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Archive for Juni 2012

Ran ans Schmutzwasser

Am heutigen Tag schlossen wir die ersten zwei Regenfallrohre an der Fassade zur Terrasse an die Schmutzwasserleitung an. Nachdem wir Löcher mit einem 4er Metallbohrer in Putz und Gasbetonfassade vorgebohrt haben, schlugen wir die Einschlaghalterungen in die Fassade ein und zogen die Klammern auf. Nach Aufzug der Klammern klopften wir die Einschlaghalterungen noch ein wenig tiefer ein. Am vorderen Teil des Hauses müssen wir noch auf den Kellerputz warten, danach können wir auch dort die Regenfallrohre setzen. Ab heute kann es regnen was es will, ohne dass unsere Terasse weiter abgespült werden kann.

Für den Anschluss der abgelangten Regenrinnen besorgten wir uns vom Dachdeckershop dieses Sockelknie.
  Das andere Regenfallrohr mussten wir mit zwei 45°-Winkel vom Dachdeckershop anschließen, um die Distanz zu unserer Fassade zu überbrücken.

Das Sockelknie und die zwei Winkel sind aus verzinktem Stahl.

So sind se halt … die Putzer nehmen’s wörtlich.

Überputzte Unterputzdose

So sah die Fassade aus, nachdem unsere Putzer die Unterputzdosen überputzt haben.

Der heutige Tag brachte eine kleine Herausforderung: Unsere Gipser nahmen die Unterputzdose wörtlich und legten beide Unterputzdosen für die Außensteckdosen unter Putz, nicht mehr Auszumachen. Trotz dass ich die Dinger mit dem roten Fahnendeckel markiert habe. Was kann man nun tun? Meine erste Idee war folgende: Ich besaß ein früheres Bild, welches die Positionen wenigstens der rechten Unterputzdose festgehalten hatte. Dieses Bild war im Ausdruck jedoch zu dunkel, somit ließ ich das Bild durch verschiedene Filter laufen, bis ich Umrisse ausmachen konnte. Meine Idee war nun, die Maße von dem Bild zu entnehmen und im Maßstab in Relation zu setzen. Aus irgendeinem Grund war dieses Vorhaben nicht durchzuführen: Ich kam am Realobjekt längere Strecken raus, als sie sein konnten.

Unterputzdose nach Bearbeitung mit einem Schraubenzieher.

Unterputzdose nach Bearbeitung mit einem Schraubenzieher.

Nun half nur noch die klassische Methode: Erfühlen. In dem Bereich des Putzes unter dem die Unterputzdose lag, entsteht ein Hohlraum. Wenn man im Bereich des Putzes über dem Hohlraum drückt, so müsste der Putz leicht nachgeben. Ausgedacht und versucht und siehe da, der Putz gab wirklich nach. Die Lage der ersten Dose war ausgemacht.

Nun arbeitete ich mich ganz vorsichtig Stich für Stich mit dem Schraubenzieher vor. Immer wieder wurde der Ausbruch von mir begutachtet, ob er schon die Ränder der Unterputzdose erahnen lässt. Nach ca. einer halben Stunde war die Dose quasi ausgebuddelt.

Ablangen der Außensteckdosenphasen auf die richtige Länge und Abisolieren für den Anschluss.

Ablangen der Außensteckdosenphasen auf die richtige Länge und Abisolieren für den Anschluss.

Anbringen der IP44-Außensteckdose. Kunststoff nicht vergessen!

Anbringen der IP44-Außensteckdose. Kunststoff nicht vergessen!

Die Ränder des Ausbruchs habe ich mit einem Cuttermesser bearbeitet, so dass die Ränder nicht unnötig in den Kabelbereich der Unterputzdose reichten. Nachdem ich die Kabelenden auf die richtige Länge abgelangt und abisoliert habe, steckte ich die durchsichtige Kunststoffhülle der IP44-Steckdose in die Unterputzdose, schloss die Kabel an die Steckdose an und machte die Dose mit den Pressbacken der Unterputzdose fest. Hier sei noch ein Hinweis gegeben: Alles Elektrozubehör, auf dem IP44 steht ist für den Außenbereich geeignet.

Bei der Montage der Außensteckdose sollte man auf keinen Fall den Spritzschutz vergessen.

Das Werk ist vollbracht.

Das Werk ist vollbracht.

