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Baulebenszeichen

29. November 2012 1 Kommentar

Unser letzter Eintrag ist doch schon eine lange Weile her: 6.10. knapp 1,5 Monate. Wir haben halt im Moment ein bisserl was zu tun. Ein Bauupdate folgt aber in aller Kürze.

Folgende Arbeiten wurden heute erledigt:

  • Endverlegung des vermeintlichen Kabelrohrs für die evtl. Solarleitungen einer Fotovoltaikanlage.
  • Schließen der Bodendurchbrüche im Gäste-WC und Kinderzimmer. Die Deckendurchbrüche wurden für die Solar-, Wasser und Abflussleitungen gemacht.
  • Befestigung der tragenden Wand im Kinderzimmer.
  • Quellgussvermörtelung der ausgesparten Holzständer.

Für die Endverlegung des Kabelrohrs musste ich den Durchbruch unserer Solarleitungen durch den Boden ein wenig aufmeißeln, um das dicke Rohr unter Ständer und neben Solarleitung stecken zu können. 16 mm im Durchmesser sind halt doch kein Pappenstiel. Im Ständer wurden dann das Leerrohr und die losen Kabel mit Kabelbinder und Montageband befestigt, so dass es beim Verplanken nicht zu irgendwelchen Kabelunfällen kommt.

Die Bodendurchbrüche wurden mit normalem Beton geschlossen. Dazu habe ich wo es ging Holz mit einem Deckenspanner unter den Durchbruch gespannt, Ritze zwischen den Rohren habe ich mit Mineralwolle ausgestopft. Die Glaswolle war zwar nicht ganz dicht, die größte Masse an Beton wurde aber im Durchbruch gehalten. Ich schloss Durchbrücke für die WC-Abflussrohre und die Solarleitungen (Solarthermie und späteres Fotovoltaik). Beim Einbetonieren der HT-Rohre ist darauf zu achten, dass die Rohre mit Randdämmstreifen, Isolierfilz oder Isolierschlauch schallentkoppelt werden, zumindest da, wo der Beton packt.

Nachdem ich die Wand mit Restholz und Spax Hi Force Schrauben wieder verstärkt und den tragenden Balken an meine Verstärkungen geschraubt hatte, ging ich an die Quellgussvermörtelung. Die Wandverstärkungen aus Restholz und Hi Force wurden unten mit Bitumenkaltbahn gegen Nässe geschützt. Danach wurde der Quellgussmörtel angerührt, bis er schneeballartige Konsistenz hatte. Dieser Quellvergussmörtel wurde dann unter die Ständerausbesserungen mit einem Abfallholz gestopft. Der Mörtel quoll so gut auf, dass er mit Brettern in dem Ständer gehalten werden musste.