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Archive for April 2012

Jipijeij – Wir kriegen eine Eingangstür

Eingangstür Außenansicht

Unsere Tür von Außen

Ganz früh ging es heute los. Um kurz nach 8 Uhr am frühen morgen waren wir auf der Baustelle um die Aussparungen der Eingangstür für den Einbau vorzubereiten. Wir gingen in 8 Schritten vor:

  1. Abschrauben der selbst gebastelten OSB-Türen.
  2. Herausschlagen und Demontage des Holzrahmens.
  3. Herauskratzen des Styrodurs im Rahmen, so dass die Tür bis an den WU-Beton eingepasst werden konnte.
  4. Ausbau der Eingangstüre aus dem Rahmen.
  5. Abnahme des ab Werk fälschlicher Weise an die Tür angeklebte Sockeleinpassungsstück aus Pressspan, welches die Tür auf die Höhe des OKFFB gebracht hat. Unser Keller hat ja selbst diesen Sockel fertig mitbekommen.
  6. Einschlagen und Einschrauben der Befestigungsanker an der Türleibung.
  7. Einpassen und Einschäumen des Fensterrahmens.
  8. Bohren und Anschrauben der Befestigungsanker an der Betonflucht.

Nicole machte sich an das Entfernen des Styrodurs in den Türfluchten unserer Eingangsnische. Ich betonierte derweil den Kamin im OG. Den Zement habe ich dabei mit Kies 1:3 gemischt. Nach drei Stunden Abtrennen und Herauskratzen des Styrodurs unseres Sandwichkellers kam mein Bruder pünktlich zum Einsetzten der Türe. Unser Atlas Schwerlasttransportbrett war hierbei eine große Hilfe. Zu zweit hoben wir die Türe an, während Nicole den Atlas unter die Türe schob. Danach war es ohne Probleme möglich, die Türe dorthin zu schieben, wo wir sie haben wollten. Mit der gleichen Technik verfuhren wir mit der Glas-Holztüre, nachdem sie mein Bruder vom Rahmen getrennt hat. Beim Trennen in der Horizontalen entfernt man die Türbänder (das sind die Stifte, die in den Zapfen am hinteren Tüerende liegen) mit Hilfe eines runden Eisens (wir nahmen ein Stück Bewehrungsstahl), drückt leicht mit dem Knie gegen Die Türe und nimmt dann die Türe aus dem Rahmen am besten gleich auf den Atlas.

ProHaus hat wohl ohne unseren Keller geplant, da die Tür auf einer schwarzen Pressspanplatte gestanden hat. Wir dachten, diese Pressspanplatte war für den Transport wichtig und könnte gut mit dem Entfernen der Schrauben abgenommen werden. Dies war jedoch nicht so. Die Pressspanplatte war mit der Tür verklebt. Nachdem die Tür an den Türleibungen mit einem Brett und drei Torx-Schrauben von mir verstärkt wurden, nahm mein Bruder die Handkreissäge und sägte den Pressspan bis auf zwei Milimeter von der Tür weg. Ab und an sprühten Funken. Dies lag an Metallverstärkungsstiften, die in das Pressspan mit eingelassen wurde. Ein gutes Sägeblatt kommt aber auch hier durch, ohne dass es stumpf wird oder zerspringt. Den 2-mm-Rest des Sperrholzes haben wir dann mit dem Stechbeitel abgeschabt. Das Brett stabilisierte den Rahmen so, dass dieser nicht aus seinen Winkeln kam.

Einganstür Innenansicht

Unsere Eingangstüre von Innen (noch ist sie von innen eingepackt).

