Archiv der Kategorie: Hausanschluss

Und mit Rigips geht es weiter

Rigipsverbau, Elektrik in der Küche und Bilder für die Bank waren heute die Hauptaufgaben des Tages. Das Bad im Obergeschoss ist, bis auf die Schnellbauschrauben, soweit gut verspachtelt. Wir benutzten die Knauffsche Spachtelmasse für Nassräume (imprägniert und auf Kalkbasis), waren jedoch nicht so wirklich zufrieden mit der Verarbeitungsfähigkeit. Sedamur Glättputz ist hier um Welten besser und für alle Bauherren und -herrinen zu empfehlen. Trotzdem verwandten wir Knauff, da es von Sedamur keine imprägnierte Spachtelmasse gab.

Ansonsten wurde die elektrische Leitung für Dunstabzug und Mauerkasten in der Küche endlich gefunden und es wurden zwei ECON-64-Außendosen gesetzt. Nachdem ich die schon montierten Deckenplatten nochmals zurückgebaut habe, war der Kabelverlauf klar. Abnahme von etwas Rigips und das teilweise Aufschneiden der blauen Folie ließen mich dann auch das Stromkabel so platzieren, dass es möglich ist, die Steckdosen für Mauerkasten und Dunstabzug zu montieren. Es ist auf jeden Fall nicht zu empfehlen, die Kabel aus Einklemmgründen in die Dämmung zu stecken. Die findet man wohl nicht mehr so schnell, wie man es hier gesehen hat.

Da unsere Bank nun wieder Bilder vom Baufortschritt haben möchte, ist es mir möglich, die Fortschrittsbilder unseres Hauses sogar mit Erläuterung online zu stellen.

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Wie die obere Dokumentation zeigt, warten wir bisher immer noch auf das Verputzen unseres Kellers. Ende März, Anfang April, wenn es draußen mal wieder Plusgrade haben sollte, müsste dies Fa. Reit in Angriff nehmen.

Heute war auch unser Bezirksschornsteinfeger zufällig da und kontrollierte unsere Feuerstelle. Am Donnerstag in 14 Tagen wird die Endabnahme der Feuerstelle vollzogen. Jedoch war unser Bezirksschornsteinfeger jetzt schon mit dem Verbau des Feuerungskessel zufrieden, so dass wir wahrscheinlich keine unerwarteten Probleme bekommen werden.

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Zusammenfassung der letzten Tage

Sa., 16.06.2012 Kabelkanäle im HWR gelegt, teilweise wurde der Kessel verdrahtet
Di., 19.06.2012 Elektroinstallation im Speicher, Setzen der Potenzialausgleichsschiene im Speicher, Verplanken im Wohnzimmer
Mi., 20.06.2012 Unsere Putzer sind endlich nach knapp 2 Wochen wieder da. Aber auch gleich wieder weg, das benötigte Material wurde noch nicht geliefert. Donnerstag sollte das Material da sein. Darüber hinaus: Ausschalen der letzten Kaminbodenöffnung im Speicher, Kennzeichnen der Kabel im Keller

Dies in aller Kürze und zur Info. Im Moment reicht uns leider nicht die Zeit, um ausführlicher unseren Baufortschritt zu beschreiben.

Wichtig jedoch ist zu diesem Thread zu sagen: bei einer geplanten SAT-Anlage im Haus und einer SAT-Antenneninstallation auf dem Dach muss ein Potenzialausgleich erfolgen (mind. NYM-J 4 mm²) und ein Blitzschutz (mind. 16 mm² außerhalb des Hauses laufend): Blitzschutz für SAT-Anlagen und Forumsbeitrag Blitschutz auf netzwelt.de.

