Archiv der Kategorie: Regenfallrohre

Finaler Regenfallrohranschluss

Da ProHaus das Gerüst in der nächsten Woche abbauen lassen will, mussten wir heute uns um den Anschluss der Dachrinne an die Entwässerung im Eingangsbereich unseres Hauses kümmern. Unser Keller ist nach wie vor nicht verputzt, aber nach Aussage von einem Bauleiter von ProHaus sei es kein Problem, die Rohre nochmals zum Verputzen abzumontieren. Die Fallrohre wurden von uns in richtiger länge zurecht geschnitten und mit drei Einschlagmontagehaken an der verputzten Gasbeton-Wand befestigt. Zuvor wurde mit einem 4er-Metallbohrer ein kleines Loch an der Einschlagstelle mit dem Akkubohrer vorgebohrt, so dass nicht all zu viel Ytong-Masse verdrängt werden muss. Da uns noch 45°-Winkel zur Zuführung der Regenfallrohre an die Entwässerung fehlten, schlossen wir die montierten Regenfallrohre mit Drainagerohr an die Schmutzwasserentwässerung an.

Im Haus ging es heute noch mit der Verplankung voran, so dass wir schon jetzt im OG drei Türschwellen herausnehmen konnten. Die Türschwellen können erst dann mit einem Fuchschwanz abgenommen werden, wenn die Wand doppelt verplankt ist. Jetzt läuft es sich im DG besser und wir haben weniger Stolperfallen.

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Ran ans Schmutzwasser

Am heutigen Tag schlossen wir die ersten zwei Regenfallrohre an der Fassade zur Terrasse an die Schmutzwasserleitung an. Nachdem wir Löcher mit einem 4er Metallbohrer in Putz und Gasbetonfassade vorgebohrt haben, schlugen wir die Einschlaghalterungen in die Fassade ein und zogen die Klammern auf. Nach Aufzug der Klammern klopften wir die Einschlaghalterungen noch ein wenig tiefer ein. Am vorderen Teil des Hauses müssen wir noch auf den Kellerputz warten, danach können wir auch dort die Regenfallrohre setzen. Ab heute kann es regnen was es will, ohne dass unsere Terasse weiter abgespült werden kann.

Für den Anschluss der abgelangten Regenrinnen besorgten wir uns vom Dachdeckershop dieses Sockelknie.
  Das andere Regenfallrohr mussten wir mit zwei 45°-Winkel vom Dachdeckershop anschließen, um die Distanz zu unserer Fassade zu überbrücken.

Das Sockelknie und die zwei Winkel sind aus verzinktem Stahl.

So sind se halt … die Putzer nehmen’s wörtlich.

Überputzte Unterputzdose

So sah die Fassade aus, nachdem unsere Putzer die Unterputzdosen überputzt haben.

Der heutige Tag brachte eine kleine Herausforderung: Unsere Gipser nahmen die Unterputzdose wörtlich und legten beide Unterputzdosen für die Außensteckdosen unter Putz, nicht mehr Auszumachen. Trotz dass ich die Dinger mit dem roten Fahnendeckel markiert habe. Was kann man nun tun? Meine erste Idee war folgende: Ich besaß ein früheres Bild, welches die Positionen wenigstens der rechten Unterputzdose festgehalten hatte. Dieses Bild war im Ausdruck jedoch zu dunkel, somit ließ ich das Bild durch verschiedene Filter laufen, bis ich Umrisse ausmachen konnte. Meine Idee war nun, die Maße von dem Bild zu entnehmen und im Maßstab in Relation zu setzen. Aus irgendeinem Grund war dieses Vorhaben nicht durchzuführen: Ich kam am Realobjekt längere Strecken raus, als sie sein konnten.

Unterputzdose nach Bearbeitung mit einem Schraubenzieher.

Unterputzdose nach Bearbeitung mit einem Schraubenzieher.

Nun half nur noch die klassische Methode: Erfühlen. In dem Bereich des Putzes unter dem die Unterputzdose lag, entsteht ein Hohlraum. Wenn man im Bereich des Putzes über dem Hohlraum drückt, so müsste der Putz leicht nachgeben. Ausgedacht und versucht und siehe da, der Putz gab wirklich nach. Die Lage der ersten Dose war ausgemacht.

Nun arbeitete ich mich ganz vorsichtig Stich für Stich mit dem Schraubenzieher vor. Immer wieder wurde der Ausbruch von mir begutachtet, ob er schon die Ränder der Unterputzdose erahnen lässt. Nach ca. einer halben Stunde war die Dose quasi ausgebuddelt.

