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Archive for Oktober 2012

Schleppend gehts voran!

Nachdem wir gestern die überschüssige Grundierung an unserer Hausfassade nach 9 Stunden abgemeißelt hatten gingen wir heute an die weitere Rigipsverarbeitung im DG. Wir mussten die Grundierung abnehmen, um ein evtl. Erbraunen des Putzes durch die Inhaltsstoffe des Teers und Bitumen vorzubeugen.

Was nicht alles aufeinander aufbaut!

Bis jetzt haben wir fast die ganzen Wasserzuleitungen und HT-Rohre installiert. Es fehlen nur noch Doppelabzweige und Eckabzweige um unsere Abwasserwege komplett verbaut und geschlossen zu haben. Wir haben die Dinger auf eBay bestellt und warten erst mal auf diese.

In diesem Artikel soll es auch wieder einmal ein paar Tipps um die Sanitärinstallation geben:

  • Das Gefälle der HT-Rohre sollte immer nur 1/4 Blase vom Strich in der Libelle der Wasserwage sein. Höheres Gefälle erhöht die Fließgeschwindigkeit und man kann das Wasser buchstäblich rauschen hören.
  • Alle Wasserzuleitungen (auch zu den Verbrauchern müssen schallentkoppelt sein). Das wird mit dem roten Isolierschlauch gemacht. Ansonsten hält Montageband die Rohrleitungen am Boden.
  • Die HT-Rohre sollten durch Schellen schallentkoppelt sein.
  • Wenn man durch die Decke geht, sollte man 2x 45°-Bögen ineinanderstecken, um so Platz für das Wasser zu schaffen. 87°-Winkel wären zu steil dafür und es würde das Wasserrauschen wieder hörbar sein.
  • Zweigt man direkt am HT-Rohr horizontal am Bodendurchbruch ab, dann sollte man 87°-Winkel verwenden.
  • Doppelabzweige und Eckabzweige helfen bei der Installation in Ecken und bei mehreren Abwasserproduzenten, wenn man diese an den gleichen Abwasserstrang anschließen möchte.
  • Gut schmieren mit dem HT-Gleitmittel ist goldwert.
  • Die Abwasserbelüftung sollte nicht so hoch gehalten werden.
  • Abzweigungen direkt an Deckendurchbrüchen sollten immer kurz über dem Boden passieren.
  • Vormauerungen mit Knauff-Metallständerwände aus Alu sind günstig und verhindern Ausgleichsmaßnahmen am gewachsenen Holz.

Wenn wir mit der Sanitärinstallation komplett fertig sind, widme ich einen ganzen Artikel der Sanitärinstallation (auch mit Bildern) und was man dabei beachten muss.

Ansonsten haben wir heute wieder gemerkt, wie alles voneinander abhängt. Im DG kommen wir teilweise mit der Decke nicht voran. Manche Schrägen sind noch immer nicht ausgerichtet, was dann natürlich den Rigipsaufbau vom Boden her erschwert.

Wir hoffen, dass wir bis zu den Herbstferien mit der Teilrigipsverlegung an den Wänden fertig werden, so dass der Estrichbauer die Isolierung auslegen, wir die Fußbodenheizung endlich verlegen können und dann Frostsicher sind.