Archiv der Kategorie: Dampfbremsfolie

Unser Abwasser ist belüftet

Am heutigen Tag kümmerten wir uns weiter um die Lattung, die Belüftungsziegel und um das Anpassen der Spanplatten für die Verplankung. Der Zwerchgiebel forderte das gesamte Konstruktionsgeschick für die Lattung von meinem Bruders. Beim setzen der Belüftung ist darauf zu achten, dass die ganzen Abwassersysteme von Küche, Bad und WC an der Belüftung angeschlossen sind. Wer dies vergisst kann sich im Bauhaus Doppelmuffen besorgen, mit denen er die gelegte Rohrleitung einfach durchsägen und die HT-Rohre mit Hilfe der Doppelmuffe mit dem Abzweig (Rohrdurchmesser: Badewanne 70 mm, Toliette 100 mm und Waschbecken 50 mm) setzen kann.

Konterlattung und immer noch Geschenke einpacken

Heute arbeiteten wir an Konterlattung im OG und der Dampfbremsfolie im EG.

Zur Konterlattung ist noch folgendes zu sagen:

  • das Ausrichten der Anfangslattung muss vor dem Aufbringen der Konterlattung erfolgen.
  • die Schrauben der Konterlattung dürfen nicht länger als 3,5 cm sein. Wir besorgten uns Torx aus dem Bauhaus. Längere Schrauben verletzen die Dampfbremsfolie und machen die Ausrichtung hinfällig.
  • die Konterlattung sollte in Abständen zu 33,3 cm zwischen den Holzmitten erfolgen, ansonsten bekommt die Decke einen Bauch.
  • die korrekten Lattenabstäde lassen sich wunderbar mit einem in korrekter Länge zurechtgesägter Lattenabfallstücke auf die Anfangslattung anreißen: bei einem Sollabstand von 33,3 cm und einer Lattenbreite von 7,5 cm muss das Abstandsholz 25,5 cm betragen.
  • der Abstand der letzten Konterlatte zu ihrem Nachbar sollte kleinergleich 33,3 cm betragen, muß jedoch nicht exakt 33,3 cm sein.
  • die Konterlattung hat den Vorteil, dass die ganzen Kabel dahinter versteckt werden können.
  • beim Kontern muss darauf geachtet werden, dass Aussparungen der Kabel nicht mit der Schraube durchdrungen werden.

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Deckenunterkonstruktion 2 und Belüftung 2

Wie im vorangegangenen Bloqbeitrag angekündigt, kümmerten mein Vater und ich uns heute um die Lattung zwischen den 1-Meter-Latten. Nicole packte fleißig weiter das EG in Blau ein. Nachdem mein Bruder noch am Abend vorbeigeschaut und sich unsere Arbeit angesehen hat, bekamen wir noch ein paar Tipps vom Meister:

  1. Bei der Deckenunterkonstruktion sollte auf Stoßversatz geachtet werden. Endlosverlegen hilft dabei. Dies steht so nicht im Ausbauordner ist aber sehr sinnvoll!
  2. Bei Kabeln unter der Decke hilft eine Konterlattung.
  3. Ausgleich der Unterkonstruktion:
    • Immer drei Latten und immer an den JAMO-Schrauben mit der Richtlatte ausrichten
    • Erst rechte Seite, danach linke Seite ausrichten (oder natürlich umgekehrt)
    • Danach eine Maurerschnur nehmen, Jeweils an den Ecken der Latte die Maurerschnur spannen und an der Oberkante der Latte ablesen und mit Hilfe der Justierschrauben ausgleichen.

Also entschieden wir uns im Schlafzimmer, in beiden Büros und dem Bad für eine Konterlattung, die ich morgen mit meinem Vater anbringen werde.

Als wir die Maße von Dachlukentreppe und Dachluke nachmaßen, stellten wir fest, dass die Länge von Bodentreppe und Bodentreppenaussparung (vgl. unten angef. Fotos) nicht passen. Ich bin gespannt auf die Antwort, die Herr Lötgering von ProHaus auf meinen Brief gibt, der morgen noch rausgehen wird.

Das letzte, was wir heute noch gemacht haben, war das zweite Entlüftungsrohr zu setzen. Auch hier mussten wir zweimal 45°-HT-Rohrbögen einsetzen, da das Entlüftungsrohr sonst am äußersten Holzsparren des Daches so unglücklich anlegen würde, dass wir die Entlüftung nicht richtig anschließen könnten.

Anbringen der Deckenunterkonstruktion – Wir starten …

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Während Nicole am heutigen Tag fleißig weiter das Erdgeschoss in Blau einpackte, kümmerten mein Vater und ich uns um die Deckenunterkonstruktion. Von Lattenmitte zu Lattenmitte sollte die Lattung ca. 1 m betragen, genau so lang, wie die Breite der kleinen 1-Mann-Rigipsplatten. Zwischen die Meterlattung müssen nach Ausbauordner dann noch Latten im Abstand von 33,3 cm verlegt werden. Das wird dann morgen in Angriff genommen.

Probleme bereiteten uns die über die Decke verlegten Kabel. Diese müssen in der Lattung ausgespart werden. In den Aussparungsbereich darf beim späteren Anschrauben der Rigips-Platten natürlich keine Schnellbauschraube geschraubt werden, da sonst die Kabel getroffen und verletzt würden.

Nicole dämmte noch die vorgestern angebrachte Zwischenlattung zwischen Obergeschoss und EG mit 50er-Dämmung.

