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Archive for the ‘Allgemein’ Category

Kellerraum fertiggestellt

Endlich, nach mehr als 5 Jahren vor dem ersten Spatenstich, haben wir unseren Lagerkeller fertiggestellt.

Um genügend Lagerfläche zu bekommen, kann ich nur Schwerlastregale empfehlen. Auf unseren Regalböden kann man nun mehr 2 Menschen drauf setzen und sie halten noch immer. Man glaubt nicht, wieviel Gewicht auf so einem Regal zusammen kommt. Wir haben uns für die Shelf-Breite von 90 cm entschieden. Dieses Maß ist beliebig durch mehrere Regale erweiterbar und passt fast immer auf jede Wandlänge. Nur Ausrechnen muss man, wieviele Schwerlastregale man für die gemessene Wandlänge benötigt. Wir haben uns für ein Stecksystem entschieden, so dass die Regale ruckzuck aufgebaut werden konnten. Halten tun die allemal. Wichtig war uns beim Aufbau, dass man ohne Schutzhandschuhe arbeiten kann. Ich habe lange recherchiert, bis ich Regale gefunden habe, die keine scharfen Kanten aufwiesen.

Unsere Ordnungssysteme im Lagerkeller sind:

  1. Leiterhaken
  2. Schwerlastregale
  3. Alu-Leistensysteme mit verschiedenen Hängeeinsätzen
  4. Weinregal
  5. Getränkekastenregal

Eine Einfriergelegenheit bietet uns ein Gefrierschrank. Hier ist zwar weniger Platz vorhanden, wie in einer Truhe, jedoch ist der Schrank besser aufgeräumt und es werden nicht so viele Lebensmittel vergessen.

Mit den nachfolgenden Bildern könnt ihr euch einen Eindruck über die Wirkung der Einrichtung machen:

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2014 im Rückblick – Vielen Dank für 84000 Besucher!

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Etwa 8.500.000 Menschen besuchen jedes Jahr das Louvre Museum in Paris. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 84.000 mal besucht. Wenn dieses Blog eine Ausstellung im Louvre wäre, würde es etwa 4 Jahre brauchen um auf die gleiche Anzahl von Besuchern zu kommen.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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In kleinen Schritten zum Einzug

Termin: Ende Juni. Wir haben es bald geschafft. Ende Juni beziehen wir unser selbstgebautes Domizil. Zwar sind Gäste-WC und Einliegerbad dann noch nicht ganz fertiggestellt. Aber man macht dann doch halt irgendwann mal Abstriche. Die Wandfliesen im Bad sind verfugt und die Bodenfliesen größtenteils verlegt. Morgen erledigen wir dann den Rest mit den Bodenfliesen, so dass dann ab Freitag verfugt werden kann. Unsere Treppe wurde schon vor 3 Wochen geliefert und sie sieht wirklich schick aus (s. die hier geposteten Bilder). Ein Tipp noch für Wand- und Bodenfliesen. Bei einem Wandfliesen- und Bodenfliesenprojekt empfiehlt es sich erst, die Wandfliesen zu kleben, dann zu verfugen und dann die Bodenfliesen anzubringen. Dann kann man die Dehnungsfuge schön anpassen und mit Silikon versiegeln. Nach der Grundreinigung der Fliesen sollte das Silikon erst nach 3 Tagen aufgetragen werden.

verfliest und zugenäht

15. März 2014 1 Kommentar

Ich bin richtig erschrocken, als ich unseren letzten Eintrag in diesem Blog gesehen habe: Dieser war vom alten Jahr!

Jetzt wird es endlich wieder Zeit, euch ein umfangreicheres Bauupdate zu geben.

Wir haben den Großteil unserer zu verfliesenden Böden nun verfliest und verfugt. War ne heiden Arbeit, ist aber für den Heimwerker nicht so schwer, wenn man den einen oder anderen Tipp anwendet.

Tipps fürs Verfliesen:

  1. Am besten vorher alles Tapezieren, Streichen oder Verputzen. Wir hatten das Glück, dass unser Estrichbauer nicht so viel Zeit für uns hatte. Daher konnten wir noch vor dem Schleifen des Estrichs unsere Verputzung in Angriff nehmen. Super gings mit Sreichgrund. Die Körnung war richtig fein und wir mussten nicht so aufs Estrichversauen achten, da der Putz eh ja runtergeschliffen wurde.
  2. Zutaten fürs Verfliesen:
    • Fürs Kleben: Flexkleber, Zahnkelle (6 mm-Zahnung) und eine Gipserspachtel, ein Rührer, einen Rondenrührer und Wasser, Flex mit Diamanttrennscheibe, Papageienschnabelzange, Mörteleimer (davon nicht zu wenig), Fliesenlaser, Fliesenmarker (das sind ganz weiche Bleistifte) und Fugenkreuze (für den Boden: 1 cm im Durchmesser). Außerdem ein Fliesenschneider mit Trennrad.
    • Fürs Verfugen: Flexfuge, Rondenrührer mit Rührgerät, Mörteleimer, Schwammbrett, Schwammbretteimer mit Rollenvorrichtung fürs Schwammbrettauswringen, Plastikabzieher in groß und klein.
  3. Flexkleber und Flexfuge besitzen einen höheren Kunststoffanteil als andere Kleber und Fugen. Diese machen noch mehr Dehnung und Bewegung mit als andere Kleber und Fugen.
  4. Bei der Raumaufteilung ist es wichtig, die Raummitten in Länge und Breite auszumessen. Hier reichen zwei Striche mit einem Bleistift jeweils in der Mitte der Länge und Breite. Danach wird mit dem Laser angepeilt, so dass beide Striche von den Lasern des Fliesenlasers berührt werden. Entlang der Linie werden nun für Fliesenlegeranfänger zwei Reihen von Fliesen gelegt. Fugenkreuze an den Ecken helfen beim Geradelegen. Immer wieder können an dieser Fliesenreihe dann rechts und links weitere Reihen zu den äußeren Wänden gelegt werden, um zu sehen, wie die Platten ausgehen.
  5. Ggf. kann man nun die Platten verschieben, um möglichst groß an den jeweiligen Seiten Fliesen reinschneiden zu können.
  6. Erst jetzt sollte der Kleber nach Aufschrift auf der Verpackung angerührt werden.
  7. Als erstes werden nun die ganzen Platten aufgeklebt: Mit der Zahnkelle wird nach dem Beispiel der ausgelegten Fliesen mit der nichtgezähnten Kellenseite so viel Mörtel aufgetragen, wie man in einer viertel Stunde belegen kann. Hier bitte nur so viel Mörtel auftragen, wie die Zahnbreite ist. Mehrauftrag führt zu ackermäßig verlegten Fliesen. Danach wird mit der gezähnten Seite das Mörtelbett durchkämmt.  Bekannt ist ja, dass Bilder mehr als Tausend Worte sagen. Daher wird hier ein Videotipp gegeben: http://youtu.be/deS18vhZLec
  8. Die Fliesen werden erst einmal leicht auf den Kleberauftrag gelegt, mit Hilfe der Fugenkreuze ausgerichtet, danach leicht angedrückt. Dabei werden Randstücke, oder Fliesen die eingepasst werden müssen erst einmal ausgelassen. Die Wasserwaage hilft bei der Orientierung der Höhe.
  9. Nachdem der Kleber ein Tag getrocknet ist, werden die Randschnitte angefertigt. Dabei gilt: Maße übertragen ist besser als ausmessen.
  10. Danach werden die Randplatten nach oben beschriebenem Vorbild geklebt. Ist der Randabschnitt zu klein, folgt der Kleberauftrag direkt auf der Rückseite der Platte. Danach wird sie in die zu beklebende Fläche leicht angedrückt.

Schlüterschienen:

Schlüterschienen bilden den Anschluss von unterschiedlichen Belegen und werden bei jeder Dehnungsfuge in den Kleber eingelassen. Alternativen zu Schlüterschienen sind etwas breitere Fugen, die dann mit Silikon ausgefüllt werden. Schlüterschienen machen das Verlegen der Platten jedoch einfacher.

Die Schlüterschienen werden in der Größe zugeschnitten, in der man Sie benötigt. Nach dem Kleberauftrag und dem Durchkämmen werden die Schlüterschienen in die Klebermasse gedrückt. Auf die Schlüterschienen werden dann die Platten geklebt.

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Vielen Dank für 22 ausverkaufte Konzerte!!

31. Dezember 2013 1 Kommentar

Allen Blogbesuchern vielen Dank für 59 000 Besuche aus 58 Ländern im Jahr 2013. Ohne Euch wäre dieser Blog nicht so erfolgreich gewesen. Besonderen Dank geht an unsere fleißigen Bienchen der Verlinkung Enrico Gerlach von hausnummer17.blogspot.de, Jenny und Marcel von jennyundmarcel.de, Falk Strietzel vom btb-hassenroth.blogspot.de, pappelweg-ruschweiler.blogspot.de, Jenny und Flo von jennyundflo.blogspot.de. Sie waren die Top-Referenzen auf unseren Blog.

Allen Wünschen wir ein tolles neues Jahr 2014 und hoffen, dass alle bald in Ihren eigenen vier Wänden sitzen können (eingeschlossen uns)!

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 59.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 22 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Bauupdate – Fensterbänke und professionelle Hilfe

Heute kommt nun das längst fällige update. Ihr wisst ja, um Weihnachten ist immer stressig und wir hatten sehr viel zu organisieren. Da wir mit unserer Baustelle nun doch nicht so wirklich weiterkommen, wie wir wollen, haben wir uns professionelle Hilfe geholt. Wir sind einfach zu sehr von unserer beider Jobs vereinnahmt. So viel zu „Lehrer haben ja so viel Zeit“.

