen. Auch hier mussten wir zweimal 45°-HT-Rohrbögen einsetzen, da das Entlüftungsrohr sonst am äußersten Holzsparren des Daches so unglücklich anlegen würde, dass wir die Entlüftung nicht richtig anschließen könnten.

Anbringen der Deckenunterkonstruktion – Wir starten …

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Während Nicole am heutigen Tag fleißig weiter das Erdgeschoss in Blau einpackte, kümmerten mein Vater und ich uns um die Deckenunterkonstruktion. Von Lattenmitte zu Lattenmitte sollte die Lattung ca. 1 m betragen, genau so lang, wie die Breite der kleinen 1-Mann-Rigipsplatten. Zwischen die Meterlattung müssen nach Ausbauordner dann noch Latten im Abstand von 33,3 cm verlegt werden. Das wird dann morgen in Angriff genommen.

Probleme bereiteten uns die über die Decke verlegten Kabel. Diese müssen in der Lattung ausgespart werden. In den Aussparungsbereich darf beim späteren Anschrauben der Rigips-Platten natürlich keine Schnellbauschraube geschraubt werden, da sonst die Kabel getroffen und verletzt würden.

Nicole dämmte noch die vorgestern angebrachte Zwischenlattung zwischen Obergeschoss und EG mit 50er-Dämmung.

Bauupdate – in aller Kürze

In aller Kürze wird hier ein Bauupdate gegeben:

01.08.2012
  • Restliche Verplankung des EGs (Küche, Gästezimmer, Flur). Kinderzimmer und Gäste-WC konnte noch immer nicht geschlossen werden, da unsere Installateure sich schon seit einigen Wochen nicht mehr auf dem Bau blicken ließen und schlussendlich deren Arbeit liegen blieb.
  • Die sog. Tolleranzen zwischen der oberen und unteren Flurwand wurden mit ausgeklinkten Latten und den würthschen Justierschrauben ausgeglichen (s. unten angeführte Fotos). In jedem kleinen Justierschraubenpaket findet sich der Würth-Bit.
03.08.2012-04.08.2012
  • Es wurde das 1. Belüftungsrohr gesetzt. Dabei stellten wir fest, dass die Balken an dieser Hausseite zu eng gesetzt wurden, so dass wir die Spanplatten für das 100er Entlüftungsrohr im DG aussparen mussten. Die Dampfbremsfolie wurde vor dem befestigen des HT-Rohres angebracht.
  • Beim Setzen der Belüftung ist folgendes zu beachten: Jeder senkrechte Zweig des Rohrsystems braucht eine Belüftung, deren Ausgang höher liegt als die höchste Ablaufstelle des gesamten Rohrsystems. Der Durchmesser der Belüftung muß so groß wie das Fallrohr bemessen sein, i. d. R. also 100 mm. Der Lufteinlaß auf dem Dach darf nicht durch Verschlüsse oder Kappen verengt werden. Wenn es eine Kappe über dem Lufteinlaß gibt, muß der Lufteinlaß insgesamt trotzdem mindestens der Fläche des Rohrquerschnitts entsprechen. (Quelle: http://www.wer-weiss-was.de/theme93/article1473563.html). Natürlich reichte uns das 2 m HT-Rohr nur für beide regulär vorgesehenen Entlüftungen.
  • Die Dampfbremsfolie wurde an der Decke befestigt. Wir fingen mit der Decke an, um es mit dem Überkleben der Stöße einfacher zu haben. Die Befestigung der Dampfbremsfolie an der Decke ist nach wie vor vom Zeitaufwand nicht zu verachten! Schwierig gestaltete sich, das Entlüftungsrohr richtig abgedichtet zu bekommen. Das Dachgeschoss wurde von Nicole komplett (wo nötig) in Blau eingepackt.

 

 

Weiter gehts … Kabelziehen fast am Ende

Heute waren folgende Punkte unsere Zile:

  • Einbetonieren des Schornsteins
  • Fertigstellen der Kabelinstallation bis auf Küche
  • Quellvermörtelung

Gegen 11:15 Uhr war heute ein Besuch von Bauhaus angesagt. Wir besorgten uns sägerauhe Bretter für die Wandverstärkungen im Wohnzimmer, Stuhlwinkel zum Anschrauben der Wandverstärkungen, 8er- und 6er-Betondübel mit dazugehörigen Schrauben und Quellvergussmörtel, um die herausgemeißelten Unterfütterungen der Ständer wieder zustopfen zu können.

