Schlagwort-Archive: Außenschlitze

Fassade am Haupteingang für die Putzer vorbereitet

Die Fassade am Haupteingang ist fast gänzlich für die Putzer vorbereitet. Heute wurden noch die letzten Schlitze gefräßt und geklopft. Es wurden Betonreparaturspachtelbrücken in die Fugen eingebracht und die Kabel wurden mit dem Kati-Blitz durch die Leerrohre gezogen. Für die NYM-J-Kabel (alle Steckdosen-, Thermostat- und Lampendosen) reicht es, wenn die Kabel ohne Leerrohr in die Schlitze gelegt werden. Diese werden von Putz, Gips und Beton nicht angegriffen. Anderst verhält es sich mit J-Y(ST)Y-Kabeln (alle Ethernet- und Telefonkabel). Die Ummantelung dieser Kabel wird von Gips, Putz und Beton angegriffen. Daher müssen diese Kabel unbedingt in Leerrohren verlegt werden, auch in den Schlitzen. Leerrohre und Kabel werden am besten mit Betonspachtelbrücken in den Schlitzen fixiert. Dazu füllt man die Schlitze mit der Spachtelmasse (am besten faserverstärkter Betonreperaturspachtel) und drückt die Kabelrohre bzw. NYM-J-Kabel in die Masse, bis etwas. Betonreperaturspachtel herausquillt. Die heraus quillende Masse kann man dann prima dazu benutzen, um die Brücke nach vorne weg zu schließen und das Rohr bzw. Kabel an dieser Stelle einzugipsen. Je nach länge wiederholt man diese Prozedur für ein paar mehr Brücken. Das vollflächige eingipsen bzw. einputzen übernehmen die Gipser. Reiner Gips kann im Außenbereich nicht eingesetzt werden, da es sich bei Gips um Calciumcarbonat handelt, welches sich beim Nasswerden auflösen kann (Kesselstein-Phänomen).

Morgen geht es dann an das Eingipsen der Unterputzdosen und der Durchbrüche für zwei Leuchten und zwei Außensteckdosen zur Terasse hin. Dann werde ich auch Bilder von unserem ausgeliehenen Kabelblitz und dessen Anwendung posten.

Update und das erste Abwasserrohr

Da Ihr schon lange nichts mehr in diesem Bloq von uns gehört habt folgt erstmal ein update oder wie man so schön sagt, was bisher geschah:

So wird die Zuleitung isoliert

So wird die Zuleitung isoliert

  1. Solarzu- und Ableitung, Leerrohr für den Fühler, ein Kabel für eine Steckdose

    Solarzu- und -ableitung, Leerrohr für den Fühler, ein Kabel für eine Steckdose

    Angeschlossene Heizkreisverteiler

    Angeschlossene Heizkreisverteiler

    Solarleitung: Unser Installateur Herr Spaleck hat die Solarleitung verlegt, uns dankenswerter Weise noch ein paar fehlende Durchbrüche gelegt und auch diese isoliert. Bei der Verlegung der Solarleitung darf man ja nicht das Fühlerkabel vergessen. Unser Installateur hat daran gedacht und gleich ein Leerrohr für das Fühlerkabel gelegt. Nach Herrn Spaleck reicht ein Telefonkabel, welches wir dann heute noch in das Leerrohr bis zum Kessel gelegt haben.

  2. Heizkreisverteiler: Herr Spaleck hat die Heizkreisverteiler der beiden oberen Etagen verrohrt. Zu- und Ableitung wurden von Herrn Spaleck und seinem Team verlegt, aufgeweitet und anmontiert. Hier folgt mal ein dickes Lob an Dahotherm: alle notwendigen Sachen waren da, es muss wenig Material nachgekauft werden. Für die Fixation der Zuleitungsrohre wurden von Herrn Spaleck sog. Rohrhagen verwendet. Mit diesen Rohrhaken spart man sich ein Loch. Für den Rohrhaken bohrt man mit einem 8er-Bohrer vor und schlägt dann die Haken ein. Ziemlich praktisch das Ding.

Ansonsten wurde heute fast alles für unseren Putz, der nächste Woche kommt, vorbereitet:

  • Die letzten Schlitze wurden geklopft. Wenn man mit der Mauernutfräße richtig sägt, ist das Herausstämmen der Schlitze super einfach. Der letzte Schlitz war für die Außenleuchte. Heute wurde der Schlitz von mir nicht ganz zugeschmiert. Ich setzte Betonmörtelbrücken. Die Putzer machen den Rest.
  • Der Sockel der Eingangstür wurde mit Kaltbitumenbahn gegen Nässe isoliert und ist nun fast Schlagregendicht.

Sanitärmäßig setzten die ZIG-Jungs heute die letzten Zuleitungen und ich half beim Aufstellen und Ausrichten von Brennkessel und Warmwasserspeicher. Kessel und Warmwasserspeicher lassen sich prima auf der Palette und Stahlrohren transportieren, so wie es früher die Ägypter taten.

Nicole und ich legten unser erstes Abwasserrohr für die Kondensatleitung des Kamins. Beim Verlegen der Abwasserrohre reichen ein bis zwei Grad Gefälle zur Kanalisation hin. Unser Monteur sagte: „Ich leg die Rohre immer so, dass die Blase der Wasserwaagenlibelle ein wenig aus der Mitte ist.“ Diese Daumenregel entspricht ungefähr 1,4 plusminus 0,5 Grad Gefälle.

Was heute ein wenig ärgerlich war: Das Rauchrohr konnte nicht gesetzt werden, da das Reduzierstück (bei Dahotherm auch Übergangsstück genannt) nicht vorhanden war. Über den Umweg von Schiedel, unserem Kaminbauer, telefonierte ich nochmals mit Dahotherm. Dahotherm nahm geduldig die Sachen die fehlten mit auf und sagte, dass dies mit ProHaus abgeklärt werden wird. Bin gespannt, was dabei rauskommt. Außer dem Reduzierstück von 180 auf 120 mm fehlen Mauerkasten und Keramikschnur zum Eindichten des Rauchrohres.