Nun wurde der Rahmen eingepasst, eingekeilt und eingeschäumt. Erst nachdem der Schaum trocken war, wurden die Befestigungsanker an die Wand gedübelt. Dieses Vorgehen verhindert, dass sich nach dem Einpassen während dem Bohren irgendwie die Türe wieder verschiebt. Die Tür wurde punktuell eingeschäumt. Wichtig waren dabei die Bereiche um den Anker und in den Ecken. Der Schaum hat genügend Ausdehnung, so dass er die ganze Türleibung auch beim punktuellen Ausschäumen ausfüllt. Das Problem war nur noch die Abdichtung des Betonsockels gegen Nässe, welches nächste Woche in Angriff genommen wird. Wir lösen dieses Problem mit Kaltbitumenbahn.

Unser Haus in Abendsonne

Unser Haus in Abendsonne

Ausbetonieren des Schornsteins

Ausbetonieren des Schornsteins

Nachdem die Türe eingesetzt wurde und mein Bruder sich verabschiedet hatte, mussten wir noch die Schalung für das Betonieren des HWR-Raumes montieren. Da sich unser Installateur nicht sicher war, wie er am besten Pelletlager, Heizkessel und Warmwasserkessel stellen möchte, hat er uns den Tipp gegeben, dass wir den ganzen Raum mit Beton voll laufen lassen sollen. Dies nachdem wir nach dem ersten Baustellengespräch mit ihm über den Sockel gesprochen hatten. Hätte ja auch hier schon angekündigt werden können. Falk-Estrich übernimmt das Betonieren wir waren für die Schalung zuständig. Schön dass es Handwerker gibt, die unkompliziert sind, so wie unser Estrichbauer. Viel zu kurzfristig musste ich Ihn gestern anrufen und trotzdem hat es geklappt, dass der Raum in 2 Wochen betoniert werden kann.

Ja, wie man der Länge dieses Posts sieht, wurde heute sehr viel geschafft.

Am Anfang war das Ende…

Seit ca. 10 Tagen wurde in diesem Bloq nichts mehr gepostet. Nun melden wir uns aber in voller Informationsflut wieder zurück. Ist halt doch nicht immer so einfach, Job und Nebenjob zu vereinen.

Im heutigen Vor-Ort-Gespräch mit unserer Sanitätsfirma wurde endlich der Weg der Steigleitung und der Zu- und Ableitung für die Solarthermie festgelegt, so dass wir ans Durchbrüche durchbrechen gehen können. Beim Festlegen haben wir die ganze Geschichte von Hinten aufgerollt: Wir schauten uns die Strecke vom Dach her an und verfolgten den Weg zum Keller. Die Steigleitung wird in den Ständer einer tragenden Wand gebaut, wobei hier statisch umgelenkt wird. Ich halte euch mit der ganzen Umlenkgeschichte noch auf dem Laufenden, wenn ich näheres weiß.

Ansonsten wurde heute noch die zwei Balken aus der untere Ständerseite mit Stechbeitel, Nageleisen, Gummihammer, Kneifzange und Akku-Mehrzwecktool abgenommen. Das Einhell-Multitool mit Sägeaufsatz war hierbei unverzichtlich. Wir wählten den Ständerbereich, der direkt unter dem ab Werk vorgesehenen Durchbruch für Steigleitung und Solarthermie vorgesehen war.

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Der Akku des Einhell-Mehrzwecktools musste dabei zwei Mal ausgewechselt werden. In weiser Voraussicht, hat die Firma gleich zwei Akkummulatoren mitgeliefert.

Das Ausklinken des Ständers wurde wie folgt durchgeführt:

  1. an den Enden des Ausklinkbereichs wurden mit dem Sägeblatt des Multifunktionstools die Balken durchgesägt.
  2. Danach wurde mit dem Stechbeitel und dem Gummihammer Span für Span ausgebrochen. Angefangen wurde dabei mit dem Horizontalansatzes des Stechbeitels. Waren die ersten Späne abgespant, wurde der Stechbeitel Vertikal angesetzt.
  3. Als erstes wurde der halbe Balken abgespant, danach die zweite Hälfte.