Gegen 13:45 gingen wir ans finale Einbetonieren unseres Schornsteins. Dieses Mal verwendeten wir Betonestrich. 45 kg Betonestrich mussten für die letzte Bodenaussparung unter dem Dach genügen. Wir betonierten den Schornstein unter dem Dach, um einen guten Abschluss der Dampfbremsfolie auf der Decke im Dachgeschoss gewährleisten zu können.

Da das vor drei Tagen bestellte Koax-Kabel noch nicht da war, mussten wir leider die Quellvermörtelung auf dann verschieben, wenn das Koax-Kabel geliefert wurde. Dafür konnten wir heute die Kabelinstallation bis auf die Küche vollständig fertigstellen.

Dafür wurde die Steckdose im FBH-Verteiler gesetzt. Dabei segten wir mit dem  Lochkranz sowohl das Blech als auch die Spanplatte aus, setzten eine Hohlraumdose im FBH-Verteiler und schlossen gleich die Steckdose an.

Da unser Elektriker die bestellten Kabel direkt vorbeigebracht hatte, konnte ich mir noch ein paar Tipps von ihm holen:

  • Für die SAT-Anlage, die wir optional in den Dachstuhl legen möchten, benötigen wir 4 Coaxialkabel und eine Erdung. Die Ablanglänge des Kabels vom Boden des Montageortes an gesehen soll 4 m betragen. Die Räume werden sternförmig aus dem HWR-Raum bedient. So ist ein Switch zwischen Kabel-Fernsehen oder Sat möglich. Strom und Ansteuerung folgt im HWR-Raum durch eine Multidose.
  • Schalter und Taster werden in Kundenwunschhöhe angebracht: 1,00 m, 1,05 m oder 1,10 m OKFFB. Wir entschieden uns für 1,10 m.
  • Schalter werden ca. 15 cm von der Wand bzw. der Türaussparung gesetzt. Wir müssen jedoch Rücksicht auf die Ständergepflogenheiten nehmen.

Finalisierung der Elektroinstallation im DG

Heute wurde bis auf eine Tasterleitung alle Elektrik im DG gelegt. Nun müssen wir noch die restliche Dampfbremsfolie an Wänden und Decken anbringen, um dann die Verplankung der zweiten Ständerseite zu starten. Morgen werden noch die Wandverstärkungen für evtl. Hängeschränke im Schlafzimmer, für die Waschtische und für den Geberitspülkasten mit Winkeln im Ständer gesetzt. Die Holzstücke dafür wurden heute zurechtgesägt.

übersichtliche Leitungsverlegung im StänderFür die korrekte Verlegung der Kabel für in die Hohlwanddosen benutzten wir Nagelschellen. Die Kabel wurden so gelegt, dass man oberhalb und unterhalb der Hohlwanddosen die Hauptstränge der Leitungen annehmen kann, danach mit Nagelschellen an die Innenseite der Werkstoffplatten genagelt. Da die Nägel teilweise zu lang für die Werkstoffplatten waren, wurden sie auf der Seite, aus denen Sie herausschauten, mit der Beißzange abgeknippst.

Die Durchbrüche durch die Dampfbremsfolie wurden so gut es ging mit Eurasol Winddicht-Klebeband abgeklebt. An den Stellen, an denen zu viele Kabel durch die Dampfbremsfolie lief, wurde mit Dampfbremsfolienkleber nachgedichtet. Dampfbremsfolienkleber hat den großen Vorteil, dauerelastisch zu bleiben.

Thermostatzuleitungen zum FBH-VerteilerNeben der Finalisierung der Elektroinstallation im DG haben wir uns auch um die Thermostate in den einzelnen Räumen gekümmert. Wir entschieden uns, die Thermostatkabel (NYM 5 x 1,5 cm²)  in den Boden zu legen. Somit längten wir die Leerrohre um die Strecke vom Thermostat hin zum FBH-Verteiler ab. Das Leerrohr endet unmittelbar am Fuße der Spanplatte und im FBH-Verteiler. Da 12 cm Estrichbelag, Trittschall und Isolation auf den Spanplattenfußboden kommt, ist es nicht schlimm, wenn die Werkstoff- und die Rigipsplatten ausgespart werden müssen, da diese eh im Boden verschwinden. Die Leerrohre wurden in Leerrohrklemmen fein säuberlich auf dem Fußboden befestigt. Die Leerrohrklemmen werden auch nicht wieder entfernt und verbleiben im Fußbodenbelag.