Das Werk sieht man auf dem linken Foto in dieser Zeile. Ich finde, die Steckdose setzt einen schönen Akzent zu unserem Largo 30 und unserem RAL-roten Giebel.

Die zweite Außensteckdose war schwieriger zu finden. Nicht nur überputzt, sondern auch noch überspachtelt war diese Dose. Im Klartext: Nix gab nach. Also maß ich die Steckdose rechts vom Giebel aus um von diesen Maßen auf die links vom Giebel sich befindliche rückschließen zu können. Und es glückte.

Terassenabbruch

Terassenabbruch

Heute sah ich, dass so schnell wie möglich die Regenfallrohre an unserer Terasse montiert werden müssen. Unsere Terasse bröckelt nämlich so langsam. Hätte nie gedacht, das Wasser so eine Macht haben kann. Beim Anschluss der Regenrinnen an die Entwässerung gestaltet sich wiederum ein Problemchen: Unsere Erdbauer haben die Ableitungsrohre sehr weit von der Fassade weg gesetzt, als dass man mit den Einschlagschellen die Regenrohre direkt an die Entwässerung anschließen kann. Wir versuchen es mit Sockelknien, obwohl wir keinen Sockel haben. Ansonsten müssen wir mit Fallrohrbögen arbeiten.

Mit Verplanken gehts nun weiter.

Am heutigen Tag ging es ans Verplanken der Wände im Wohnzimmer und Kinderzimmer.

Gerade das Kinderzimmer hat uns ein wenig aufgehalten. Wir mussten jede Menge Aussparungen anbringen und die Seiten zur Zwischenwand hin einkürzen. Mit vereinten Kräften und dem Nageleisen, buxierten wir die Planke an und in den Ständer, dass es gepasst hat.
Aussparungen für Hausanker und Außenleuchtenschalter.

Aussparungen für Hausanker und Außenleuchtenschalter.

Aussparungen für unsere zwei Außenlampen. Die Dämmung ist noch sichtbar.

Aussparungen für unsere zwei Außenlampen. Die Dämmung ist noch sichtbar.

 

Auch unsere Putzer waren wieder am Arbeiten
Unsere Putzer bei der Arbeit.

Unsere Putzer bei der Arbeit.

Nach und nach wird der Giebel rot.

Nach und nach wird der Giebel rot.

Der Giebel nach getaner Arbeit.

Der Giebel nach getaner Arbeit.

So nach und nach wurde unser Giebel Rot, und zwar Verkehrsrot.
Zum Teil schlossen wir die Zwischenräume über den Rolladenkästen
Anstückung über dem Rolladenkasten.

Anstückung über dem Rolladenkasten.

Zusammenfassung der letzten Tage

Sa., 16.06.2012 Kabelkanäle im HWR gelegt, teilweise wurde der Kessel verdrahtet
Di., 19.06.2012 Elektroinstallation im Speicher, Setzen der Potenzialausgleichsschiene im Speicher, Verplanken im Wohnzimmer
Mi., 20.06.2012 Unsere Putzer sind endlich nach knapp 2 Wochen wieder da. Aber auch gleich wieder weg, das benötigte Material wurde noch nicht geliefert. Donnerstag sollte das Material da sein. Darüber hinaus: Ausschalen der letzten Kaminbodenöffnung im Speicher, Kennzeichnen der Kabel im Keller

Dies in aller Kürze und zur Info. Im Moment reicht uns leider nicht die Zeit, um ausführlicher unseren Baufortschritt zu beschreiben.

Wichtig jedoch ist zu diesem Thread zu sagen: bei einer geplanten SAT-Anlage im Haus und einer SAT-Antenneninstallation auf dem Dach muss ein Potenzialausgleich erfolgen (mind. NYM-J 4 mm²) und ein Blitzschutz (mind. 16 mm² außerhalb des Hauses laufend): Blitzschutz für SAT-Anlagen und Forumsbeitrag Blitschutz auf netzwelt.de.

HWR-Nachbereitungen

Potenzialausgleichsschiene unter dem Dach

Potenzialausgleichsschiene unter dem Dach. Der Hauserder wird noch durch ein NYM-J PE-Leiter ersetzt.