Ablangen der Außensteckdosenphasen auf die richtige Länge und Abisolieren für den Anschluss.

Ablangen der Außensteckdosenphasen auf die richtige Länge und Abisolieren für den Anschluss.

Anbringen der IP44-Außensteckdose. Kunststoff nicht vergessen!

Anbringen der IP44-Außensteckdose. Kunststoff nicht vergessen!

Die Ränder des Ausbruchs habe ich mit einem Cuttermesser bearbeitet, so dass die Ränder nicht unnötig in den Kabelbereich der Unterputzdose reichten. Nachdem ich die Kabelenden auf die richtige Länge abgelangt und abisoliert habe, steckte ich die durchsichtige Kunststoffhülle der IP44-Steckdose in die Unterputzdose, schloss die Kabel an die Steckdose an und machte die Dose mit den Pressbacken der Unterputzdose fest. Hier sei noch ein Hinweis gegeben: Alles Elektrozubehör, auf dem IP44 steht ist für den Außenbereich geeignet.

Bei der Montage der Außensteckdose sollte man auf keinen Fall den Spritzschutz vergessen.

Das Werk ist vollbracht.

Das Werk ist vollbracht.

Das Werk sieht man auf dem linken Foto in dieser Zeile. Ich finde, die Steckdose setzt einen schönen Akzent zu unserem Largo 30 und unserem RAL-roten Giebel.

Die zweite Außensteckdose war schwieriger zu finden. Nicht nur überputzt, sondern auch noch überspachtelt war diese Dose. Im Klartext: Nix gab nach. Also maß ich die Steckdose rechts vom Giebel aus um von diesen Maßen auf die links vom Giebel sich befindliche rückschließen zu können. Und es glückte.

Terassenabbruch

Terassenabbruch

Heute sah ich, dass so schnell wie möglich die Regenfallrohre an unserer Terasse montiert werden müssen. Unsere Terasse bröckelt nämlich so langsam. Hätte nie gedacht, das Wasser so eine Macht haben kann. Beim Anschluss der Regenrinnen an die Entwässerung gestaltet sich wiederum ein Problemchen: Unsere Erdbauer haben die Ableitungsrohre sehr weit von der Fassade weg gesetzt, als dass man mit den Einschlagschellen die Regenrohre direkt an die Entwässerung anschließen kann. Wir versuchen es mit Sockelknien, obwohl wir keinen Sockel haben. Ansonsten müssen wir mit Fallrohrbögen arbeiten.

Allerheiligentag ist Streichtag

Nicole beim Rollern des Siegellacks

Nicole beim Rollern des Siegellacks

Der erste schöne Tag der letzten Wochen musste ausgenutzt werden. Pünktlich zum Vatertag kam die Sonne raus und wir konnten endlich den schon sehr lange überfälligen Endanstrich des Traufkastens fast vollständig durchführen. Leider hat das Wetter die ganze Zeit nicht mitgespielt, um den Siegellack so aufzubringen, dass er lange hält. Unsere Maurer hatten keinen Platz auf ihrem selbstgestellten Gerüst, um uns mitarbeiten zu lassen. Daher mussten wir warten, bis unser Haus für die Putzer zum zweiten Mal eingerüstet wurde, um eine Woche vorher den Anstrich zu machen. Heute schafften wir in vier Stunden 2,25 Seiten. Am Samstag solls nochmal schön werden, so dass wir hier den Rest machen können. Die Regenfallrohre können erst nach dem Verputzen angebracht werden.

Für den Endanstrich bieten sich kleine Farbrolle und Flachpinsel an. Und am besten zwei von jedem, so kann Bauherrin und Bauherr den Pinsel und die Rolle in die Hand nehmen und der Anstrich geht schneller. Aber aufpassen: es gibt verschiedene Rollen für verschiedene Lacke. Wir haben uns zuerst für ungeeignete Rollen entschieden. Diese gehen auch, jedoch nicht so komfortabel wie die geeigneten. Der komplizierteste Teil des Endanstrichs ist der Zwerchgiebel.

Der Siegellack von Aidol ist einsame Spitze. Man benötigt wenig Farbauftrag, um das Holz richtig schön weiß zu decken. Nun erstrahlt zumindest die Hälfte unserer Holzstirnseiten in neuem Weißglanz. Es wird wohl genügend Lack übrig bleiben, um die kleinen umbaubedingten Kratzer und Dellen unserer Fenster am Ende des Baus auszubessern.