Ordnung muss sein

Nachdem wir heute die letzten Telefonkabel für die beiden Büros und das Koax-Kabel für den Fernsehanschluss im Wohnzimmer gezogen haben, haben wir alles ordentlich mit Kabelbinder abgebunden und die Kabeldurchbrüche durch die Dampfbremsfolie so gut es geht mit Eurasol wind- und luftdicht verklebt. Dabei mussten wieder einmal ein paar Ständerdurchbrüche gemacht werden. Die Dampfbremsfolie wurde teilweise mit Dampfbremsfolienkleber am Ständer befestigt.

Rigipsrettung und Dämmung ohne Ende

Nicole bei der Rigipsrettung

Nicole bei der Rigipsrettung

Als wir heute zur Baustelle kamen, erwartete uns eine böse Überraschung: der Sturm von heute Nacht hat uns die Abdeckfolie von den gr0ßen Rigipsplatten genommen und es hat munter „daraufgekraupelt“. Die Temperaturen über den heutigen Tag hat den Graupel schmelzen lassen. Die Rigipsplatten sind zwar unter Folie, durch das Abladen hat es aber Löcher gegeben, in die Wasser eingedrungen ist. Noch immer sind wir mit der Dämmung beschäftigt und haben Momentan nicht genügend Stauraum, um die Rigipsplatten nach innen zu tragen und in die entsprechenden Räume zu verteilen: Man muss ja noch arbeiten können. Wir nahmen also eine Rigipsrettung vor: ich fuhr nochmals in unsere Zwischenmietwohnung und holte den Badabzieher und zwei Geschirrtücher. Die Folie wurde mit dem Badabzieher abgezogen und die feuchten Lochstellen mit den Geschirrtüchern trockengelegt. Danach kam extrastarkes Haftklebeband von Tesa auf die Löcher. Auf die geflickte Folie legten wir dann eine kleine Gewebebahn, dann darauf eine Spanplatte und auf die Spanplatte und den Rest der Rigipsblatten dann eine Gewebeabdeckfolie von 20 Quadratmetern. Diese verankerten wir teilweise mit Heringen, teilweise mit Holz und Paletten und teilweise mit Stein. Auf die Rigipsstapel kamen dann über die Plane nochmals Paletten. Wir hoffen nun, dass unsere Rigipsplatten nun auch die schwersten Stürme überleben und soweit trocken bleiben.

Ansonsten waren wir heute wieder fleißig Dämmen. Alle Außenwände wurden heute fertig gedämmt. Bleiben nur noch die Decke und alle Innenwände. Morgen sind wir mit der kratzigen Angelegenheit wahrscheinlich fertig und wir können Anfangen, die Dampfbremsfolie in den Decken zu verbauen.

Außer der Dämmung vermaßen wir heute auch unsere Fensterbänke, um uns Angebote für Granitfensterbänke machen zu lassen. Dabei wurden die Fensterbänke in allen Nasszellen (Bad, Gäste-WC, Toilette) nicht berücksichtigt, da diese (hoffentlich bald) durchgefließt werden.

Außerdem hatten wir heute das 1. Telefonat mit unserem Ausbauberater, der uns die ihm per E-Mail übermittelten Fragen bereitwillig am Telefon beantwortet hat:

  • Abkleben der Tackerlöcher: muss nicht gemacht werden. Die Tackerlöcher können gut und gerne offen gelassen werden.
  • Die Dampfbremsfolie muss nicht von Sparren zu Sparren getackert werden. Das Tackern dient nur dem erstmaligen fixieren der Dampfbremsfolie. Die Dampfbremsfolie an sich wird dann von der Deckenunterkonstruktion bzw. der Rigipsplatte gehalten. Im Drempel muss die Dampfbremsfolie nicht 20 cm auf den Boden überlappen. Sie kann bündig mit dem letzten Balken auf dem Fußboden enden. Nur Estrich verlegt wird, muss die Dampfbremsfolie mit in den Estrich eingebaut werden.
  • 240er-Dämmung reicht nicht: Wir sollen uns am kommenden Montag bei unserem Komissionierer melden, und fragen, warum die Dämmung nicht gereicht hat. Er schickt auch Nachschub, wenn es nicht reicht. Allen Bauherren in den ProHaus-Baublogs die wir besucht haben, reicht die 240er-Dämmung nicht.
  • Die Dampfbremsfolie wird an die Decke nach der Dämmung und vor der Elektroinstallation angebracht. Die gesamte Elektrik, die über die Decke geführt wird, kann in die Dachunterkonstruktion für Rigips gelegt werden.
  • Die Elektroinstallation an den Außenwänden erfolgt direkt auf der Dämmung, danach Verplankung mit Holzwerkstoffplatten, Dampfsperre und Rigips. Mit Hilfe einer Bohrkrone wird dann die Steckdose passgenau ausgesägt. Dieses Aussägen reicht wohl, um die Dampfbremsfolie an diesem Durchbruch Dicht zu bekommen.
  • Die Sanitärinstallation kann gerne auf die Dämmung in die Innenwände gelegt werden.