Am heutigen Tage verlegten wir die von unseren Installateuren gewünschten Kabelkanäle, machten den Außenfühlerdurchbruch, schlossen den Außenfühler noch hängend an die Nordseite an und verpackten alle Kabelstränge in die Kabelkanäle und Kabelrohre. Weiter verdrahteten wir mit Hilfe der Schaltplatinenbelegungsskizze Außenfühler, Pelletvortrieb und Notschalter. Im Moment wissen wir noch nicht wirklich, wo wir den Heizungsnotschalter befestigen sollen. Er sollte auf jeden Fall außerhalb des Heizungsraumes befestigt werden, so dass man den Notausschalter auch dann benutzen kann, wenn der Heizungsraum irgendwann mal zugeschlossen wäre.

Mit Verplanken gehts weiter …

Im Moment steht die Verplankung des Wohnzimmers und der unteren Etage im Vordergrund, neben der Sanitärvorinstallation. Die Sanitärvorinstallation kostet Nerven. Eigentlich wollte ich heute mit der Verplankung vorankommen, allerdings habe ich zum größten Teil telefonieren dürfen. Folgendes Problem lag vor: Kombispeicher von Vaillant und Kessel von ETA – Ein Heizsystem von unterschiedlichen Herstellern. Unser Installateur machte uns auf die Fühler und die Fühlerbelegung der Platine am Kessel aufmerksam: Um den Kessel verdrahten zu können, benötige man die Belegung der Fühler auf der Platine, allerdings denke er, dass eine Solarsteuerung fehlen würde.

Wir riefen daher die kostenpflichtige Vaillant-Hotline an und konnten die Vermutung meines Monteurs bestätigen: Es fehlt eine Solarsteuerung. Daraufhin riefen wir ProHaus an und wollten die Solarsteuerung nachordern. Unser Ausstattungsberater fragte sich schlau und rief mir zurück. Die Steuerung würde am Kessel versteckt sein. Nachdem wir die Abdeckung des Kessels abnahmen, fanden wir auch die Erweiterungsplatine für die Fühlersteuerung des Kessels. Daraufhin riefen wir wieder bei der kostenpflichtigen Vaillanthotline an, da uns die Belegung trotz Belegungsplan der Steuerplatine des Kessels nicht so wirklich klar wurde. Vaillant verwies uns dann an den Kesselhersteller. Der Kesselhersteller ETA hatte jedoch seinen Sitz in Österreich. Also suchte ich Partner oder Geschäftsvertretungen in Deutschland. Bei der Otto Throm GmbH wurden wir dann in unserer Nähe fündig. Anruf bei der Firma ergab, dass ich außerhalb der Geschäftszeiten anrufen würde.

Klärung brachte erst der nächste Tag:

  1. Zum Puffermanagement benötigen wir zwei Puffermanagementfühler, diese waren nicht mitgeliefert worden.
  2. HK1 hat einen Kontaktfühler, der an den Heizkreis auf das Vorlaufrohr geschraubt wird.
  3. Die Solarsteuerung wird in den Fühlerring des unteren Drittels des Warmwasserspeichers gesetzt.
  4. So die uns im Moment bekannte Fühlerbelegung des Warmwasserkombispeichers.

Im ganzen benötigt man mit Solarzuheizung 4 Fühler, die mitgeliefert hätten sollen.

Noch ein wichtiger Tipp für diejenigen Bauherren, die nicht die gesamte Installation fremd vergeben und den Monteuren zuarbeiten möchten:

Den Außenfühler nicht vergessen. Für den Außenfühler benötigt man einen Mauerdurchbruch, der mit einem 8er-Duchbruchbohrer gesetzt werden kann. Der Außenfühler muss an der Nordseite des Hauses befestigt werden. Bevor die Fassade nicht fertig geputzt oder verklinkert wurde, kann der Außenfühler an ein 2 x 0,6 cm² JY(ST)Y-Kabel angeschlossen und wasserdicht in einer Tüte hängen gelassen werden, bis die Gipser die Fassade verputzt haben.

Und wieder einmal gehts ans Verplanken

Heute lassen wir Bilder sprechen:

Außer dem oben Gezeigten haben wir uns heute um das Stopfen einiger Zementmörteldurchbrüche mit Quellmörtel beschäftigt. Der Quellmörtel wurde dabei in die Löcher gestopft. Da er nachquillt, mussten wir nicht so stark stopfen, wie bei der Untermörtelung.