Dämmung des OG

Heute wurden die Dachschrägen im OG mit 240er und die Außenwände mit 160er-Mineralwolle gedämmt. Da wir heute nur zu zweit waren, maßen, schnitten und drückten wir an unterschiedlichen Hausseiten. Dank Nicoles Vorliebe für Puzzles benötigen wir nur noch zusätzliche 2 Rollen 240er Dämmung. Nach der Dämmung des Drempels (Kniestocks) und der Außenwände, gehen wir an die Planung und Installation der Sanitär- und Elektroinstallation, dann heißt es Strippen ziehen. Die Dämmung der Innenwände und die Dämmung der Decken erfolgt nach dem ziehen der Kabel und legen der Zu- und Abwasserrohre. Vor der Hausinstallation müssen Morgen noch die Außenwände im EG mit 160er-Mineralwolle gedämmt werden.

Hier sollen ein paar Fakten zu dem Umgang mit Mineralwolle gegeben werden:

Vor dem Dämmungsvorhaben sollten Ganzkörper-Schutzanzüge gekauft werden. Trotz dass die Mineralwolle weniger Glasanteil besitzt als gewöhnliche Glaswolle juckt es ziemlich nach Hautkontakt. Atemschutz ist Pflicht, dazu reichen die Papieratemschutzfilter aus dem Baumarkt. Bei den Atemschutzmasken den Nasenbügel an die persönliche Nasenform anpassen nicht vergessen.

Es gibt auch für knapp 5 EUR komplette Arbeitsschutzsets bestehend aus Overall, besserem Papieratemschutzfilter und Handschuhen.

Bei Hautkontakt sollte die Hautpartie mit kaltem Wasser abgewaschen werden. Wir haben dies nicht befolgt und sind nach den Dämmungstagen gleich unter die Dusche gehüpft. Das hat auch ausgereicht, das jucken zu minimieren. Wie gesagt: Das Jucken wird minimiert. Man bekommt es so lange nicht weg, bis das Dämmen aufgehört hat.

Während dem Arbeiten mit der Dämmwolle sollte für ausreichend Ventilation gesorgt werden, am besten Durchzug. So werden die kleinen schwebenden Mineralwollpartikel gleich mit dem Luftzug aus dem Arbeitsbereich entfernt und man hat nicht so ein Brennen in den Augen.

Bei Überkopfarbeiten am besten Schutzbrille tragen. Und zwar so eine, die komplett den Augenbereich umschließt. So minimiert man, dass die kleinen herunterrieselnden Mineralwollpartikel sich im Auge sammelt und unangenehm jucken und brennen. Zwar beschlägt die Schutzbrille während den Arbeiten, dies ist jedoch das kleinere Übel.

Reste der Mineralwolle werden als Sondermüll behandelt und müssen in einen speziellen Dämmstoffabfallsack gepackt werden. Diesen Dämmstoffabfallsack bekommt man von jedem Containerlieferanten. Wir haben vorerst 3 solcher 1,5 Kubikmeter fassenden Monstertüten geordert. Sie wurden uns mit dem Container geliefert. Verschnitt fällt insbesondere an den Dachschrägen an (240er-, 160er- und 50er-Dämmung)

Nach getaner Arbeit (am besten Dämmtagesweise) sollten die Räume in denen gedämmt wurde flächendeckend gesaugt werden.

 

 

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