Am heutigen Tag wurden dann auch die Einzelheiten des Hausstromanschlusses mit unserem Elektriker durchgesprochen. Herr Keller kam auf unsere Baustelle und machte eine Vorbesichtigung, in denen wir die einzelnen Räume durchgegangen sind. Ich war schon vier Schritte weiter, als unser Elektriker, da ich mit Ihm schon die Feinheiten der Installation durchsprechen wollte. Ich musste mal wieder feststellen, dass die Elektriker Pragmatiker sind und erst bis zum nächsten Schritt denken: der nächste Schritt ist der Schritt, die Elektrik ins Haus zu legen. Danach gehen wir dann an das Finetuning unseres Elektroinstallation. Leider kann der Hausanschluss erst in der KW 1/2012 gemacht werden. Aber bis dahin ist ja nicht mehr weit. Wir sind froh, dass wir Elektriker gefunden haben, die mit uns auch die Baubetreuung machen.

Dämmung des OG

Heute wurden die Dachschrägen im OG mit 240er und die Außenwände mit 160er-Mineralwolle gedämmt. Da wir heute nur zu zweit waren, maßen, schnitten und drückten wir an unterschiedlichen Hausseiten. Dank Nicoles Vorliebe für Puzzles benötigen wir nur noch zusätzliche 2 Rollen 240er Dämmung. Nach der Dämmung des Drempels (Kniestocks) und der Außenwände, gehen wir an die Planung und Installation der Sanitär- und Elektroinstallation, dann heißt es Strippen ziehen. Die Dämmung der Innenwände und die Dämmung der Decken erfolgt nach dem ziehen der Kabel und legen der Zu- und Abwasserrohre. Vor der Hausinstallation müssen Morgen noch die Außenwände im EG mit 160er-Mineralwolle gedämmt werden.

Hier sollen ein paar Fakten zu dem Umgang mit Mineralwolle gegeben werden:

Vor dem Dämmungsvorhaben sollten Ganzkörper-Schutzanzüge gekauft werden. Trotz dass die Mineralwolle weniger Glasanteil besitzt als gewöhnliche Glaswolle juckt es ziemlich nach Hautkontakt. Atemschutz ist Pflicht, dazu reichen die Papieratemschutzfilter aus dem Baumarkt. Bei den Atemschutzmasken den Nasenbügel an die persönliche Nasenform anpassen nicht vergessen.

Es gibt auch für knapp 5 EUR komplette Arbeitsschutzsets bestehend aus Overall, besserem Papieratemschutzfilter und Handschuhen.

Bei Hautkontakt sollte die Hautpartie mit kaltem Wasser abgewaschen werden. Wir haben dies nicht befolgt und sind nach den Dämmungstagen gleich unter die Dusche gehüpft. Das hat auch ausgereicht, das jucken zu minimieren. Wie gesagt: Das Jucken wird minimiert. Man bekommt es so lange nicht weg, bis das Dämmen aufgehört hat.

Während dem Arbeiten mit der Dämmwolle sollte für ausreichend Ventilation gesorgt werden, am besten Durchzug. So werden die kleinen schwebenden Mineralwollpartikel gleich mit dem Luftzug aus dem Arbeitsbereich entfernt und man hat nicht so ein Brennen in den Augen.

Bei Überkopfarbeiten am besten Schutzbrille tragen. Und zwar so eine, die komplett den Augenbereich umschließt. So minimiert man, dass die kleinen herunterrieselnden Mineralwollpartikel sich im Auge sammelt und unangenehm jucken und brennen. Zwar beschlägt die Schutzbrille während den Arbeiten, dies ist jedoch das kleinere Übel.

Reste der Mineralwolle werden als Sondermüll behandelt und müssen in einen speziellen Dämmstoffabfallsack gepackt werden. Diesen Dämmstoffabfallsack bekommt man von jedem Containerlieferanten. Wir haben vorerst 3 solcher 1,5 Kubikmeter fassenden Monstertüten geordert. Sie wurden uns mit dem Container geliefert. Verschnitt fällt insbesondere an den Dachschrägen an (240er-, 160er- und 50er-Dämmung)

Nach getaner Arbeit (am besten Dämmtagesweise) sollten die Räume in denen gedämmt wurde flächendeckend gesaugt werden.