In der 2. KW im Neuen Jahr kommt das letzte Ausbaupaket, daher müssen wir jetzt Gas geben. Eigentlich wollten wir schon nächste Woche mit Malern beginnen, so dass wir dann mit den Malerarbeiten fertig sind, wenn das Ausbaupaket ankommt.

Wer in Baden-Baden und Umgebung baut, dem kann ich Herrn Dabic wärmstens empfehlen. Ein guter Gipser und zuverlässig. Wer nähere Infos braucht, meldet sich einfach bei mir.

Fensterbänke setzen

Bei den Fensterbänken ist es wichtig, das richtige Aufmaß zu bemaßen. Wenn die Fensterleibungen noch nicht gemacht sind, dann ist der Einbau am einfachsten, da die Fensterbänke einfach eingebaut werden können und die Fensterleibung dann im Nachhinein befestigt wird. Unsere erste Idee, die Fensterbänke in die Wand zu versenken war zum Scheitern verurteilt, da ja die Fenster schon eingebaut waren. Daher mussten wir die Fensterbänke noch anpassen.

Die Anpassung der Fensterbänke wurde wie folgt in Angriff genommen:

  1. Aufmaß nehmen und auf der Fensterbank im richtigen Maß mit Kreppband abkleben.
  2. Eine Steinschrubbscheibe war das Mittel der Wahl, um Aussparungen an der Fensterbank vor dem Einbau einzusägen und überflüssiges Steinmaterial abzunehmen.
  3. Die Fensterbank wurde vorsichtig von beiden Seiten mit der Steinschrubbscheibe (nVidia) bearbeitet, bis die gewünschten Stücke der überflüssigen Steinmaterialien aus der Bank gefallen sind.
  4. Vor dem Einbau der Fensterbänke wurden die Fenster mit winddichtem Klebeband an der Einbaustelle wind- und luftdicht verschlossen. Nach setzen der Leibungen wurde das überschüssige Klebeband mit einem Cutter-Messer angeschnitten und abgezogen.

Ausrichtung und Einbau:

  1. Die Fensterbank wurde mit Keilen ins Wasser ausgerichtet. War das Wassermaß nach vorne nicht richtig möglich, wurde eine leichte Neigung nach vorne weg vom Fenster akzeptiert. Nie die Neigung nach hinten zum Fenster hin vornehmen: Kondenswasser würde sich zum Fenster hin sammeln und früher oder Später unter die Fensterbank ziehen und dort erheblichen Schaden anrichten.
  2. Nachdem alle Fensterbänke angepasst und ausgerichtet wurden, wurde unter die Fensterbänke 2K-Schaum aus dem Fachhandel eingearbeitet. Der Vorteil bei 2K-Schaum ist, dass die Bank festgeklebt und gleichzeitig die Fläche unterhalb der Fensterbank isoliert wird.
  3. Nachdem der Schaum der Fensterbänke ausgehärtet war, wurden die Fenster mit Hilfe eines Imbussschlüssels so eingestellt, dass die Fenster ohne Widerstand zugemacht werden konnten.

Der Estrich ist drin, juhu

20. November 2013 2 Kommentare

Endlich, der Estrich liegt nun seit knapp 6 Tagen. Morgen wird angeheizt.

Unsere Estrichjungs waren letzte Woche richtig schnelle. Nachdem es einige Zeit gedauert hat, und die Termine öfters verschoben wurden, machten uns die Estrichjungs den Estrich der 3 Etagen innerhalb eines Tages.

Wir sind im Moment im Trocknen des Estrichs. Jeder Estrichbauer gibt ein individuelles Belüftungs- und Heizprotokoll. So könnte ein Protokoll aussehen:

Ersten Drei Tage: Estrich bleibt ohne Lüftung, im Winter max. Heizungsvorlauf 5 – 15 °C.
Danach Stoßlüften, Vorlauf immer noch für 7 Tage auf 5 – 15 °C im Winter, im Sommer ganz aus.
Danach Vorlauf auf 20 °C, jeden Tag um 5 °C erhöhen bis 7 Tage danach Vorlauf auf 55 °C für drei Tage belassen.

Hier kann dann Ab- oder Beleggeheizt werden. Euer Estrichbauer gibt nähere Auskunft.

Übrigens: Die gelben Fähnchen, die im Estrich stecken, sind die Markierungen für die Estrichfeuchtemessung kurz vor der Belegung. Und für die Bauherren, die ebenfalls ungeduldige GUs kennen: Der Blower-Door-Test wird erst kurz vor Einzug gemacht. Magische Zahl für Pelletkesselverwender als Ergebnis aus dem Test: 3,0.

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