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Besenrein …

30. August 2013 4 Kommentare

„So leer wird es in eurer Bude nie mehr sein!“. Ware Worte, die uns vor dem Vorbereiten des Estricheinbaus gesagt wurden:

So, leergeräumt haben wir. Jetzt muss nur noch der Estrichbauer kommen.

Vorbereitung:

Im Vorfeld bis zum Leerräumen haben wir noch folgendes abgearbeitet:

  • Erste Verspachtelungsaktion wurde gestartet. Dafür benutzten wir zum größten Teil Settamur Glättputz (siehe hierzu auch den Artikel Lebenszeichen von uns …)
  • Die Eckabschlussschienen wurden eingespachtelt. Hier eignet sich ebenso hervorragend Settamur Glättputz.
  • Fast alle KS-L-Wände der Einliegerwohnung und des Kellerflures wurden mit Rigipsplatten beklebt. Hierfür nutzten wir Perlfix Ansetzgips und ein Maurerlob. Der Ansetzgips ist mit Kunststoffadditiven angereichert, so dass er besonders klebrig ist und er wird nach dem Trocknen bombenfest. Das Maurerlob besitzt runde Aussparungen, mit denen man den Ansetzgips mit Rillen auftragen kann. Diese Methode ist Materialschonender als das Auftragen von großen Batzen auf die Rigipsplatte.
  • Alle beklebten Rigipsplatten wurden im ersten Arbeitsgang verspachtelt.
  • Die Kabelschlitze in den Betonwänden, die wir nicht mit Rigips beklebten, haben wir mit Settamur Glättputz plan Verspachtelt und nochmals feingeschliffen. Für das Schließen der Schlitze bedarf es keiner Armierung aus PVZ-Netzgewebe. Wir haben beides Probiert (ohne Armierung und mit) und der Settamur Glättputz ist so spitze, dass er auch ohne Armierung hält und keine Risse wirft.

Als wir mit der Verspachtelungs-, Klebe- und Glättaktion fertig waren, gingen wir ans Aufräumen, Wegräumen und Fegen.

Für unser Restmaterial, unsere Maschinen und unsere restlichen Schrauben wählten wir den einen Kellerraum, der für Zementestrich und nicht für Anhydridestrich vorgesehen war und stellten alles ordentlich unter.

Die Trennung der Estrichbereiche stellen wohl kein Problem dar, da ja auch die Treppenaussparungen nachträglich mit Estrich gefüllt werden müssen. Unser Estrichbauer stellt mit Alupappwinkel die Bereiche ab, die voneinander getrennt werden müssen.

Unser letzter Blogeintrag war Anfang August. Vom Zeitmanagement her kann man daher sagen, dass dieser letzte Schritt vor dem Estrich ungefähr ein Monat dauern kann.

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Lebenszeichen von uns – Der Estrich rückt näher

Ja, es wird mal wieder Zeit. Wir müssen reden…

Die letzten paar Wochen waren sehr sehr stressig, daher kam ich nicht zum aktualisieren. Sorry dafür.

Zwischenstand:

Wir kommen bald an den Estrich. Die letzten Wochen standen im Zeichen des Rigips an die Wandklebens, des Verspachtelns und des Ausbesserns. Vor dem Estrich müssen auf jeden Fall die Eckschienen, die den Stoßschutz für die Rigipskanten bilden, eingespachtelt werden. Daher entschieden wir uns dafür, den ersten Spachteldurchgang gleich mitzumachen und mit Maleracryl die Stoßfugen an den ganzen Wandfugen zu verschließen. So können wir dann nach dem Estricheinbau ohne Probleme nach dem Schleifen den zweiten Spachteldurchgang starten, der uns dann hoffentlich weniger Zeit rauben wird.

Spachteln, kleben und Co:

Da unser Kalksandsteinmauerwerk sich nicht wirklich als Sichtmauerwerk eignet und wir die Einliegerwohnung eh noch schallisolieren wollten, entschieden wir uns für das Ankleben der Rigipsplatten an den KS-L-Wänden. Als Kleber eignet sich hervorragend Perlfix. Dieser Kleber wurde von uns in Batzen auf die anzuklebenden Rigipsplatten aufgebracht und dann mit einer Zahntraufel verteilt. Diese Methode spart Kleber und gibt einen definierten Wandabstand für die Platten vor. Danach wurde mit einer Richtlatte die Platte an die KS-L-Wand geklopft und gleichzeitig ausgerichtet.

Als Spachtelmasse entschieden wir uns für Settamur Glättputz. Dieser Glättputz ist viel besser als jede Spachtelmasse von Knauff und Co. Glättet super, ist klasse adhäsiv durch einen gewissen Kunststoffanteil und kommt auch ohne Armierungs- bzw. Fugengewebe aus. Außerdem lässt er sich super verarbeiten. Nur zu dünn anrühren sollte man ihn in erster Spachtel nicht. Zu dick bei sommerlichen Temperaturen, wie wir sie im Juli hatten, auch nicht, da er dann zu sehr schnell abbindet. Obwohl der Glättputz aus Herstellerangaben kein Gewebe benötigt, gingen wir trotzdem auf Nummer sicher und überzogen die Stoßfugen der Rigipsplatten an den beweglichen Gebäudeteilen (Dachstuhl, Holzständer) mit PVC-Netzgewebe und überspachtelten dann das ganze mit Settamur und einer Glättkelle. Als Netzgewebe eignet sich das selbstklebende von Knauff.