Mit Verplanken gehts weiter …

Im Moment steht die Verplankung des Wohnzimmers und der unteren Etage im Vordergrund, neben der Sanitärvorinstallation. Die Sanitärvorinstallation kostet Nerven. Eigentlich wollte ich heute mit der Verplankung vorankommen, allerdings habe ich zum größten Teil telefonieren dürfen. Folgendes Problem lag vor: Kombispeicher von Vaillant und Kessel von ETA – Ein Heizsystem von unterschiedlichen Herstellern. Unser Installateur machte uns auf die Fühler und die Fühlerbelegung der Platine am Kessel aufmerksam: Um den Kessel verdrahten zu können, benötige man die Belegung der Fühler auf der Platine, allerdings denke er, dass eine Solarsteuerung fehlen würde.

Wir riefen daher die kostenpflichtige Vaillant-Hotline an und konnten die Vermutung meines Monteurs bestätigen: Es fehlt eine Solarsteuerung. Daraufhin riefen wir ProHaus an und wollten die Solarsteuerung nachordern. Unser Ausstattungsberater fragte sich schlau und rief mir zurück. Die Steuerung würde am Kessel versteckt sein. Nachdem wir die Abdeckung des Kessels abnahmen, fanden wir auch die Erweiterungsplatine für die Fühlersteuerung des Kessels. Daraufhin riefen wir wieder bei der kostenpflichtigen Vaillanthotline an, da uns die Belegung trotz Belegungsplan der Steuerplatine des Kessels nicht so wirklich klar wurde. Vaillant verwies uns dann an den Kesselhersteller. Der Kesselhersteller ETA hatte jedoch seinen Sitz in Österreich. Also suchte ich Partner oder Geschäftsvertretungen in Deutschland. Bei der Otto Throm GmbH wurden wir dann in unserer Nähe fündig. Anruf bei der Firma ergab, dass ich außerhalb der Geschäftszeiten anrufen würde.

Klärung brachte erst der nächste Tag:

  1. Zum Puffermanagement benötigen wir zwei Puffermanagementfühler, diese waren nicht mitgeliefert worden.
  2. HK1 hat einen Kontaktfühler, der an den Heizkreis auf das Vorlaufrohr geschraubt wird.
  3. Die Solarsteuerung wird in den Fühlerring des unteren Drittels des Warmwasserspeichers gesetzt.
  4. So die uns im Moment bekannte Fühlerbelegung des Warmwasserkombispeichers.

Im ganzen benötigt man mit Solarzuheizung 4 Fühler, die mitgeliefert hätten sollen.

Noch ein wichtiger Tipp für diejenigen Bauherren, die nicht die gesamte Installation fremd vergeben und den Monteuren zuarbeiten möchten:

Den Außenfühler nicht vergessen. Für den Außenfühler benötigt man einen Mauerdurchbruch, der mit einem 8er-Duchbruchbohrer gesetzt werden kann. Der Außenfühler muss an der Nordseite des Hauses befestigt werden. Bevor die Fassade nicht fertig geputzt oder verklinkert wurde, kann der Außenfühler an ein 2 x 0,6 cm² JY(ST)Y-Kabel angeschlossen und wasserdicht in einer Tüte hängen gelassen werden, bis die Gipser die Fassade verputzt haben.

Die Fassade steht

Die Fassade von Hinten

Die Fassade von Hinten

Am Montag rückten die Maurer aus Nordhorn an und zogen innerhalb von 4 Tagen die vier Ytong-Wände hoch. Es empfiehlt sich immer, die Jungs bei Laune zu halten (Bier, hier und da mal ne Brezel). Jetzt müssen die Putzer kommen, um die Fassade fertigzustellen.

Nicht so schön, war heutige Post von der EnBW. Man muss ohne Mehrspartenanschluss alleine schon schlappe 1700 EUR rechnen.

Die letzten vier Tage wurde von uns weiter an der Elektroinstallation im DG gebastelt. Man glaubt nicht, wie viel Zeit für die Geschichte draufgeht. Im Moment haben wir die Leerrohre für die Zuleitungen von 3 Räumen verlegt und arbeiten am Legen der Zuleitungen (5 x 1,5 mm NYM, wobei bei Nichtgebrauch 2 der 5 Phasen einfach abgezwickt werden).