Verplankungstricks

Die Fortführung der Dämmung im OG war heute etwas anspruchsvoller, da wir uns an die Dachschrägen gewagt haben. Schrägen zu schneiden ist eigentlich kein Problem, da man den höchsten Ständer und den niedrigsten ausmisst, auf der Spanplatte markiert und dann mit der Richtlatte verbindet. Danach misst man die Strecke vom Strich ab, die der Strecke vom Sägeschuhrand zum Scherblatt der Handkreissäge entspricht, spannt dann die Richtlatte an dieser Strecke entlang, danach sägt man einfach. Also so haben wir das jedenfalls gedacht und gemacht.

Bei uns wollte es heute trotz aller wohlüberlegter Technik nicht klappen, wir mussten 2x nachkorrigieren. Beim ersten Mal hab ich mich am höchsten Ständerpunkt vermessen (kann ja mal passieren), beim zweiten Mal wissen wir bis jetzt noch nicht, warum das beim 1. Mal nicht geklappt hat, da wir eigentlich richtig gemessen und gesägt haben. Um die Dehnfuge der Spanplatte vom Boden ohne großen Aufwand mit dem Verschrauben der Spanplatten hinzubekommen, haben wir die Spanplatte dieses Mal mit Plastikkeilen vom Baumarkt unterlegt, die Spanplatte ausgerichtet und dann angeschraubt. Nicole war von den Plastikkeilen begeistert, dass hat sie mir heute mehrmals gesagt.

ein 1 cm-Schlitz zwischen Dachschrägenbalken und Spanplatte reicht, um die Kabel von der Deckenkonstruktion in die Holzwerkstoffplatten zu leiten.

ein 1 cm-Schlitz zwischen Dachschrägenbalken und Spanplatte reicht, um die Kabel von der Deckenkonstruktion in die Holzwerkstoffplatten zu leiten.

Ein wenig Kopfzerbrechen machten uns die Kabel, die eigentlich unter die Deckenkonstruktion hinter die Spanplatte gebracht werden sollten. Der Zufall half uns dabei, beim 1. Korrekturschnitt der Spanplatte haben wir sehr großzügig korrigiert, so dass die Länge der Spanplatte über die ganze Schräge 1 cm unter dem Deckenbalken verblieb. Genau in diesen Zentimeterschlitz konnten wir dann unsere Kabel hinter die Spanplatte laufen lassen. Wir sind gespannt, wie sich unsere Lösung mit der Deckenkonstruktion und dem abschließenden Aufschrauben des Rigipses verträgt.

Einklemmen der Kabel zwischen 160er Dämmung und Werkstoffplatte.

Einklemmen der Kabel zwischen 160er Dämmung und Werkstoffplatte.

Bei der Installation der Kabel hinter der Spanplatte hilft die 160er-Dämmung der Außenwände. Sie ist nämlich gerade so dick, dass sie die Kabel zwischen Spanplatte und Dämmung einklemmt, so dass Sie rein theoretisch nicht verrutschen können.

Nach dem Verschwindenlassen der Kabel hinter der Spanplatte haben wir uns Höhe und Maß zur Mitte der Spanplatte auf der Platte notiert, um später unsere Kabel wieder zu finden.

Beim Verplanken der Ständer, die mit 50er-Schalldämmung gedämmt wurden, nagelten wir die Kabel nach gewünschtem Verlauf rückseits an die Spanplatte, bevor wir sie mit den Ständern verschraubten. Vorher wurde natürlich mit Keilen unterlegt und ausgerichtet. Die Dicke der 50er-Dämmung reicht nicht ganz aus, um die Kabel zwischen Holzwerkstoffplatte und Dämmung einzuklemmen.

Ganz in Weiß…

Am heutigen Tag wurde der Keller mit einem 2. Farbauftrag zur Hälfte fertig gestrichen. Die andere Hälfte machen wir, wenn die Heizungsanlage steht und  bei Gelegenheit. Das Streichen eilt ja nicht. Gestrichen wurden die Wände um den Sockel und den Teil der Decke, die bis zum Sockel reicht. Grund dafür ist die Installation der Heizungsanlage. Steht die Heizungsanlage, dann hat man nicht mehr so viel Platz, um die Wände und Decke um die Anlage zu streichen. Wenn die Montagearbeiten für Pelletlager, Warmwasserspeicher und Brennkessel abgeschlossen sind, muss so die Wand nach den Montagearbeiten der Heizungsanlage stellenweise nur ausgebessert werden.

Zum Steichen des Sockels sind folgende Punkte noch zu sagen:

  • Der Betonestrichsockel kann frühestens 23 Tage nach gießen gestrichen werden.
  • Als Farbe benötigt man Bodenfarbe, mit hoher Abriebfestigkeit.
  • Bevor der Sockel gestrichen werden kann, muss er abgeschliffen werden.

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Dampfbremsfolienkunst und Streichen des Kellers

Heute kümmerte sich Nicole weiter um den Keller und strich ihn in weiß. Ich kümmerte mich um die Dampfbremsfolie im DG, die um den Giebel angebracht werden musste.

Es ist schon eine kleine Kunst, die Dampfbremsfolie ohne viel Falten und überall dicht abschließend an die Außenwände und die Decke des Giebels zu bekommen. Dann sollten auch noch die geraden Wandflächen des Giebels mit Holzwerkstoffplatten verplankt werden, bevor diese mit Dampfbremsfolie überzogen werden. Ich beschloss, die in die geraden Wände hängende Dampfbremsfolie mit Dampfbremsfoliendichtkleber abzudichten, dann mit Holzwerkstoffplatten zu verplanken, um dann nochmals die Dampfbremsfolie über die geraden Flächen mit 20 cm Überlappung zu den Schrägen zu ziehen. Ich fand heute heraus, dass wenn man die Folie mit Tackerklammern an die Endposition anbringt, es viel einfacher ist, mit Eurasol die Stöße abzukleben. Hohlräume wurden vor der Anbringung der Dampfbremsfolie mit Mineralwolle „endgedämmt“. Die Dämmwolle wurde unter der Dampfbremsfolie so gut es ging noch zurechtgerückt.

Beim Streichen von Beton und Kalksandstein wurde uns heute wieder bewusst, wie wichtig eine dick aufgetragene Grundierung ist. Stellenweise wollte die gute weiße Farbe am Sockel nicht haften bleiben. D. h. dass wir morgen früh zu Farben-Frank müssen und nochmals Haftgrund besorgen dürfen. Dann darf der Sockel nochmals damit eingepinselt um nach 24 Stunden mit weißer Farbe nachgestrichen zu werden. Wenn wir schon bei Farben-Frank sind, können wir gleich nochmals weiße Farbe besorgen, da der eine Eimer doch nicht für alles gereicht hat.

Ansonsten stehen nun die Verplankungen der Außenwände im DG an. Danach geht es wieder an die Dampfbremsfolie und dann kommt endlich die Einlattung der Deckenunterkonstruktion. Diese wird im Bereich des Giebels nochmals interessant.

Elektrodokumentation und Grundierung im HWR-Raum

Um uns den Feiertagsspeck abzutrainieren gingen wir heute wieder richtig ans Werk. Nicole war für die Grundierung des HWR-Kellers zuständig, ich dokumentierte die Elektroinstallation im OG. Der Sockel wurde heute auch ausgeschalt. Die Ausschalung kann nach drei Tagen bei dieser Sockelgröße erfolgen.

Grundierung und Ausspachtelung

Bevor die LKS-Wand (Lochkalksandsteinwand) grundiert wurde, verspachtelte Nicole die unsauberen Arbeiten von unseren Maurern mit Glättputz. Alle unsauberen Mörtelfugen wurden verspachtelt, und wie man in obiger Galerie sieht, waren dies nicht wenige. Unser Glättputz war von der Firma Settamur und ist im Fachhandel bei Farbenfrank gekauft worden. Einsame Spitze das Zeug, der Glättputz war innerhalb von einer Stunde trocken und grundierfähig. An Farben und Spachtel darf man nicht sparen, da lohnt es sich wirklich, das Zeug im Fachhandel (Baumärkte sind Discounter und keine Fachhändler) zu besorgen.

Unsere Grundierung hat nicht ganz für Sockel, vier Wände und die Decke gereicht. So ein LKS saugt doch einiges an Grundierung auf. Auf jeden Fall ist die Grundierung das A und O um Farbe gegen später nicht blättern zu sehen. Beton- und LKS-Mauern müssen auf jeden Fall vor dem Anstrich grundiert werden. Der Fachhandel hilft auch hier bei der Auswahl der Mittelchen.

Die Grundierung dauert nicht ganz einen Tag, dann ist sie bestreichbar, so dass wir morgen ans Weißeln der Wände und Decke gehen können, noch bevor die Sanitärinstallateure kommen, um Brennkessel, Wasserspeicher und Pelletlager zu stellen.

Dokumentation der Elektroinstallation

In der Zwischenzeit, in der Nicole sich um den HWR-Raum gekümmet hat, habe ich die Dokumentation der abgeschlossenen Elektroinstallation des DG in Angriff genommen. Ich ging mit folgendem Plan ans Werk:

  1. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Zwischenpräsentationen am Abend nach Verlegen der Leitungen nicht wirklich produktiv waren, war das heutige und einzige Ziel, Zimmerweise die Dokumentation ins Reine zu bringen. Meinen Laptop mit dem digitalen Baueingabeplan nahm ich auf Baustelle mit, um vor Ort die Eintragungen direkt machen zu können.
  2. Für die Dokumentation bekam jeder Raum einen Ordner.
  3. In diesen Ordner wurden alle Fotos der Elektroinstallation abgelegt und nach folgendem Code umbenannt: DG_<Nr. des Fotos>_<ZimmerNr. des Fotos im Zimmer>.<gängiges Bilddatenformat>.
  4. Die Verläufe der Hauptkabelstränge und Kabel wurden direkt in den Baueingabeplan eingezeichnet.
  5. Die Dateinamen der Bilder wurden in das Dokument an richtiger Stelle eingefügt.
  6. Evtl. Mobilar wurde virtuell umgestellt (Badewanne, Duschwanne und Toilette).
  7. Die Farbkodierung der Einzeichnungen folgte der Fahnenfarbe der Beschriftungsbändern der einzelnen Stromkabeln, wobei wir uns mit Gelb eine etwas zu helle Farbe erlaubt haben. Bei Gelegenheit wird die Dokumentation in orange umgefärbt.

Für die Dokumentation der Elektroinstallation benutze ich das Vektorzeichenprogramm Inkscape. Inkscape (www.inkscape.org)  ist ein unter der GNU-Lizenz frei erhältliches Vektorzeichenprogramm, welches neben einer Fülle anderer Dateiformate auch pdf-Formate lesen und bearbeiten kann. Nach ein wenig Einarbeitung lernt man das Programm mit seinen Vorzügen schätzen, obwohl es so seine Tücken hat. Mein erster Versuch erfolgte mit CorelDRAW. Da ich mittlererweile aber von Windows Vista auf Windows 7 im 64-bit-Modus umgestiegen bin und CorelDRAW sich in den Versionen x5 und x6 ums Verrecken nicht auf meinem 64bit-OS installieren lassen, bin ich auf Inkscape umgestiegen. Inkscape ist für opensource-Software wirklich sehr gut.´

Wer sich sein Häuschen in 3D zeichnen will ist mit Sweet Home 3D gut beraten. In dieses Programm kann man viele 3D-Graphiken importieren und kann nach Fertigstellung der Einrichtung einen virtuellen Rundgang durch die geplanten Etagen machen. Ein gutes Tutorial (allerdings auf Englisch) und ein Film für die Anwendung beschreiben, wie man mit dem Programm arbeitet.

Ansonsten kann man für die Dokumentation auch die gängigen Commercials, wie CorelDRAW, Adobe Illustrator oder andere Bezahl-Vektor- bzw. -CAD-Programme benutzen. Programme wie Paint oder so ähnlich empfehle ich nicht für die Dokumentation. Vektoren kann man beliebig vergrößern ohne dass die Qualität darunter leidet, Pixel-Gebilde jedoch nicht. Und Paint und Co arbeiten mit pixeldefinierten Farb- und Formbereichen, da sie ja fotorealistisch Abbilden wollen.

Wer sich neben dem Bauen für den Unterschied zwischen Pixel und Vektoren interessiert, findet auf folgender Internetseiten antworten: http://www.celtix.de/index.php?/archives/139-Was-ist-der-Unterschied-zwischen-einer-Vektorgrafik-und-Pixelgrafik.html oder auf http://www.aifb.uni-karlsruhe.de/Forschungsgruppen/UsabilityEng/TelSem/WS200203/E-Learning/vektorgraphik.htm. Wers lieber visualisiert haben möchte, findet die Informationen in einem Lehrvideo auf http://www.video2brain.com/de/videos-23583.htm#/?video_id=23584 (flashplayer oder ein html5-Browser, z. B. Googlechrome, müssen installiert sein).

Ostersamstag und wir stabilisieren

Der heutige Ostersamstag stand ganz im Zeichen der Stabilität. Nachdem wir nun wussten, wo Badewanne, WC, Waschtisch und Duschwanne im Bad positioniert werden sollten, machten wir uns daran, die Waschtisch- und Geberit-Duofix-Verstärkungen an den Ständern anzubringen.

Der Geberit-Duofix soll nach Montageanleitung OKFFB (Oberkante Fertigfußboden) 1,10 m ohne Auszug der Stahlstreben hoch sein. Daher brachten wir die Wandverstärkung für den Duofix Unterkante Holz auf 1,10 – 1,11 m ab OKFFB an. Das Holz, welches wir für die Verstärkung wählten, bemisst 12 cm in der Breite, so dass wir bei Anbringung des Unterputzspülkastens noch 12 cm Spiel nach oben haben. Die minimale Anbringhöhe muss jedoch die 1,11 m sein, ansonsten bringt uns die Wandverstärkung nichts, sie Schrauben würden nur in die Spanplatte versenkt werden. Der Geberit-Duofix lässt sich nach Montageanleitung bis zu 20 cm in der Höhe verstellen. Für die Waschtischverstärkungen wählten wir weg vom Normvorschlag ein 5 cm höheres Maß, man muss ja an sein Alter denken ;).

Bevor man die Wand- und Waschtischverstärkungen anbringt, muss man die Dämmung in die Ständer legen. Durchziehen durch die Verstärkungen klappt ohne Dämmwollzerstörung nicht. Wir montierten nämlich zuerst die Wandverstärkungen und versuchten dann die Dämmung einzufädeln. Vergeblich, ohne Erfolg. Daher hieß es, wieder alle Verstärkungen abschrauben, Dämmung in den Ständer legen, danach wieder alle Wandverstärkungen anschrauben.

Nach den ostersamstaglichen Stabilisierungsmaßnahmen haben wir dann noch das letzte Kabel für den Taster in der Galerie des EGs für das DG gelegt. Dafür fräßten wir den 1. Ständerquerbalken in der Küche knapp 1. cm ein und führten das Kabel durch den Boden hoch an die Verteilerdose mitten durchs Schlafzimmer am Boden entlang in den Ständer, in dem die Verteilerdose für den Flur vorgesehen war.