Bauupdate – in aller Kürze

In aller Kürze wird hier ein Bauupdate gegeben:

01.08.2012
  • Restliche Verplankung des EGs (Küche, Gästezimmer, Flur). Kinderzimmer und Gäste-WC konnte noch immer nicht geschlossen werden, da unsere Installateure sich schon seit einigen Wochen nicht mehr auf dem Bau blicken ließen und schlussendlich deren Arbeit liegen blieb.
  • Die sog. Tolleranzen zwischen der oberen und unteren Flurwand wurden mit ausgeklinkten Latten und den würthschen Justierschrauben ausgeglichen (s. unten angeführte Fotos). In jedem kleinen Justierschraubenpaket findet sich der Würth-Bit.
03.08.2012-04.08.2012
  • Es wurde das 1. Belüftungsrohr gesetzt. Dabei stellten wir fest, dass die Balken an dieser Hausseite zu eng gesetzt wurden, so dass wir die Spanplatten für das 100er Entlüftungsrohr im DG aussparen mussten. Die Dampfbremsfolie wurde vor dem befestigen des HT-Rohres angebracht.
  • Beim Setzen der Belüftung ist folgendes zu beachten: Jeder senkrechte Zweig des Rohrsystems braucht eine Belüftung, deren Ausgang höher liegt als die höchste Ablaufstelle des gesamten Rohrsystems. Der Durchmesser der Belüftung muß so groß wie das Fallrohr bemessen sein, i. d. R. also 100 mm. Der Lufteinlaß auf dem Dach darf nicht durch Verschlüsse oder Kappen verengt werden. Wenn es eine Kappe über dem Lufteinlaß gibt, muß der Lufteinlaß insgesamt trotzdem mindestens der Fläche des Rohrquerschnitts entsprechen. (Quelle: http://www.wer-weiss-was.de/theme93/article1473563.html). Natürlich reichte uns das 2 m HT-Rohr nur für beide regulär vorgesehenen Entlüftungen.
  • Die Dampfbremsfolie wurde an der Decke befestigt. Wir fingen mit der Decke an, um es mit dem Überkleben der Stöße einfacher zu haben. Die Befestigung der Dampfbremsfolie an der Decke ist nach wie vor vom Zeitaufwand nicht zu verachten! Schwierig gestaltete sich, das Entlüftungsrohr richtig abgedichtet zu bekommen. Das Dachgeschoss wurde von Nicole komplett (wo nötig) in Blau eingepackt.

 

 

Endlich: Wir sind bei der Dampfbremsfolie angelangt

Nachdem das Obergeschoss bis auf die Wände, in die noch die Steigleitung und weitere Elektrokabel von unseren Installateuren verlegt werden müssen, verplankt wurden, konnten wir heute mit der Dampfbremsfolie im DG beginnen. Da wir zu dritt waren verplankten 2 die Küche und einer fing mit der Dampfbremsfolie im DG an.

Folgendes Vorgehen bewährte sich bei der Anbringung der Dampfbremsfolie auf der Fensterseite:

  1. Die Dampfbremsfolie auf halbe Länge der Wand halbieren.
  2. Mit dem Tacker Halteklammern setzen. Dabei nicht vergessen, dass die Dampfbremsfolie nach oben, unten und an den Seiten 20 cm überlappen muss.
  3. Die Dampfbremsfolie auf die Planken tackern.
  4. Das Fenster ausschneiden: 30 cm nach innen messen und dann schräg einschneiden. Somit kommt es zum gewünschten Ausfüllen der Außenflächen.
  5. Die Stöße mit Eurasol abkleben.

Nur noch wenig muss jetzt noch verplankt werden. Die Anbringung der Dampfbremsfolie im DG und EG wird uns noch einige Tage beschäftigen.

Dampfbremsfolienkunst und Streichen des Kellers

Heute kümmerte sich Nicole weiter um den Keller und strich ihn in weiß. Ich kümmerte mich um die Dampfbremsfolie im DG, die um den Giebel angebracht werden musste.

Es ist schon eine kleine Kunst, die Dampfbremsfolie ohne viel Falten und überall dicht abschließend an die Außenwände und die Decke des Giebels zu bekommen. Dann sollten auch noch die geraden Wandflächen des Giebels mit Holzwerkstoffplatten verplankt werden, bevor diese mit Dampfbremsfolie überzogen werden. Ich beschloss, die in die geraden Wände hängende Dampfbremsfolie mit Dampfbremsfoliendichtkleber abzudichten, dann mit Holzwerkstoffplatten zu verplanken, um dann nochmals die Dampfbremsfolie über die geraden Flächen mit 20 cm Überlappung zu den Schrägen zu ziehen. Ich fand heute heraus, dass wenn man die Folie mit Tackerklammern an die Endposition anbringt, es viel einfacher ist, mit Eurasol die Stöße abzukleben. Hohlräume wurden vor der Anbringung der Dampfbremsfolie mit Mineralwolle „endgedämmt“. Die Dämmwolle wurde unter der Dampfbremsfolie so gut es ging noch zurechtgerückt.

Beim Streichen von Beton und Kalksandstein wurde uns heute wieder bewusst, wie wichtig eine dick aufgetragene Grundierung ist. Stellenweise wollte die gute weiße Farbe am Sockel nicht haften bleiben. D. h. dass wir morgen früh zu Farben-Frank müssen und nochmals Haftgrund besorgen dürfen. Dann darf der Sockel nochmals damit eingepinselt um nach 24 Stunden mit weißer Farbe nachgestrichen zu werden. Wenn wir schon bei Farben-Frank sind, können wir gleich nochmals weiße Farbe besorgen, da der eine Eimer doch nicht für alles gereicht hat.

Ansonsten stehen nun die Verplankungen der Außenwände im DG an. Danach geht es wieder an die Dampfbremsfolie und dann kommt endlich die Einlattung der Deckenunterkonstruktion. Diese wird im Bereich des Giebels nochmals interessant.