Wichtig bei der Leerrohr bzw. Kabelverlegung: Keine rechtwinklig abgebogene Ecken legen, alles schön in großen Schlaufen. Am besten die Schlaufenlegerei vermeiden.

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Ganz normaler (Bau)Alltag

Sonnenuntergang über Loffenau

Sonnenuntergang über Loffenau

Der Schulalltag hat uns wieder, daher schreiben wir nicht mehr so viel. Trotzdem gibt es noch ein paar weitere Updates:

Am vergangenen Montag gelang uns das Schnittstellenmanagement brillant. Wir bekamen sowohl unseren Versorger als auch den Kundendienst von Gussek auf die Baustelle. Hartnäckig bleiben lohnt sich wohl. Da uns der Schulalltag wieder hat, übernahm mein Vater die Oberaufsicht auf dem Bau. An diesem Tag wurde der Hausanschluss für den Strom ins Haus verlegt und die geöffnete Kellersohle geschlossen. Und man muss sich ja nicht mehr wundern: Die vom Kundendienst mitgebrachten Zementsäcke haben nicht gereicht. Der Kundendienst versuchte gleich das Problem in den Griff zu bekommen und frage an der Nachbarstelle nach ein paar günstigen Spende-Säckchen. Da die schwäbischen Grenze gerade mal 2km entfernt liegt, hatten sie keinen Erfolg. Deshalb sind die guten Handwerker 20 km weit nach Bad Rotenfels gefahren (der Standort des einzigen Baumarktes der innerhalb einer halben Stunde erreichbar ist), um nochmals Zementsäcke zu kaufen. Ist scheinbar gar nicht so einfach, für ein selbst gegrabenes Loch die passende Menge an Zement vorauszusehen, geschweige denn zu berechnen. Rechnen ist so eine Sache.

Heute war dann der Kundendienst für den Holzständer da und musste feststellen, dass die Fa. Schiedel Murgs (nein, sie heißen nicht „Murgs“, sondern machen ihn nur)  im Setzen des Abschlusssteins bei der Verlängerung des Kamins gemacht hat. Mein Vater hat auch heute wieder die Oberaufsicht übernommen. Wie wir feststellen mussten, arbeiten die meisten Handwerker ohne Oberaufsicht nicht wirklich sauber und pfuschen nur rum. So auch im Fall des Schornsteinsetzens: Normalerweise wird als Abschlussstein bei den Kaminen ein Stein mit vier Gewindestangen gesetzt, so dass man die Metallabdeckung des Kamins an diesen vier Gewindestangen sturmsicher befestigt bekommt. Die gute Fa. Schiedel hat einen Stein verwendet, der nur zwei Gewindestangen besaß. Schön, dass der Tonkanal schon mit Dünnbettmörtel auf immer und ewig auf das alte Tonrohr aufgeklebt wurde. Der Stein lässt sich nun auch nicht mehr ersetzen. Wir sind mal wieder gespannt, mit welch kreativen Lösungen für dieses Problem uns unsere handwerkenden Freunde diesmal überraschen werden.

Auch der Techniker der Telekom kam heute und legten den Hausanschluss für das Telefon. Zwei Tage nach der Montage des Elektrohausanschlusses war das wirklich schnell für die Telekom. Trotz alledem musste mein Vater als Oberaufseher nochmals Fa. Krieger anrufen, um nochmals den Telekomikern Dampf unter dem Hintern zu machen. Aber danach klappte es auch. Ab heute haben wir Strom, Wasser und Telefon im Haus und nicht mehr nur in der Erde.

Zitat aus einer mehr oder weniger zuverlässigen Internetquelle:

Wie viele Ärzte könnten in einer Lehrzeit von 3 Jahren exzellente Fließenläger werden? 95 %. Wie viele Fließenläger könnten innerhalb der Ausbildungszeit für Medizin exzellente Ärzte werden? 5 %.

Das stimmt nachdenklich.

Wenigstens sind wir heute mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt worden.

Weiterführendes findet man: